Die Fotokochstory: Gulasch

Wer kennt sie nicht, die Fotolovestory aus den Jugendzeitschriften der eigenen Jugend. - Gibt es die eigentlich noch? - Da meine Liebe unter anderem dem Kochen gehört, hatte ich mal die Idee einer Fotokochstory. Mal sehen, was draus wird.

Die Zutaten:

Zutaten:

  • 750 bis 1000 g Rinderbeinscheibe
  • 500 bis 750 g Zwiebeln
  • 2 Esslöffel Erdnussöl oder Butterschmalz
  • 3 Esslöffel edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Teelöffel scharfes Paprikapulver
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • halber Teelöffel Majoran, gerebelt
  • halber Teelöffel Thymian, getrocknet
  • halber Teelöffel Kümmel, leicht gehackt
  • halber Teelöffel Zitronenschale
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung:

Fleisch vom Knochen lösen, in handliche Stücke schneiden, Zwiebeln grob würfeln. Der Berg aus Zwiebeln sollte etwa genauso groß sein wie der Berg Fleisch (ohne Knochen).

Pfanne erhitzen, Butterschmalz zerfließen lassen und die Zwiebeln anschwitzen.

Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und das Fleisch sowie die Knochen anbraten.

Tomatenmark und Paprikapulver leicht mit anbraten.

Zwiebeln und knapp 100 ml Wasser dazu geben ...

... und den Deckel drauf.

Etwa eine Viertel Stunde leicht köcheln lassen, dann mit Wasser soweit auffüllen, dass das Fleisch bedeckt ist.

Wieder Deckel drauf und dann solange ganz sanft(!) köcheln lassen, bis das Fleisch fast auseinander fällt. Das kann schon mal 3 bis 4 Stunden dauern.

Gulasch mit Majoran, Thymian, Zitronenschale und Kümmel würzen und noch ca. eine Viertelstunde mehr ziehen als köcheln lassen.

Die Fleischstückchen raussammeln (die Knochen natürlich auch).

Die Soße pürieren, aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fleisch wieder hinein geben und warm werden lassen.

Dazu gibts Salzkartoffeln, Pasta, Polenta oder ein Stück Brot. Guten Appetit.

6 Gedanken zu „Die Fotokochstory: Gulasch

    1. DirkNB

      Als ich das letzte Mal mit Florian darüber gesprochen hatte, wurde ich das Gefühl nicht los, dass er die Idee nicht mehr so gut fand. Das war irgendwann nach dem gebackenen Karpfen. 😉 Der war natürlich etwas grätig, das sollten Fischstäbchen natürlich nicht sein. 😉

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  1. Frank

    Die Fotos muss der Kameramann machen – ist doch klar. Der hat doch eh nicht soviel zu tun … nur ab und zu nen Knopf drücken 😉
    Ok, beim nächsten Dreh setze ich mich zum Protokollanten ins Vorzimmer.

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    1. DirkNB

      Wie Du dann auch immer von dort aus die Bilder machen willst? 😉
      Dann müssen wir mal den nächsten Drehtermin koordinieren. Und ggf. das Gericht. Nach Plan soll es Fischstäbchen geben ... 😉

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  2. Frank

    Sehr schön Dirk, mir gefällt diese Foto-Schritt-für-Schritt-nachkoch-Anleitung. Was für doofe, wie mich 😉 Das dann bitte demnächst für jede EiTV-Folge … danke 🙂

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    1. DirkNB

      Das wird nicht so einfach. Wie Du sicher beim Vergleich mit der EiTV-Folge bemerkt haben wirst, sind das unterschiedliche Kochvorgänge, die hier als Basis dienten. Deinen Wunsch zu erfüllen, würde heißen, jedes Gericht doppelt zu kochen.
      Natürlich könnte man das auch beim Videodreh machen, nur wer? Der Koch, der Kameramann, der Beleuchter, der Protokollant oder ein extra "Still Photographer"? Ok, Kameramann und Beleuchter sind ein und dieselbe Person, aber wenn dann noch ein Fotograf in der Küche rumspringt wird es eng. Der Protokollant sitzt sowieso schon im Vorzimmer und bekommt eigentlich nicht viel mit, außer dem, was man ihm zuruft. Der Koch müsste sich dann zwischendurch noch öfter die Hände waschen, damit die Kamera nicht dreckig wird.
      Die einfachste Möglichkeit wird sein, eine gläserne Zwischendecke einzuziehen, auf der der Fotograf liegt. Mehr wird schwierig. Vielleicht solltest Du mal beim nächsten Dreh dabei sein und wir diskutieren hinterher die Möglichkeiten.

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