Leben

Fotosafari unvorbereitet

Solche freien Tage bieten doch immer die Möglichkeit, ins Freie zu kommen. Die Suche nach einem lange nicht mehr besuchten Aussichtspunkt, sein sehr spätes Finden sowie seine Überfülltheit dank Herrentag brachte mich auf diversen Umwegen an den Landgraben. Nicht genau wissend, ob es nun noch Mecklenburg oder schon Vorpommern ist, habe ich trotzdem ein paar schöne Bilder gemacht.

Eins davon ist ein kleines Suchbild. Wo ist mein Auto?

Suchbild

Die weiteren Bilder gibt es in der Galerie. Leider hatte ich nur meinen kleinen (Fotoapparat) mit. Manchmal bin ich doch über die Bilder, die er macht, positiv erstaunt.


Frühling auf Usedom

Am Sonnabend war ich mal wieder auf unserer sonnenscheinreichsten Insel. Einfach mal etwas Frühling tanken und vielleicht ein paar schöne Bilder machen. Das erste ist, wie ich finde, voller Symbolkraft.

Aber nicht nur ich war unterwegs, wenn auch nicht allein, andere Geschöpfe nutzten auch die wärmenden Strahlen der Aprilsonne.

Sonne ist schön, da stört auch kein Fotograf.

Aber auch die Floristik zeigt deutlich Frühling an.

Bei nachfolgendem Anblick kommt mir ein Buchtitel in den Sinn: “Wege übers Land”. Nie gelesen.

Gegenlichtaufnahmen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Aber manchmal klappt es doch. Die Sonne steht direkt über dem Bild.

Etwas weiter links neben diesem Bildausschnitt fanden sich dann auch noch ein paar Rindviecher, die sich nicht wie die müßigen Wanderer an der Natur nur satt sehen konnten, sondern diese auch gleich zur Eigenmast verzehrten. Frei nach dem alten Bauernmotto: “Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.”


Muße am Sonntag

Nachdem mein Sonntag heute etwas früher anfing als ursprünglich geplant, wenn auch beinahe aus freien Stücken, ist Muße, sich mal wieder etwas mit der eigenen Botanik zu befassen. Altbekannt für die Leser dieses Blogs ist das stachlige Exemplar eines Kaktusses, das auch schon wunderbar geblüht hat.

Mittlerweile scheint sich dieser Kaktus eher aufs Fortpflanzen zu spezialisieren. Den einen länglichen Ableger gibt es ja schon länger, nun aber kommen noch einige andere hinzu. Aber seht selbst.

Sage und schreibe 7 Ableger nennt er mittlerweile sein eigen. Ein Ende ist nicht abzusehen, sieht es doch an einigen Nadelbasen noch so aus, als könnte da noch was kommen.

Eine andere, hier noch nicht vorgekommene Pflanze, ist mein Gummibaum. Der wächst und gedeiht auch prächtig, wenn er auch immer mal wieder gestutzt wird. Ich weiß nicht, wie viele Nachkommen er bereits in die Welt gesetzt hat, aber es gibt in Neubrandenburg und Umgebung einige Wohnungen und Häuser, in denen sie untergekommen sind. Und ganz genau genommen ist er mittlerweile auch schon ein Nachkommen seiner selbst, denn wenn er eine bestimmte Höhe erreicht, wird er leider bei mir unhandlebar.

Die beiden oberen Blätter sowie das eingepackte Exemplar sind alle in den letzten Wochen entstanden. Damit verdeckt er langsam aber sicher das hinter ihm hängende Bild, was mal wieder ein Zeichen für einen baldigen Neuanfang ist.

Dem Puschelkaktus geht es auch gut. Er wächst und gedeiht.

Und wer mal einen Größenvergleich mit dem alten Bild macht, wird feststellen, dass er ganz schön gewachsen ist.


Inkonsequentitäten

Dieses hervorragende Osterwetter in diesem Jahr lässt Freiräume für das Schweifen lassen der Gedanken. Eigentlich brach in in unsere schöne Gegend auf, um vielleicht ein paar schöne Frühlingsbilder fotografisch zu erstellen, allein: Die Natur ist noch nicht soweit. So blieb mir beim Fahren ein Quentchen Gripskastenleistung übrig, um einige Gedanken zu ordnen, die mich in der letzten Zeit überfallen hatten.

