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Zutaten für die Wurstscheibe:

  • 250 g mageres Schweinefleisch (Gulasch, Schulter, Kamm, also nicht 100%ig mager)
  • 250 g fettes Schweinefleisch (Schweinebauch, edler wäre Schweinebacke), wer es besonders mag, nimmt geräucherte Schweinebacke (wer es rauchig mag, nimmt Schweinebacke pur, etwas schwächer ist der Rauchgeschmack bei Schweinebauch zu -backe bei 1:1)
  • 125 g Eis, am besten als Schnee, Crushed Eis oder kleiner Würfel oder Eisplatten
  • 10 g Salz
  • weitere Würzung nach belieben: Pfeffer, Muskat, Kräuter oder, wie im aktuellen Fall passend, Curry

Zutaten für die Currysoße:

  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Chilischote (Größe nach Schärfegrad)
  • 100 g Tomatenmark
  • 2 EL Currypulver
  • 1 EL Paprika (edelsüß)
  • 2 EL Honig
  • 1 EL weißen Balsamicoessig
  • Salz
  • ¼ l Apfelsaft
  • Öl zum Braten

Der Becher, der im Video verwendet wird, hat eine Füllmenge von 700 ml und passt genau zu den oben genannten Fleischmengen. Wer keinen Becher verwenden will, legt ein ausreichend großes Stück Frischhaltefolie auf eine Geschirrtuch und dann darauf die Brätmasse. Dann wird sie in die Plastefolie eingerollt und wie ein Bonbon fest verschnürrt. Zur Erhöhung der Stabilität wird anschließend alles mit dem Geschirrtuch umwickelt und auch ähnlich eingepackt. Andere Gefäßformen sind theoretisch auch denkbar. Es gibt auch Rezepte, in der eine solche Masse in normaler Wurstform einfach in sehr heißes, aber nicht kochendes Wasser zum gar ziehen gepackt wird. Die einfachste Möglichkeit ist natürlich, sich vom Fleischer seines Vertrauens einen Kunstdarm zu holen und den dann zu füllen. 😉

Diese Folge  EiTV hat einen Vorgeschichte, die jetzt nicht nochmal erzählt werden soll, es sei aber auf diese und diese Seite verwiesen.

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Was kostet die Schmelzkäsescheibe auf den Boulettenbrötchen bekannter Hamburgerbrater? Sicher ist es keine lebenswichtige Frage, aber stellen kann man sie ja mal.

Betrachten wir die einzelnen Zusammenstellungen:

  • Hamburger (1 Fleischscheibe, kein Käse): 1,00 Euro
  • Cheeseburger (1 Fleischscheibe, 1 Scheibe Käse): 1,00 Euro
  • McDouble (2 Fleischscheiben, 1 Scheibe Käse): 1,50 Euro
  • Doppelcheeseburger* (2 Fleischscheiben, 2 Scheiben Käse): 2,50 Euro

Drum herum ist bei allen 4 Burgern im wesentlichen das gleiche: Burgerbrötchen, Salzgurke, Ketchup, Senfsoße, Zwiebeln, so sind sie sehr gut vergleichbar.

Was lernen wir aus der Zusammenstellung?
Der Käsepreis ist von der anwesenden Fleischmenge abhängig. Ist wenig Fleisch da, gibts die Schmelzkäsescheibe umsonst, ist viel Fleisch da, kostet die Scheibe Schmelzkäsezubereitung einen Euro.

Soweit die Fakten. Bei der Erklärung nehme ich jede Hilfe an.

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*) erhältlich in den Satellite-Shops, oder wie die heißen.

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Zutaten: Hamburger

  • 500 g Hackfleisch (Rind)
  • 3 El. Semmelmehl
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 bis 3 große Brötchen
  • Tomate
  • Zwiebel
  • Kopfsalat
  • Ketchup
  • Mayo oder Cocktailsoße
  • Gewürzgurken (in Scheiben, ggf. dänische)

Zutaten: Schaschlik

  • 1,5 bis 2 kg Rinderhüfte
  • 200 g durchwachsener Speck am Stück
  • 10 dicke Kräuterseitlinge, braune Champignons
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Zitronensaft
  • 4 Lorbeer- oder Rosmarinzweige

Zutaten: Dorade vom Grill

  • 2 Doraden (ca. 500 g, küchenfertig)
  • oder auch andere grillgeeignete Fische
  • 2 Bio-Zitronen
  • 2 mittelgroße Dill-, Rosmarin- oder ähnliche Zweige
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Weiteres auch unter: http://seeseekey.net

Auf die Gefahr hin, den einen oder anderen Leser dieses Blogs ein wenig zu irritieren, folgen mal zwei Drehberichte hintereinander. Die Erklärung dafür liegt zum einen auf der Hand und ist zum zweiten schnell einsichtig: Die beiden Drehtermine lagen so dicht hintereinander, dass es für die Fertigstellung der No. 5 zeitlich nicht gereicht hatte, bevor die No. 6 in den Kasten kam. Dafür gibt es dann in den nächsten Tagen 2 EiTV-Folgen ziemlich zügig hintereinander im Netz. Ein konkreter neuer Drehtermin steht noch nicht an.

Diesmal über die leckeren Gerüche in der Küche nach dem Dreh zu philosophieren erübrigt sich, da wir die EiTV-Kochstelle verlassen und unter freiem Himmel (zumindest die Fertigstellung) gegart haben. Das liegt bei der Zubereitungsform des Essens auf der Hand: Es wurde gegrillt. Da roch es zwar beim Grillen recht lecker, aber durch die fehlenden Wände hatte der Duft eine ebenso fehlende Nachhaltigkeit.

Worauf kann sich der geneigte EiTV-Zuschauer freuen? Im wesentlichen auf Fleisch und Fisch. Und auf eine Idee, die selbst gestandene Gastronomen ein wenig überrascht hat: Was muss man tun, damit beim Hamburger-Grillen die Klopse nicht am Grill festkleben? Wobei ich nicht weiß, ob der Grund auch der echte ist, aber zur Verwunderung der Wirtin, von anderen Beteiligten und auch von mir haftete absolut nichts vom Hackfleisch am Grillrost.

Da die Hauptmahlzeit aus Spießen, echten Männer-Schaschliks bestand, und hinterher noch ein paar Spieße übrig waren, gab es auch Gemüsespieße, um dem Magen eine gewisse Erholung zu gönnen.  Wie immer bei solchen Aktionen bereit man meist knapp doppelt so viel zu, wie im besten Fall gegessen wird. Deswegen geht der Dank des EiTV-Teams an die Teilnehmer des freitäglichen Blogger-/Piratenstammtischs (19 Uhr, Torcafé), die nicht nur beim Verzehr, sondern auch bei der Grillinbetriebsetzung und -bedienung tatkräftig halfen.