Archiv für die Rubrik ‘Lustiges’

Wo Feldrain und Waldrand einander “Gute Nacht” sagen

Bewegt man sich offenen Auges durch die Landschaft, fallen einem manchmal eigentümliche Sachen auf:

Warum steht da ein Stuhl, halbwegs sauber, am Feldrain bzw. am Waldrand, je nachdem, von welcher Seite man es perspektiviert? Soll das Wachsen der Feldfrüchte beobachtet werden?

 

Wortspielalarm!!!

Mussten die drei Ausrufungszeichen wirklich sein? Ja! Und eigentlich reichen die noch nicht mal. Aber so im Überfluss leben wir nun mal auch nicht.

Für Freunde des gepflegten Wortspiels sei heute mal eine Webseite dringend empfohlen. Wer sich über folgende “Schlagzeilen” amüsieren kann, …

++++ Bringt nix: Abholdienst ++++

++++ Hoch soll er leben: Mann zieht auf ärztlichen Rat in die Alpen ++++

++++ Keinen Pfifferling wert: Steinpilz ++++

++++ Fett im Geschäft: Molkerei sahnt bei Lieferungen ab ++++

++++ Amazon-Statistik: Gedichtbände haben die meisten Versendungen ++++

++++ Spaltet die Gesellschaft: Beilmörder besucht Hochzeit ++++

++++ Fehlproduktion: Abführmittel ist zum Kotzen ++++

… findet beim Postillon mehr und anderes.

 

Fetisch im Verkehr

Es gibt den einen oder anderen, der mir einen gewissen Zahlenfetisch unterstellt. Aber so weit habe ich es dann doch noch nicht gebracht:

Schade, dass ich das Auto nicht ein paar Tage früher, am 22.07., gesehen habe. Das ist der π-Annäherungstag, weil 22/7 einen guten Näherungswert für π ergibt.

 

Genial oder völlig daneben

Es ist schon eine Weile her, als ich mal einen Witz hier gepostet habe. Mir ist gerade so. Ich weiß aber noch nicht, wie ich den finde (siehe Titel).

Ein paar Türken sitzen im Bus und feiern, dass es jetzt schon 4 Millionen Türken in Deutschland gäbe.

Da dreht sich eine alte Frau um und sagt: “Es gab auch mal 6 Millionen Juden in Deutschland!”

Darf man so einen Witz überhaupt erzählen?

 

Vorsicht: Witz

Nachdem ich mit nachfolgendem kleinen Witz beinahe jeden in meiner Umgebung beglückt habe, manche haben ihn auch schon mehrfach gehört, kommt hier seine vermutlich letzte Anwendung:

Was liegt am Strand und hat einen Sprachfehler?

Eine Nuschel.

P. S.: Außerdem dient er hiermit als Test für die Eingabe eines Artikels in den Blog übers Handy.

 
 

Afrika zum Mitnehmen

Afrika ist ein aufstrebender Kontinent. Nicht nur, dass im südlichsten Land in wenigen Wochen die Fußballweltmeisterschaft stattfindet, auch die Wirtschaft entwickelt sich immer weiter. Während Ägypten im Norden oder Kenia im Osten viel auf  Tourismus setzen, wird zum Beispiel im Victoriasee der Viktoriabarsch für die heimischen Tiefkühltruhen geerntet. Wein aus Südafrika oder die dazugehörigen Korken aus Marokko runden das Bild ab. Natürlich gibt es auch noch Vanille aus Madagaskar und diverse Bodenschätze auf bzw. unter dem ganzen Kontinent.

Die Regionen bezogene Vermarktung der Afrikanischen Produkte lässt im allgemeinen aber noch zu Wünsche übrig. Nach den Highlights “Pyramiden von Gizeh”, den schon erwähnten “Wein aus Südafrika” oder die “Piraten von Somalia” hört es meist auch schon auf. Aber ein westafrikanisches Land beschreitet hier jetzt neue Wege und versucht, auf dem europäischen und im besonderen auch auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen.

Letzteres mag auch daran liegen, dass das Land bis 1914 eine deutsche Kolonie war. Heute ist die vertriebene Produktvielfalt groß; sie reicht von Kaffee und entsprechenden Getränken über verschiedene Imbissangebote bis hin zu elektronischen Diensten für Skype oder VPN. Der Trick: Hinter das entsprechende Angebot wird immer gleich der Landesname gesetzt, so ist er in aller Munde und wird nicht vergessen.

Sehr schlank zwischen Benin, Ghana, Burkina Faso und dem Atlantik gelegen, hat es Togo, das Land mit den knapp 6 Millionen Einwohnern, geschafft. Wer mit offenen Augen durch die Konsumtempel geht, findet es überall: Kaffee (anglifiziert auch: Coffee) Togo, Skype Togo, VPN Togo, Espresso Togo, Wrap Togo, Drink Togo, Crêpe Togo …

P.S.: Noch ein beinahe wahrer Wirtschaftswitz: Afrika ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht. Da sagen sich die  Europäer: “Vielleicht sollten wir uns dort zielstrebig einkaufen.” “Wir verkaufen aber nicht”, denken sich die Chinesen.

 
 

Genüssliches für Hirn und Magen

Wie bekommt man zwei Themen in einen Beitrag, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben? Einfachste Lösung: Man macht zwei Beiträge draus. Oder man konstruiert einen Zusammenhang, den es vielleicht gar nicht gibt. Wobei es im konkreten Fall nicht am Zusammenhang scheitern sollte, fanden doch die Themen auslösenden Ereignisse völlig unkonstruiert am gleichen Ort statt. Außerdem wurden ein paar wesentliche Aspekte, um die es hier eigentlich immer mal wieder geht, auch noch schwungvoll miteinander kombiniert: Genüsse für Zunge und Magen, Ohr und Kopf.