Zum einen erreichten mich rückblickend einige Äußerungen zum Thema Vegetarismus, vor allem aus ökologischen Gründen, zum anderen tauchte in meinem Gesichtskreis die Slow-Food-Bewegung, wenn auch nur medial unterstützt, auf. Und natürlich schwebt mir Frank immer noch im Hinterkopf rum, mein Ernährungsberater, der zumindest meiner gravitativen Entwicklung Einhalt und Umkehr zur lockerer Leichtigkeit verordnet und faktisch untersetzt hatte.

Dabei stellte sich mir die Frage, ob es vegetarische Slow-Food-Anhänger gibt. Die Slow-Food-Bewegung – in Deutschland natürlich ein e.V., Ordnung muss sein – setzt sich für gute, saubere und faire Lebensmittel ein. In einem Flyer (PDF) gibt es nähere Infos. Die drei Grundprinzipien sind

  • wohlschmeckende Lebensmittel, die alle Sinne ansprechen und Teil der lokalen Kultur sind
  • Lebensmittel, die in Harmonie mit Natur und Umwelt erzeugt und ohne Zusatzstoffe verarbeitet sind
  • Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen und zu fairen Bedingungen für die Erzeuger.

Wer einen Moment darüber nachdenkt, wird schnell feststellen, dass hier einiges über den Bio-Begriff hinaus geht. Wichtig finde ich unter anderem den regionalen Bezug der Lebensmittel, was vor allem auch kurze Transportwege u.ä. einschließt.

Der Vegetarier an sich ist ja doch auch ein Mensch wie jeder andere, das bezieht sich vor allem auch auf seinen Nährstoffbedarf. Über mögliche Mangelernährung durch vegetarische Kost gibt es im Internet sicher die verschiedensten Abhandlungen, einige Vitamine sind, wenn man sich nicht auskennt, schlecht über pflanzliche Nahrungsmittel erschließbar, vor allem, wenn man, wie ich, in Orientierung an den Slow-Food-Grundprinzipien (künstliche) Nahrungsmittelergänzungen von vornherein ausschließt.

Unter diesem Gesichtspunkt braucht man sich aber gar nicht so sehr ins Detail verlieren; es reicht, sich auf die Grundnahrungsbestandteile zu konzentrieren: Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate. Diese braucht jeder Körper, ohne sie werden selbst Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe sinnlos. Während Fett und Kohlenhydrate vorwiegend der Energieerzeugung dienen und sich ggf. auch gegenseitig ersetzen können, wird es beim Eiweiß spannend, da es Grundbestandteil des Lebens ist und nicht durch die anderen beiden ersetzt werden kann.

Genau hier liegt jetzt der Knackpunkt zu den Slow-Food-Prinzipien, vor allem der regionalen Erzeugung von Lebensmitteln. Pflanzliche Eiweißträger sind in der hiesigen Kultur selten. Namhafte Quellen sind vor allem die Hülsenfrüchte, also Bohnen, Erbsen, Linsen. Gerade letztere sind, was ihre Eiweißbestandteile betrifft, für die menschliche Ernährung so wertvoll, dass, wie ich mal von kundiger Stelle gehört habe, man lieber ab und zu eine Dose Linseneintopf essen sollte, als ganz auf dieses Gemüse zu verzichten.

Das Allheilmittel Sojabohne fällt unter dem verschärften ökologischen Blickwinkel aus der Betrachtung raus. Zwar wird es mittlerweile auch in Deutschland angebaut, ich befürchte aber, dass damit eine umfassende Versorgung nicht möglich ist. Unser Klima spricht dagegen. Dafür werden dann gern mal in Brasilien Urwälder abgeholzt, um massiv (Gen-)Soja anzubauen. Umweltverschmutzungen durch den Transport usw. kommen hinzu. Ich weiß nicht, ob diese ökologischen Katastrophen akzeptierbar sind für Leute, die wegen des Tierschutzes auf etwas verzichten.

Ob dieser Verzicht Tierschutz bringt oder nicht andererseits das Leid verschärft, ist wohl noch nicht hinreichend untersucht. Ob nicht die Förderung artgerechter Aufzucht und Hege von Nutztieren mit allen Konsequenzen die bessere Alternative ist, ist sicher auch nicht belegt, liegt gedanklich aber nahe. Und ob die Umerziehung fleischfressender Haustiere zu Vegetariern/Veganern einfach nur Tierquälerei oder doch nur pervers ist, wird irgendwann die Natur entscheiden, die als einzige für sowas zuständig ist. Irgendwo habe ich mich darüber schon mal ausgelassen.

