Urlaubsbedingt gibt es keine aktuelle Sendungen von RundumGenuss bei NB-Radiotreff 88,0 sondern Spezialausgaben. Es wird gekocht, und wer gleich mitkochen möchte, der braucht natürlich die Einkaufsliste.

In der letzten der 4 Sendungen gibt es Gulasch. Das gibt es als Fotokochstory vom Herdnerd und als Video von EiTV. Zutaten und ergänzende Erklärungen dort.

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Wer kennt sie nicht, die Fotolovestory aus den Jugendzeitschriften der eigenen Jugend. - Gibt es die eigentlich noch? - Da meine Liebe unter anderem dem Kochen gehört, hatte ich mal die Idee einer Fotokochstory. Mal sehen, was draus wird.

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Zutaten:

  • 750 bis 1000 g Rinderbeinscheibe
  • 500 bis 750 g Zwiebeln
  • 2 Esslöffel Erdnussöl oder Butterschmalz
  • 3 Esslöffel edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Teelöffel scharfes Paprikapulver
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • halber Teelöffel Majoran, gerebelt
  • halber Teelöffel Thymian, getrocknet
  • halber Teelöffel Kümmel, leicht gehackt
  • halber Teelöffel Zitronenschale
  • Salz
  • Pfeffer

Der kundige Zuschauer wird gegen Ende des Beitrages bemerken, dass das Fleisch am Anfang vielleicht doch etwas klein geschnitten wurde. Wichtigster Tipp also: Größer schneiden und die DVD(s) für die Zeuit nicht vergessen, in der alles auf dem Herd steht. 😉

Weiteres auch unter http://seeseekey.net und EiTV@Twitter

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Eigentlich habe ich, als ich nach Hause kam, nichts mehr vom Wohlgeruch des heutigen Essens von EiTV erwartet. Aufgrund der vorgerückten Stunde - immerhin ist es fast 3 Uhr in der Nacht - sei nur kurz von den Gründen dafür und den Dreharbeiten berichtet.

Ein klassisches Schmorgericht, und darum handelt es sich bei einem Gulasch nunmal, hinterlässt eigentlich halbwegs richtig zubereitet fast immer einen Wohlgeruch. So auch die Videoversion. Einiges ist zwar nicht ganz so gelaufen, wie es sein sollte (mehr dann im Film und im Begleittext), aber nach dem Essen wurden noch durch die Crew ein paar Netzwerk- und Linuxprobleme gelöst. Nachdem ich sie dann nach Hause gebracht hatte, empfing mich wider Erwarten doch noch ein sehr angenehmer Geruch. Aber 750 g geschmorte Zwiebeln und ein gutes Kilo Rindfleisch müssen das auch erzeugen. 😉

Dose bleibt Dose, auch wenn Öko drauf steht und sie kompostierbar wäre. Soweit das kurz gefasste Statement zu meinem heutigen Dosenversuch. Diesmal war es eine ungarische Gulaschsuppe von Ökoland®.

Laut Etikett waren die meisten Zutaten auch mit dem Biosiegel gekennzeichnet; "die meisten" deshalb, weil es zum Beispiel Wasser und Salz nicht als Bioware gibt. Das gleiche gilt augenscheinlich für das Verdickungsmittel (Guarkernmehl) und den glutamathaltigen Geschmacksverstärker (Hefeextrakt). (Im Gegensatz zu anderen Bio-Produkten ähnlicher Art stand aber hier wenigstens nicht drauf, dass keine Geschmacksverstärker drin sind.)

Nur haben alle gebundenen Dosensuppen - egal, ob öko, bio oder nicht - eins gemeinsam (und damit meine ich nicht die Dose): Sie haben alle ein Fehlaroma drin, so etwas in die mehlige Richtung. Diese Gulaschsuppe bildete da keine Ausnahme, aber auch Hummer-, Fisch- oder Krabbensuppen, Tomatensuppen, Chili con carne usw. schmeckten nach Mehl.

Da hilft dann auch nicht die Erkenntnis, dass biologisch erzeugtes Fleisch und Gemüse am wenigsten negativen Einfluss auf die Umwelt hat. Wenn es dann doch irgendwie versaut wird, ist es schade. Ohne das Fehlaroma wäre die Suppe im Rahmen ihrer Möglichkeiten ganz lecker gewesen. Als eiserne (genauer: blecherne) Notration kann man sie haben, als "Mein Lieblingsgericht", wie vorn auf der Dose gedruckt", bezeichne ich sie nicht. Aber vielleicht war sie auch nur noch nicht lange genug abgelagert. Bis März 2011 wäre sie noch halbbar gewesen.

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Was kann man eigentlich machen, wenn man beim Gulaschkochen (ohne Kanone) Rosenpaprika mit edelsüßem Paprika verwechselt? Eine Idee wäre ja, ein Milchprodukt (Sahne, Käse, ...) einzuarbeiten, dann sollte die Schärfe etwas gemiledert werden.

Geht es aber auch anders? Über Tipps diesbezüglich wäre ich recht dankbar.