Wäre es mit dem Beginn um 20:30 Uhr nicht etwas früh dafür, könnte man das “Stadttheater” von Silvio F. Witt, bekannt aus Presse, Neubrandenburg und Internet-TV, eine Late-Night-Show nennen, wies doch die aktuelle Ausgabe hinreichend viele Elemente bekannter Vorbilder aus. Aber natürlich wird nicht einfach so aus dem “richtigen” Fernsehen abgekupfert, etwas anders sollte man schon machen. Nach Warm Up und kurzer Anfangsconférence kam gleich der Gast auf die Bühne, Zeitdruck durch später nicht mehr fahrende Züge vorschiebend. Der kommentierte Monatsrückblick folgte dann nach dessen Aufbruch. Ebenfalls vorhanden: eine Band; beim “Stadttheater” ein Klavierspieler mit Helmut-Zerlett-Syndrom.

Manchmal ist man doch sehr erstaunt, was so lustiges innerhalb eines Monats in Neubrandenburg passiert. Sicher, vieles war nicht von Natur aus heiter, aber mit Silvio F. Witts Blickwinkel unter Ausnutzung der Übermittlung und Widerspiegelung durch die hiesige Presse kam der unfreiwillige Humor doch zutage. Von irgendwoher kam der Gedankenblitz eines auf die Bühne gebrachten Neubrandenblogs, wenngleich die Kommentare – man möchte sagen: erfreulicherweise – dünn gesät waren, gab es doch aber einige hiesiger Blogger und Blogkommentatoren im Publikum.

Übrigens kann man im “berlin” nicht nur Kultur sondern durchaus auch kulinarisches genießen. Wenn man die Speisekarte in der Hand für eher übersichtlich hält, vor allem, wenn man sich auf die Nahrungsaufnahme konzentriert, dann hat man die große Wandtafel übersehen, auf der die Tagesgerichte zur Auswahl stehen. Angefangen bei einer typisch (b/B)erliner Speise wie Currywurst – natürlich edel, aber dadurch leider ohne Pappteller – über Schnitzelgerichte bis zu Dorade und Maispoularde reicht das Menü, dass eine ausgewogene Mischung aus Qualität, Ambiente und Preis bietet. Die Anzahl der Gerichte auf der Wandtafel verspricht wechselnde kulinarische Genüsse, so dass sich auch ein wiederholter Besuch lohnen könnte.

Apropos: Das nächste “Stadttheater” mit Silvio F. Witt und Band findet am 12. Mai 2010 am gleichen Ort statt. Der 1. und 2. Teil sind u. a. auf Youtube zu sehen. Und wer nebenher versucht hat, nach dem Helmut-Zerlett-Syndrom zu googlen und es nicht gefunden hat, dem sei es erläutert: guter Musiker, aber als Sidekick nicht geeignet. Letzterer wäre aber durchaus eine überlegenswerte Idee. Er muss ja nicht unbedingt mit auf der (kleinen) Bühne sitzen.

 

Formatierungen in der deutschen Sprache

An den Leuchtelementen/-stelen auf dem Neubrandenburger Marktplatz (“Eierschneider”) sind der Jahreszeit entsprechend oben Sterne angebracht.
Nur: Wo ist die Fußnote?

 

An den Greifswalder Stammtisch vom Donnerstag: Hier das Video, dass ich nicht fand.

Ein freundlichen 2. Advent an alle und insbesondere an die Teilnehmer am Greifswalder Medienstammtisch vom vergangenen Donnerstag. In kleiner Runde erwähnte ich ein Video, dass ich dann nicht fand. Hier ist es:

 

Verbale Synapsenverklebung

Manchmal kann man sich die Menschen, mit denen man zu tun hat, nicht aussuchen. Dann muss man sich, so halte ich es, vom jeweiligen Gegenüber etwas lustiges wählen, was man beobachten kann, dann wird er, wenn schon nicht sympathischer, so doch angenehmer.

Der Umgang mit der Sprache ist in den Fällen oft ein nützlicher Quell. Alle folgenden Beispiele (BLOCK und schräg) habe ich von ein und derselben Person in den letzten Jahren aufgeschnappt, es ist nichts erfunden. Die Kommentare sind natürlich von mir.

Auf Messen, Ausstellungen oder anderen Präsentationsveranstaltungen bieten die Exhibitionisten gern ein paar Kleinigkeiten an, die die Besucher mitnehmen können. Kugelschreiber, Aufkleber, Notizblöcke, Luftballons usw. haben in dem Zusammenhang einen anglifizierten Oberbegriff. Da hier eben gern zugegriffen wird, heißen sie ja auch GRIFF AWAYS.

Zeitformen gibt es in der deutschen Grammatik einige. Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur und Futur II. Zahlformen scheint es auch einige mehr zu geben, als man gemeinhin denkt: Singular, Plural und Plural II. Wenn man öfter mal ein Praktikum macht, dann hat man mehrere PRAKTIKAS gemacht.

Hotel- und andere Bars bieten allerlei Getränke an, die, wenn der Abend schon etwas später ist, durchaus mit Alkohol versetzt sein können.  Ein guter Barkeeper bietet da nicht nur Klassiker an, sondern manchmal auch Variationen für Autofahrer: MARTINI DRIVER.

Im Deutschen gibt es die eine oder andere Floskel, die einem gern in den Alltagsgebrauch einfließt. Allerdings darf dabei auch nix durcheinander kommen. Frisch aus dem Floskelquirl kam neulich folgendes: “… (etwas) AUF DEM KURZEN DRAHT KLÄREN“.

(wird fortgesetzt)