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Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie verschlossen.
Balthasar Gracián y Morales

Warum soll ich heiraten und einen Mann unglücklich machen, wenn ich Single bleiben und tausend unglücklich machen kann.
Sarah Jessica Parker

Wenn ein Mann will, dass seine Frau zuhört, braucht er nur mit einer anderen zu reden.
Liza Minnelli

Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.
Friedrich Dürrenmatt

Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.
Marcus Aurelius

Wesentliche Dinge im Leben sind nicht zuletzt der Humor und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.
Yehudi Menuhin

Es ist besser, sich mit zuverlässigen Feinden zu umgeben, als mit unzuverlässigen Freunden.
John Steinbeck

Die Erbarmungsloseste Waffe ist die gelassen Darlegung der Fakten.
Raymond Barre

Männer sind Menschen, bei denen Pubertät und Midlife Crisis ineinander übergehen.
Graf Fito

Macht ist das stärkste Aphrodisiakum.
Henry Kissinger

Herr, gib mir die Kraft und den Mut, mein Herz und meinen Körper ohne Ekel zu betrachten.
Charles Baudelaire

Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortgeht.
Heinz Rühmann

Eine gute Regierung ist wie eine geregelte Verdauung; solange sie funktioniert, merkt man von ihr kaum etwas.
Erskine Caldwell

Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens.
Armin Mueller-Stahl

Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.
Giovanni Boccaccio

Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.
Sir Arthur Conan Doyle

Vertraue nur dir selbst, wenn andere an dir zweifeln, aber nimm ihnen ihre Zweifel nicht übel.
Joseph Rudyard Kipling

Ein Fußgänger ist ein glücklicher Autofahrer, der einen Parkplatz gefunden hat.
Joachim Fuchsberger

War es Zufall, originelle Idee oder einfach nur eine falsch zusammengebaute Speisekarte? Aber wenn man den kulinarischen Katalog öffnet und er beginnt mit der Getränkekarte, dann kann man das auch als Wink mit dem Zaunpfahl verstehen. Wobei: Die Getränkekarte konnte sich durchaus sehen lassen, fand man darin nicht die übliche Mischung sondern auch - neben den Standards - eine Reihe Exoten, die neugierig machen und wiederholte Besuche zum Abarbeiten der geistreichen Getränke nahe legen. Das geht über Gin á la Monkey 47 über Cider bis hin zu hausgemachten Limonaden. 

Findet man dann die Speisekarte, zeigt die sich als bunte Mischung zahlreicher, aber übersichtlicher und Genuss versprechender Gerichte. Man soll ja mit Klischees und Verallgemeinerungen vorsichtig sein, aber: da ist für jeden was dabei. Und das in mehrfacher Hinsicht. Die verschiedensten Geschmacksrichtungen werden bedient - auch kasteiende - und auch die Preisbandbreite ist beachtlich. Nehmen wir mal nur die Hauptgerichte (oder das, was man darunter verstehen kann), so kann man für knapp 10€ satt werden, aber auch für knapp 30€. Mittagsgerichte gibt es sogar unter 7€. 

Ein schöner Abend nach einem gelungenen Tagwerk brachte uns ins Restaurant. Es fand sich auch noch ein Tisch, und so konnte das Tafeln beginnen. Es war wirklich ein schöner Abend, die Sonne schien von einem wolkigen Himmel und ich saß mit Blick auf unsere Konzertkirche, die herrlichst beschienen wurde. Das sah sehr angenehm aus, sollte sich später aber noch als kleiner Nachteil erweisen. Die anderen hatten eher einen Blick ins Restaurant und konnten so das Ambiente genießen, dass ich nur beim Betreten kurz wahrnahm. Angenehm, vielleicht etwas kühl, aber nicht ungastlich. Leicht irritierend war eher ein Luftzug, der durch die Lüftungsanlage verursacht wurde. Aber ein kleines Stühlerücken löste auch das Problem. Das ist der Vorteil, wenn man an einem runden Tisch Platz genommen hat. 

Aber der Service lief, also ging zügig, da es sicher blöd wäre, wenn er wirklich liefe. Die Karten kamen und in angemessener Zeit konnten die Bestellungen für die Getränke und das Essen (wie immer Vorspeise und Hauptgericht) abgegeben werden. Das Timing des Abends konnte als gut zusammengefasst werden: keine übermäßige Wartezeiten, aber auch kein Gedrängel am Tisch. Nur bei der Zubereitung von Mischgetränken muss wohl noch ein wenig geübt werden. Standards und Flaschenware kamen formvollendet an den Tisch. Ich war dabei etwas in Experimentierlaune und genoss mein mir neues Getränk mit einem herrlichen Blick auf den Turm der Konzertkirche, der immer noch von einer, mir nicht sichtbaren Abendsonne beschienen wurde. 