Vegetarismus ist nur in einer globalisierten Welt sinnvoll möglich, was ihren Sinn (genau wie den der Globalisierung)  anzweifeln lässt. Gerade, was eine wirklich gesunde und natürliche Ernährung betrifft, die regional verankert ist und sich an der Umgebung des Menschen orientiert, greift der Vegetarismus zu kurz und ist mit anderen wirklich sinnvollen Modellen wie zum Beispiel der Slow-Food-Bewegung oder einer nährstoffgerechten Ernährung schwer vereinbar. Ob das Leben als Vegetarier wirklich gegen die verabscheuungswürdige Massentierhaltung hilft, darf bezweifelt werden, fördert es nicht die wirklichen Alternativen. Außerdem ist der mitteleuropäische Vegetarier ein Ergebnis der Luxusgesellschaft; er sollte sich auch ständig vor Augen halten, dass er ohne den Fleischverzehr seiner Vorfahren noch immer auf dem Baum im Urwald sitzen würde.

P.S.: Gibt es eigentlich eine Vegetariergruppierung bei der grönländischen Landbevölkerung. Das würde mich mal interessieren.


Mimikry ist alles

Spätestens seit Harry Potter kennen wir Tarnumhänge, von Tarnkappen hat die informierte Mensch meistens schon mal gehört. Ganz neu und vermutlich eine Kreuzung aus Kätzin und Chameleon: Die Tarnkatze.

Noch verrät sie das weiße Brustfell, aber das kriegen die Forscher und Züchter auch noch hin. Und dann ist sie verschwunden …


Komisches Wetter

Wie heißt doch dieses komische Zeugs, was da gerade draußen rumgeistert und Menschen verändert? Ach ja: Frühling.

Selbst Verkäuferinnen geben sonnabends ungefragt servicedienliche Tipps bzw. handeln entsprechend. Ich bin ganz hin und weg.

Sowas wie dieses Frühling sollte es ruhig öfters geben. Ich könnte mich an Service gewöhnen.


Shakespeares Wecker

Es war William – ich will mich jetzt nicht in die Diskussion einmischen, ob er seine Werke selber geschrieben hat oder, wie Mark Twain es einmal erwähnte, ein Autor gleichen Namens – Shakespeare, der seine Hauptfigur Julia in “Romeo und Julia” so schön sagen ließ: “Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche”. Wer diesen Passus kennt, der weiß, dass damit unterschiedliche nächtliche Zeiten gemeint sind, also eher der Abend oder doch der Morgen, ganz nach den Musizierzeiten der erwähnten Vögel.

So müssen seitdem Lerchen früh aufstehen, während Nachtigallen oder auch Eulen für die späteren Stunden des Tages zuständig sind. Mit diesen Begrifflichkeiten werden heutzutage auch gern Menschen in zwei Klassen unterteilt, denn ohne diese Schubladen scheint es ja auch gar nicht zu gehen. Zum einen gibt es die positiv besetzten weil früh aufstehenden Lerchen, die die Gesellschaft mit ihren Maßgaben prägen und alle spät aufstehenden Eulen ihre moralische Überlegenheit immer wieder gern aufs Brot schmieren.

Wobei ich hier die Formulierung “spät aufstehende” der besonderen Beachtung anheim stelle. Sie beschreibt die Situation entschieden besser als die gern genutzte Alternative “lang schlafende”, schlafen Eulentypen eben nicht länger, sondern nur später. Denn ist es nicht so, dass viele Frühaufsteher abends zu einer Zeit, wo die Spätaufsteher zur zweiten Hochform auflaufen, erschöpft und müde in den Seilen hängen?

Auch die Wissenschaft hat sich diesem Thema angenommen. Danach ist der “Normalschläfer” derjenige, der ca. von Mitternacht bis 8 Uhr schläft. Früher sind die Lerchen, später die Eulen. Außerdem, wie hier zu lesen ist, gehören die meisten Menschen von Natur aus – es liegt in ihren Genen – zu den gemäßigten Eulen. Das sei so manchem militanten Frühaufsteher mal ins Stammbuch geschrieben.

