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Eigentlich misslungen, aber doch lecker – nur anders

Wenn man etwas für seinen Kochblog machen will, geht natürlich auch mal was in die Hose. Wichtig ist dann, irgendwie noch was draus zu machen, dass zumindest die eingesetzten Grundstoffe nicht umsonst verwendet wurden. Nur in den äußersten Notfällen landet schließlich was im Mülleimer sondern eher auf den Hüften ...

So habe ich für ein leckeres einfaches Gericht gekauftes Tzatziki genutzt. Es gibt auch gute fertige, aber man muss schon etwas suchen. Aber es ist ja auch recht einfach, diese griechische Soße selber herzustellen, wenn man die richtigen Zutaten hat. Gurke, Olivenöl, Joghurt, Knoblauch, Salz, Pfeffer sollten reichen.

Die Gurke wurde perfekt vorbereitet: Gesalzene Gurkenklein geschnitten und mit Salz eine Weile gelagert, damit sie entwässert. Der Knoblauch war frisch gehackt, das Olivenöl hochwertig. Nur beim Joghurt gab es einen unwissenden Fehlgriff. Natürlich war es ein Bio-Exemplar, aber das ist eben nicht das einzige Kriterium, es hätte der schnittfeste sein sollen.

So geriet das Tzatziki eher dünn. Aber man muss sich zu helfen wissen: Einmal gründlich mit dem Pürierstab durch die Masse, noch den restlichen ungenutzten Joghurt dazu und ein wenig Flüssigkeit. So entstand ein leckerer Tzatziki-Drink, allerdings möchte ich gerade nicht in meiner Gesellschaft sein. Mit dem Knoblauch hatte ich wohl etwas übertrieben ... Aber lecker!

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