Geistreiche Bemerkungen vom 02.12.2012

Die Geschichte lehrt uns, wie man sie fälscht.
Stanislaw Jerzy Lec, Stanislaw Jerzy de Tusch-Letz, poln. Aphoristiker, Lyriker u. Satiriker, 1909 - 1966

Der häufigste Missbrauch des Denkens besteht darin, sich und anderen etwas vorzumachen.
Ernst Ferstl, österr. Lehrer, Dichter u. Aphoristiker, geb. 1955

Wirklichkeit und Wahrheit sind Liebende, die einander suchen und nicht finden können.
Gunter Preuß, dt. Schriftsteller u. Aphoristiker, ('Mit den Augen der Nacht'), geb. 1940

Es gibt wenig aufrichtige Freunde - die Nachfrage ist auch gering.
Marie von Ebner-Eschenbach, Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, Novellistin u. Aphoristikerin, wurde 1900 erste Ehrendoktorin der 'Wiener Universität', 1830 - 1916

Es ist schlimm, wenn man alt wird - aber schlimmer ist es, man wird es nicht!
Heinz Erhardt

Den Reiz des Verbotenen kann man nur kosten, wenn man es sofort tut! Morgen ist es vielleicht schon erlaubt.
Jean Genet, frz. Schriftsteller, ('Tagebuch eines Diebes'), 1910 - 1986

Der Satire steht das Recht auf Übertreibung zu. Aber sie hat es schon seit langem nicht mehr nötig, von diesem Recht Gebrauch zu machen.
Gabriel Laub

Was nützt einen schon der sechste Sinn, der nicht bis drei zählen kann?
Peter E. Schumacher, dt. Publizist u. Aphorismensammler, geb. 1941

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