Zweimal im Jahr kommt das ganze System sowieso durcheinander: am letzten Sonntag im März und am letzten Sonntag im Oktober bei der Zeitumstellung. Ein Akt, der für manche Menschen nicht hoch genug bewertet werden kann. Sogar eine Krankenkasse setzt sich mit dem Thema auseinander:

Eulen- oder Lerchentyp? Zeitumstellung macht vielen zu schaffen

Schwerin, 21. März 2012. Am Sonntag ist es wieder soweit: Die Sommerzeit beginnt und die Uhren werden um eine Stunde – von zwei auf drei Uhr – vorgestellt. Laut Techniker Krankenkasse (TK) in Mecklenburg-Vorpommern macht die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit vielen Menschen zu schaffen.

“Besonders leidet der sogenannte Eulentyp darunter”, sagt Prof. Dr. Horst-Werner Korf vom Dr. Senckenbergischen Chronomedizinischen Institut in Frankfurt. Eulen seien Menschen, die morgens gern lange schlafen und abends lange aufbleiben. Lerchentypen hingegen mache die Zeitumstellung eher nichts aus. Sie seien es gewöhnt, früh aufzustehen und früh ins Bett zu gehen. “Da wir in einer Lerchengesellschaft leben – Schulunterricht, Vorlesungen und die Arbeit beginnen meist sehr früh – leiden Eulen schon unter normalen Umständen unter einem Schlafdefizit. Die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit verschärft ihre Situation noch zusätzlich”, sagt Korf.

Der Chronotyp eines Menschen ändere sich mehrmals im Leben. “Babys werden meist als Lerchen geboren – ‘Eulen’-Eltern können ein Lied davon singen.” In der Pubertät wandelten sich viele Menschen hin zum Eulentyp, um dann im Alter wieder zur Lerche zurückzukehren. “Wissenschaftlich ist das aber noch nicht weit genug erforscht”, erklärt Korf.

Eulen-Menschen leiden nach der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit häufig unter Einschlafschwierigkeiten, Konzentrationsschwäche, Appetitlosigkeit und depressiven Verstimmungen. Um die Auswirkungen des “Mini-Jetlags” abzuschwächen, empfiehlt die TK, bereits einige Tage vor der Umstellung früher ins Bett zu gehen und auch die Mahlzeiten früher als sonst einzunehmen. Wer normalerweise einen Mittagsschlaf macht, sollte nach der Zeitumstellung etwa eine Woche darauf verzichten, um nachts besser einschlafen zu können. Außerdem kann es helfen, sich tagsüber verstärkt Sonnenlicht auszusetzen. Denn durch Aktivität bei Tageslicht, wird abends vermehrt das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet, berichtet die TK.

In der Regel stellt sich der menschliche Organismus nach maximal sieben Tagen auf die Zeitumstellung ein.

Man soll ja nicht immer von sich auf andere schließen, auch wenn es ein Umkehrschluss ist. Aber ich halte die meisten Schlafstörungen auf Grund der Zeitumstellung für selbsterfüllende Prophezeiungen. Wenn der Betroffene genau weiß, dass er deswegen schlecht einschläft, wird das auch genau so kommen und ihn in seiner Meinung bestärken. Das ganze ist gewissermaßen ein Placeboeffekt.

Einfach laufen lassen, wenig Gedanken machen. Die Zeit fließt auch ohne uns dahin. Mehr Gelassenheit und in der Hektik nicht vergessen, alle Uhren umzustellen. Das hilft übrigens recht gut: Irgendwann Samstagabend drehe ich die Uhren, die ich stellen muss, eine Stunde vor, so bin ich gefühlt schon in der neuen Zeitzone, wenn ich zu Bett gehe und alles ist gut.


Die Veranstaltung für Vegetarier

Frank war wieder da. Mit Ausnahmegenehmigung seines Arztes, dass er dank seiner Fieberfreiheit bekommen hatte, konnte er heute seine Ernährungsberatung fortsetzen. Zwar war er noch nicht ganz wieder her gestellt und eigentlich auch noch krank geschrieben, aber uns nach seinen Weisheiten lechzenden konnte er doch nicht noch eine Woche allein lassen. Hochachtung.

Nach Wasser, Fetten und Kohlenhydraten standen heute die Proteine bzw. Eiweiße auf dem Programm. Sie stellen neben dem Wasser eine wesentliche Basis der menschlichen Ernährung da. Dabei gibt es eine ganz einfache Regel, die bei der Ernährung zu beachten gilt: Je später der Tag, desto eiweißreicher die Mahlzeit. Während man sich zum Frühstück noch mit (wertvollen) Kohlenhydraten und Eiweißen vollstopfen kann (Fett geht natürlich den ganzen Tag nicht), sollte die 5. Mahlzeit am Abend nur noch aus Eiweißträgern bestehen – vor allem dann, wenn man nach Feierabend auch noch etwas Sport getrieben hat. Kohlenhydrate – Brot, Nudeln, Reis, Brötchen, Zucker usw. – sind abends absolut und ohne Widerspruch tabu.