Die Vorspeise bekam dann auch ihren Auftritt. Zwei Suppen und ein paar Scheiben Bruscetta erschienen in Servicebegleitung am Tisch. Während die Spargel- (es gab eine Extra-Spargelkarte) und die Tomaten-Papaya-Suppe durchaus mundeten, waren die italienischen Brotscheiben nur ein müder Abklatsch ihres Vorbildes, obwohl sie recht ansprechend, vielleicht etwas überladen aussahen. Aber beim "frisch gerösteten Baguettebrot" stimmten alle drei Worte nicht. Es schmeckte alt, unter "geröstet" verstehe ich auch etwas mehr als nur angetrocknet und das Baguettebrot ist vielleicht unter dem Namen gekauft worden, war aber dann eher ein deutsches Baguette, also eher ein Kaviarbrot oder ein in Scheiben geschnittenes Brötchen. Die gehackten Tomaten oben drauf waren süß (Zucker und Salz verwechselt?), das Knoblaucharoma fehlte völlig. Das habe ich beim Italiener schon mal besser gegessen.

Den Hauptgerichten zu eigen war eine angenehme Größe der Portionen. Ob das der gewählten Vorspeise anzurechnen ist oder eher ein Zufall war, lässt sich nach einem einmaligen Besuch nicht einschätzen. Die Portionsgrößen an den anderen einsehbaren Tischen war schon mächtiger, aber es waren auch andere Gerichte. Auf der Karte steht auch ein Ribeye Dry Aged, was ich sehr verlockend finde. Da es aber auch das teuerste Gericht der Karte ist, muss die Küche erstmal zeigen, was sie kann, und so landeten drei andere Gerichte gut untertellert auf dem Tisch: Kalbsleber "Venezianische Art", auf der Haut gebratenes Zanderfilet und (von der Spargelkarte) Schweineschnitzel an frischem Spargel.

Wer irgendwann mal in Schule, Ausbildung oder Studium mit den Grundlagen der Elektronik zu tun hatte und sich dunkel an den Aufbau von Transistoren erinnert, wird NPN- und PNP-Transistoren zumindest als schon mal gehörte Begriffe wiedererkennen. PNP steht in der Kulinarik aber auch für eine besondere Art von Schnitzel: Paniermehl-Nichts-Paniermehl. Warum ich darauf komme? Ich weiß auch nicht. Aber auf die Idee, aus dem Schweinefilet ein Schnitzel zu machen, muss man erstmal kommen. Warum aber auch nicht, man kann auch edles Rinderfilet häckseln, in Soße ertränken und es Bœuf Stroganoff nennen. Das themenauslösende Schnitzel zeichnete sich durch eine carpacciohafte Dünne aus, dessen Panierung eine industrielle Herstellung nahelegte, was enttäuschte. Über die als "Bratkartoffeln" bezeichnete Beilage schweigt des Kritikers Höflichkeit, ebenso über die allgemeine Trockenheit des Gerichtetes, die sich in der nachträglichen Auswertung des Essens als Missverständnis bzw. Kommunikationsfehler zwischen Gast und Service herausstellte. 

Ob die venezianische Kalbsleber mit ihren Begleitern gut aussah und schön angerichtet war, kann leider nicht beschrieben werden. Zum Zeitpunkt des Servierens hatte die Abendsonne eine Stelle erreicht, die zwar immer noch den Turm der Konzertkirche beleuchtete, mir aber direkt in die Augen schien. So nahm ich das Bild auf dem Teller nur schemenhaft war. Aber wir haben ja durch diverse Berichte aus dunklen Restaurants gelernt, dass ein Nichtsehen des Essens die Konzentration der Sinne auf Geruch und Geschmack bedeutet. So war relativ einfach festzustellen, dass die beigelegten Zwiebeln wirklich mit Marsala zubereitet waren. Nur der namensgebende Knoblauch im Knoblauch-Kräuter-Pürree war sehr dezent. Was dem Püree als solchem übrigens nicht zum Nachteil gereichte, das war auch ohne sehr lecker und erfreulich selbstgemacht. Die Leber war auf den Punkt gegart, saftig, aber nicht "rare", mit einem Wort: superlecker. 

