Take That, Ronald!

... oder auch (auf deutsch): "Nimm das, Schachtelwirt!"

... oder auch (seriös): "Abgedreht - EiTV No. 19"

Der Dreh ist vollbracht. Jetzt noch die Postproduktion und dann geben wir's den einfallslosen Pinseln. Ein Weltkonzern, nicht unbedingt für seine kulinarischen Spitzenleistungen bekannt, aber doch immerhin einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Vertreter diverser Kultprodukte und Basis einer Generationen prägenden Esskultur, bringt etwas mit einer Currywurst heraus.

Wer erinnert sich nicht an den Almgaudi, Die Vorlageder sogar Röstis mit auf das Hamburgerbrötchen brachte, oder den Nürnbergerburger, der drei Bratwürstel mit einer Spur Sauerkraut und einem Klecks Senf zwischen zwei - zugegebenen aufgeblasenen - Wattebrötchenhälften presste. Aber dann die große Pleite: Currywurst. Eine (entgegen der in der Werbung zu sehenden) kaum zu einem Drittel gefüllten Pappschachtel mit einer mundgerecht zerteilten Wurst, überzogen mit einer Soße und begleitet von einem Currypulvertütchen (die "scharfe" Variante darf zu recht in Anführungszeichen geschrieben werden) und einem für den Laden unüblichen Brötchen.

Kreativität gleich Null, Originalität gleich Null, Überraschungseffekt enttäuschend. Dabei ist es doch so einfach.

Currywurstburger

Bevor ich ihn richtig zusammengesetzt habe, habe ich die Schichten mal versetzt angeordnet:

Currywurstburger

Und von der Seite:

Currywurstburger

Was sehen wir? Oben und unten natürlich das angetoastete Hamburgerbrötchen, auf der unteren Hälfte ein Klecks Currysoße, dazu eine Scheibe eines gebratenen, mit Curry gewürzten, weil selbst gemachten Bratwurstbrätling, darüber nochmal einen Klecks Currysoße und abgedeckt mit dem Brötchendeckel.

Es ist doch so einfach! Wieso geht sowas nicht beim Profi? Wie es genau geht, dass seht ihr dann im Video, sobald es fertig ist.

Vielen Dank übrigens in diesem Zusammenhang an Sten, einem Fleischer und Blogger aus der Leipziger Ecke, genauer: aus Brandis. Von ihm habe ich den Tipp, wie man überhaupt Bratwurstbrät macht. Wobei ich mich nicht so ganz an sein Rezept gehalten habe. Also, liebe Fleischerkollegen, wenn ihr später das Video seht und darin sind Fehler, die sind dann von mir. 😉

Ein Gedanke zu „Take That, Ronald!

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