Das mit dem Sport am Abend ist ein interessantes Modell, vor allem, wenn man den zeitlichen Aspekt behandelt. Mein normaler Feierabend liegt bei 18:30 Uhr. Bis ich dann zu Hause bin und zu einer heimischen Mahlzeit fähig, ist es ca. 19 Uhr, dem Essen sein Ende liegt dann bei 19:30 Uhr. Da man zwischen Essen und Sport etwa anderthalb Stunden warten sollte, geht der um 21 Uhr los. Abends um zehn wäre ich dann ausgepumpt wieder zu Hause. Wer jetzt aber dachte, nun ist gut, der irrt. Das Abnehmen – immerhin das Ziel der Übung – gelingt nur, wenn man auch nach dem Sport etwas isst. Die Mahlzeit um 19 Uhr ist erst die 4. des Tages, um 22:30 Uhr (duschen, erholen, Essens vorbereiten) folgt Nr. 5 mit nur eiweiß- und wasserhaltigen Nahrungsmitteln: gedünsteter Fisch mit Grillgemüse, gegrillte Hähnchenbrust mit Dünstgemüse usw.

Nicht ganz vollständig war übrigens die Aufzählung eiweißreicher Nahrungsmittel bei der Veranstaltung, was aber später korrigiert werden konnte. Wichtige Eiweißträger sind: Fleisch, Fisch, Milchprodukte wie Käse, Quark und Joghurt. Bei allem ist natürlich auf Fettarmut zu achten. Beinahe unterschlagen worden wären die pflanzlichen Eiweißträger, die sich im wesentlichen rund um die Hülsenfrüchte platzieren: Erbsen, Bohnen und vor allem Linsen stehen bei den einheimischen Gemüsen ganz weit oben. Irgendwer hat sogar mal gesagt, dass die Nährstoffe in der Linse so wertvoll wären, dass man eher mal eine Dose Linseneintopf essen sollte als gar keine Linsen. Ansonsten sind Dosengemüse eher kritisch zu sehen, vor allem, was die Inhaltsstoffe angeht. Ausnahme sind pure Tomaten.

Frank erzeugte wohl doch einige Irritation bei den Teilnehmern seines Ernährungskurses. Abends kein Brot zu essen, dürfte für viele eine ganz schöne Umstellung der Ernährung darstellen. Die Käsescheibe öfter mal mit einem Stück Lachsschinken zu belegen (oder umgekehrt), ist auch nicht jedermanns Sache. Mein größtes Problem sind meine Softdrinks am Abend. Zum Fernsehen genussvoll ein Fläschchen eiskalte Cola zu schlürfen – Light-Produkte sind ja auch keine Lösung sind -, werde ich sehr vermissen …


Gute Besserung!

Da tut man so viel für seine Gesundheit: Man treibt Sport, ernährt sich gesund und dann das: Frank ist krank. Deswegen gibt es heute keine Geschichte aus seinem Kurs zur Ernährungsberatung. Aber für den nächsten Donnerstag ist er wieder als gesund und fit angemeldet. Bis dahin: Gute Besserung!


Das frühe Foto

Manchmal ist es doch erstaunlich, was man in vollster Morgenblindheit doch noch so alles hinbekommt bzw. erstmal mitkriegt. Gestern morgen schaue ich, noch leicht geblendet, durch das Rollo-befreite Fenster und dann das:

Da hieß es, schnell den Fotoapparat in Gang zu setzen, den Zoom voll aufzudrehen, sich benachthemdet ans offene Fenster zu stellen und auszulösen.

Damit wäre dann auch bewiesen, dass die Mitarbeiter der Arbeitsagentur zwar nicht hinter, aber unter dem Mond leben und arbeiten. ;-)

Der Mond über Neubrandenburg … So kurz vor dem Untergang (des Mondes!!!) ein durchaus auch romantischer Vorgang, wenn’s auch kurz nach (gefühlt noch vor) dem Aufstehen passiert. Haben andere Städte eigentlich auch solche Monde?


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