Dezent gewürzt scheint so ein wenig ein Grundkonzept zur Zeit in Neubrandenburg zu sein. An einigen Stellen hierorts werden an sich leckere Speisen angeboten, deren Würzung auf unterstem Level angesiedelt ist. Oder ist Salz oder Chili mittlerweile so teuer, dass man es nur noch wenig einsetzen kann, wenn man die Preise nicht erhöhen will? Das gute ist nur, dass man zumindest nachsalzen kann, wenn denn Salz zur Verfügung steht. Im Imbissbereich sieht das meist schwierig aus, im Restaurant steht eine entsprechende Menagerie auf dem Tisch. So konnte ein wenig nachgeholfen werden. Aber ins Innerste geht die Würzung dann auch nicht mehr. Was soll uns diese Philosophiererei sagen? Am Zander fehlte mindestens Salz. Weitere Details sind mir nicht mehr erinnerlich, die Begeisterung über das Essen hielt sich in Grenzen. 

Fassen wir zusammen: Eine ambitionierte Karte in einem angenehmen Restaurant, deren Umsetzung auf dem Geschirr noch etwas Luft nach oben lässt. Das Dry Aged Ribeye-Steak werde ich dort vorerst nicht bestellen, das Risiko ist mir zu groß, dass ich viel Geld für ein nicht perfekt zubereitetes Gericht ausgebe. Aber es lohnt sicher, "Das Krauthof" öfter mal zu besuchen und die Entwicklung zu verfolgen. Immerhin ist es noch nicht so lange offen, da läuft sich sicher noch was ein. 

Ein Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollen.
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Bescheiden können nur die Menschen sein, die genug Selbstbewusstsein haben.
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Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.
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Frauen sind die Juwelen der Schöpfung, man muss sie mit Fassung tragen.
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Das Einzige deiner Kinder, das nie erwachsen wird, ist dein Ehemann.
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Wer Reue zeigt, den soll man nicht an seine früheren Sünden erinnern.
Jüdisches Sprichwort

Am Mute hängt der Erfolg.
Theodor Fontane

Sei eine erstklassige Ausgabe deiner selbst, keine zweitklassige von jemand anderem.
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Intelligenz lässt sich nicht am Weg, sondern nur am Ergebnis feststellen.
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Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.
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Ich glaube, einer der Gründe, warum ich nicht geheiratet habe, waren die Hochzeiten, die ich als Kind erlebt habe.
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Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen.
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Klugheit tötet Weisheit; das ist eine der wenigen zugleich traurigen und wahren Tatsachen.
Gilbert Keith Chesterton

Arbeite klug, nicht hart.
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Ich habe nie geheiratet, weil ich drei Haustiere zu Hause habe, die den gleichen Zweck erfüllen wie ein Ehemann. Ich habe einen Hund, der jeden Morgen knurrt, einen Papagei, der den ganzen Nachmittag flucht und eine Katze, die spät in der Nacht nach Hause kommt.
Marie Corelli

Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft und zu viel aus ihnen schöpft.
Demosthenes

Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben.
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Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.
Johann Gottfried von Herder

Die Vorliebe der Männer für Vollbärte hängt mit der Emanzipierung der Frau zusammen. Denn beim Vollbart kommt auch die emanzipierteste Frau nicht mit.
George Hamilton

Die Jagd nach dem Sündenbock ist die einfachste.
Dwight D. Eisenhower

Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
Herbert George Wells

Die Männer beteuern immer, sie lieben die innere Schönheit der Frau - komischerweise gucken sie aber ganz woanders hin.
Marlene Dietrich

Reue ist der Versuch, in sich zu gehen, nachdem man gerade so schön aus sich herausgegangen ist.
Hans Clarin

Man empfängt Menschen nach dem Kleide und entlässt sie nach dem Verstand.
Karl Simrock

Die Historiker verfälschen die Vergangenheit, die Ideologen die Zukunft.
Zarko Petan

Takt ist eine schreckliche Sache. Wenn man ihn nicht hat, regt sich jeder auf. Wenn man ihn hat, merkt es kein Mensch.
Shirley MacLaine

Selbst dann, wenn man eine rosarote Brille aufsetzt, werden Eisbären nicht zu Himbeeren.
Franz Josef Strauß

Was man als Kind geliebt hat, bleibt im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.
Khalil Gibran

Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln.
Indira Gandhi

Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.
Malcolm Stevenson Forbes

Nimm alle Dinge wichtig, aber keines richtig ernst.
Albert Einstein, Wissenschaftler

Warum fallen wir? Damit wir lernen können, uns wieder aufzurappeln.
Christian Bale, Schauspieler

Man sieht viele kluge Männer mit dummen Frauen, aber selten kluge Frauen mit dummen Männern.
Erica Jong, Autorin

Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die menschliche Natur.
John Locke

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
Albert Schweitzer

Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast ein Lob.
Erasmus von Rotterdam