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Klischee Wüste – meist gebrauchtes Wort: Wasser

Wer sich in Neubrandenburgs Innenstadt und in den dortigen KulturKonsumtempeln zur Mittagszeit aufhält, dem bieten sich zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten der Magenfüllung. Ich weiß, dass das ein Thema ist, über das ich schön häufiger philosophiert habe, aber meist gab es dafür immer einen Anlass.

"Servicewüste" ist ein Begriff, der von Kritikern gern in einen Zusammenhang auch mit der Gastronomie gebracht wird. Wenn dieser Begriff nicht einen erweiterten Sinn durch den Wortbestandteil "-wüste" auf das aktuelle Ereignis hatte, würde ich ihn gern vermeiden; es geht aber nicht, steht der Begriff doch neben anderen für Trockenheit und Durst.

Es könnte auch an mir liegen, und wenn soetwas einmal passiert, dann ist es ein versehen. Aber mir passiert es augenscheinlich häufiger, dass ich bestellte Getränke erst auf Nachfrage auch wirklich erhalte (oder gar nicht). Florian wird sich da sicher an eine entsprechende Episode bei fernöstlicher Speisung erinnern. Heute gab es beim nahöstlichen Speisen kein bestelltes Getränk dazu.

Da können wir nur froh sein, dass wir nicht doch in einer Wüste leben und es noch andere Verkaufseinrichtungen gibt, die entsprechenden Labsal feilbieten. Außerdem soll ich sowieso nicht mehr so viel Cola trinken. So hat der Stand mit dem Rotationsfleisch auch noch was für meine DiätGesundheit getan. 😉

4 Gedanken zu „Klischee Wüste – meist gebrauchtes Wort: Wasser

  1. Katharina vom Tanneneck

    Ich würde gerne öfter essen gehen aber leider bietet sich hier nicht das Richtige. Alle haben eine tolle Speisekarte, man erwartet etwas und wird total enttäuscht. Ich habe es aufgegeben.
    Vielleicht bin ich auch nur zu verwöhnt! In Heidelberg und Mannheim gibt es Spitzenrestaurants mit erstklassigem Service, die zwar etwas teurer sind. Allerdings hat man dort nie das Gefühl über den Tisch gezogen zu werden. Ich vermisse das hier in MV. Hier gibt es wenn überhaupt, gut bürgerliche Küche. Und suchen muß man da auch noch!

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    1. DirkNB

      In den touristischen Zentren gibt es wohl, soweit ich gehört habe, einige kulinarische Highlights, in der Fläche muss man suchen. Binz, Heringsdorf, Waren, ... außerdem das eine oder andere versteckte Schloss.
      Aber, um halbwegs hochwertige Gastronomie zu betreiben, fehlt den Leuten das Geld. Ohne Gäste lohnt es sich eben nicht.
      Schon mal im Stolper Fährkrug gewesen? Ca. 10 km hinter Anklam in Richtung Jarmen. Lecker.

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  2. Katharina vom Tanneneck

    Na so einen Laden würde ich ich auch nicht mehr betreten. In NB gibt es ja zum Glück etwas Konkurrenz. Wer nicht will, der hat schon.
    Hier gibt es keine Konkurrenz und darum bleibe ich zu Hause und genieße "First class service" und Speisen, die schon einen Stern verdient hätten in dieser Servicewüste. 😉

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    1. DirkNB

      Zu Hause schmeckt's immer noch am besten. 😉 Aber manchmal will man ja auch mal was anderes essen. Und für die Arbeit immer was vor kochen will ich mir auch nicht unbedingt antun.
      Irgendwer hat mal gesagt: Der Deutsche fährt nur deswegen in Urlaub, um festzustellen, wie schön es zu Hause ist. Das trifft in gewissem Sinn auch aufs Essen zu. 😉

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