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Neues aus der Versuchsküche: Tofu im Speckmantel

Tofu schmeckt auch nicht besser, wenn man ihn vor dem Braten mit Speck umwickelt. Das ist das Ergebnis meines heutigen Küchenexperiments. Wobei ich den Ansatz für ausbaufähig halte, nur in der Ausführung scheiterte es.

Was habe ich getan? (Vegetarische Tofufreunde lesen bitte jetzt nicht mehr weiter!) Irgendetwas zum Aromatisieren mit Speck umwickeln, das kennen wir von Pflaumen, Feigen, Bohnen, Fisch oder Filet. Aber weit einziehen tut das nicht. Also muss noch ein anderes Aroma in den Tofu. Mit Anbraten und Ablöschen mit Sojasoße hatte ich schon gute Erfahrungen gemacht, aber Sojasoße und Speck gemeinsam, das könnte etwas salzig werden. Also habe ich meinen kleinen Kräutergarten auf dem Balkon geplündert, Zitronenthymian, Frühlingszwiebel, Schnittlauch und Petersilie klein gehackt und etwas mit Olivenöl beträufelt. Aus dem Tofublock habe ich Würfel mit ca. 2 cm Kantenlänge geschnitten. Die Würfel habe ich halbiert, die Schnittfläche mit der Kräuter-Ol-Mischung bestrichen, die Würfel wieder zusammengesetzt, außen mit Paprikapulver bestreut und dann mit Speckscheiben (Bacon oder Bauch) umwickelt. Anschließend habe ich die Würfel mit etwas Öl in der Pfanne gebraten, bis der Speck schön knusprig ist.

Die Auswertung. Die Konsistenz des Tofu ist etwas gewöhnungsbedürftig. Vermutlich waren die Würfel auch zu groß. Die Frage ist also, wie man den Sojaquark fester bekommt und mehr Geschmack hinein. Letzteres ist durch Marinieren in Würzöl/-soße vermutlich das kleinere Problem.

Einen Tofu-Quader habe ich noch; mal sehen, was mir dafür einfällt.

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