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„Erst ein Tässchen Kaffee …

... und dann sehn wir weiter", so sang Camillo Felgen einmal so schön. Und es geht ja auch nichts über eine schöne Tasse Kaffee, wenn sie denn richtig zubereitet ist.

Aber dafür gibt es ja Maschinen. Womit ich jetzt nicht Filterkaffeemaschinen meine, deren Gebräu mit einem Kaffee eigentlich nicht mehr als den Namen gemeinsam hat. Aber wenn man wo hingeht, wo eine richtig gute Kaffeemaschine steht, die die Bohnen frisch mahlt, mit einem gewissen Druck in den Brühkammer presst und dann das kochend heiße Wasser auf das Kaffeemehl einwirken lässt, so dass sich auch noch eine Crema bildet, dann bekommt man etwas in die Tasse, was den Namen caffè verdient, wie die Italiener ihn benutzen.

Als nicht so großer Kaffeetrinker, der lieber einen Latte macchiato oder einen Cappuccino (den echten, nicht den pulverisierten) trinkt, ist man ja mit den guten Sachen manchmal etwas überfordert. So habe ich meinen wie oben beschriebenen caffè ein wenig mit Kaffeesahne und braunem Zucker verfälscht. Dafür, dass ich ihn nicht so akzeptiert habe, wie er war, hat er sich bitterlich gerächt und mir eine schlaflose Nacht beschert. Warum musste ich auch zwei Tassen dieses leckeren Gebräus trinken?!

P.S.: Zucker ist derjenige weiße bis bräunliche Stoff, der einen Kaffee bitter schmecken lässt, wenn man vergessen hat, ihn hinein zu tun.

2 Gedanken zu „„Erst ein Tässchen Kaffee …

  1. Dirk

    Ich weiß, aber ohne Zucker kriege ich das bittere Zeug nicht runter. 😉
    Vielleicht lenkt sich Dein Blick etwas ins Positive, wenn ich unter Eid versichere, Süßstoff strikt zu meiden!

    Antworten

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