EiTV No. 16 – Grillhaxe mit Erbspüree und Sauerkraut

Zutaten:

  • 2 ungepökelte Schweinshaxen (ca. 1 bis 1,5 kg/Stück)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Möhre
  • 2 Stangen Bleichsellerie
  • 1 Stange Porree
  • Salz
  • Öl
  • Sauerkraut
  • 100 g gekochte Kartoffeln
  • 300 g Erbsen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Butter
  • 1 große Knoblauchzehe
  • Bio-Zitrone
  • Olivenöl
  • Zucker

Ein kleiner Hinweis noch nebenher: Die Brühe, in der die Haxen vorgegart wurden, nicht wegschütten! Eine gute Fleischbrühe kann man in der Küche immer gebrauchen. Deswegen schwammen von Anfang an 500 g grob zerteiltes Rindersuppenfleisch mit in der Brühe (in den 30 bis 45 Minuten Kochzeit für die Haxen geben sie noch nicht wirklich was ab, aber man kann die Suppe ja nebenher immer leise weiter köcheln lassen).
Nach dem Dreh und dem Haxenessen landeten auch noch die Haxenknochen und übrig gebliebene Möhren, Selleriestangen, Petersilienwurzeln u.ä. im Brühentopf, der dann noch geraume Zeit bei kleinster Hitze vor sich hin zog. Später wurde er dann auf den (kalten!) Balkon verbannt und am nächsten Tag aufs einfachste entfettet: Bei den Außentemperaturen von 2-5°C (oder auch weniger) wird das Fett oben auf der Suppe recht hart, so dass es mit ein wenig Geschick ganz einfach abgehoben werden kann.

Die Brühe bildete anschließend die Basis für eine leckere Kürbissuppe (gewürfelte Butternuss, getrockneten Chili-Schote, am Ende ein paar Tropfen Essig oder Curry dazu, püriert) und einer Kartoffel-Zwiebel-Suppe (da war ich noch mit dem Kartoffelstampfer drin; nicht pürieren! Wird dann schleimig).

Eine einfache Variante des obigen Gerichts erreicht man mit gepökelter Grillhaxe. Da kann man sich das Kochen sparen. Die Haxe wird auf das Bett aus Sauerkraut gestellt (oder auf ein Blatt Backpapier) und bei 140 bis 160°C Umluft (zum Ende eher höher) so lange gegart, bis die Haut die gewünschte Knusprigkeit hat. Das dauert zwar etwas länger, ist aber einfacher.

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