Schlagwort: Verkehr

Nerdhilfe für die Zukunft

Baden wir alle mal im Klischee und schauen uns das Leben eines Nerds an. Allein sitzt er vor seinem Rechner, kann vermutlich zwar wunderbar programmieren, aber sein Leben (im klassischen Sinn) kriegt er nicht auf die Reihe. Wenn er überhaupt mal eine Freundin hatte, so ist die mittlerweile abgehauen, aber meist hat er nicht mal eine, weil er ja auch nicht rausgeht. Frische Luft ist genauso ungewohnt für ihn wie zum Beispiel körperlicher Kontakt mit dem anderen Geschlecht. Luftbewegung kennt er nur, wenn er in die Nähe seines Rechnerlüfters kommt.

Schon traurig, wie das Leben eines Nerds abläuft. Nicht mal Freundschafts- oder Ehevermittlungsagenturen im Internet bringen wirklich etwas, ist man als Nerd dort auch mal gern unter sich. Normale Frauen verstehen einen Nerd meist auch nicht, wie er denkt und fühlt. Da muss eine gleichgesinnte her, nicht umsonst floskelt der Volksmund: “Gleich und gleich gesellt sich gern.” Aber gibt es das weibliche Pendant eines Nerdes? Diese Frage muss eindeutig mit JA! beantwortet werden. (mehr…)


Das Wochenende im Schnelldurchlauf

Da war ja mal wieder richtig was los in der Stadt, und ich meine damit nicht nur das recht wechselhafte Wetter. Die Loswarigkeit nannte sich Vier-Tore-Fest mit eingebautem verkaufsoffenem Sonntag. Alle Jahre wieder finden sich Firmen, Organisationen und Vereine der Stadt und der Region(?) zusammen und feiern das letzte Augustwochenende in der Innenstadt mit Clownerie, Gaukelei, allerlei Attraktionen und Verkehrschaos.

Auf die Gefahr hin, mal wieder als Nörgler dazustehen, möchte ich doch kritisch anmerken, dass es, egal, welches Ereignis die Leute nach Neubrandenburg lockt, augenscheinlich kein Interesse daran zu geben scheint, dass das auch nach allgemein geltendem Regularium erfolgt. Die Einhaltung desselben ist aber auch nicht einfach, will doch der die Freiheit durch das Auto erlebende Deutsche am liebsten mit seinem frisch herausgeputzen Gefährt bis direkt an die Ereignisse fahren und möglichst nicht mal aussteigen.

Das wäre übrigens noch eine Idee, ein Fest wie das Vier-Tore-Fest oder die School-Out-Party in Broda komplett als DriveIn-Variante zu konzeptionieren. Sowas sieht man auch nicht überall.

Noch hat sich dieser Gedanke aber nicht durchgesetzt, deswegen gilt es, sein Gefährt möglichst nahe am Unterhaltungsziel abzustellen, augenscheinlich auch, wenn dort gar kein Parkplatz oder eine Fußgängerzone oder was anderes autofreies ist. Aber warum auch nicht? Das Ordnungsamt ist im Wochenende und die Freunde und Helfer zumindest in Wochenendstimmung. Also keiner da, der Fehltritte ahnden würde. Oder gibt es da eine Philosophie hinter, um Volkes Stimme ruhig zu halten?


Monatsrückblick ungeschriebener Artikel

Gedankensplitter, die es (bisher) noch nicht in die Langform eines Blogbeitrages geschafft haben (12/2009):

  • Wenn man mit 60 km/h aus einer 50er in eine 30er Zone fährt und dabei links von einem Bus überholt wird, wie nennt man sowas?
  • Französisch ist die Sprache der Köche, in der Sprache klingt alles sehr viel schöner, wichtiger, hochwertiger. Manche Gerichte werden erst dann richtig gut, wenn man bei ihrer Zubereitung “mie de pain” (gesprochen etwa wie mie d pa) verwendet. Klingt richtig gut und beeindruckt vor allem Leute, die kein französisch sprechen. Man könnte auch Semmelbrösel oder Paniermehl dazu sagen. ;-)
  • Je größer die Zahl der freien Tage, desto größer die technische Störung am letzten Tag davor.
  • Eigentlich ist unser Tierliebe doch etwas pervers. Da werden hierzulande hunderte, manchmal tausende Euros für OPs an Hunden, Hamstern u. a. bezahlt und Millionen Menschen leben unter der Armutsgrenze. IN DEUTSCHLAND! Außerdem verhungern weltweit ungezählte Afrikaner, Amerikaner, Asiaten und Europäer.
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Gedankensplitter, die es (bisher) noch nicht in die Langform eines Blogbeitrages geschafft haben (11/2009):

  • Die Stadt Neubrandenburg, so Ideen, sollte sich ein Verkehrsleitsystem einfallen lassen, dass auch die Tiefgarage unter dem Marktplatz besser ausgelastet wird. Was nützen aber solche Systeme, wenn sie durch den Autofahrer ignoriert werden? Beispiel: Leitsystem sagt, Innenstadt besetzt, trotzdem fahren noch Massen hinein.
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Das angekündigte Chaos

Es gibt Menschen, die bildlich gesprochen sehenden Auges in ein aufgeklapptes Messer laufen. Das ist im wesentlichen ihr eigenes Problem. Aber wenn eine ganze Region sowas tut, dann ist das nicht sehr schön und außerdem etwas übertrieben formuliert.

Vier Großereignisse an vier Tagen, da darf man eine gewisse Skepsis haben, was ordnungsgemäße Abläufe in der Stadt betrifft. Wobei ich immer noch hoffe, dass meine Prognosen nicht in Erfüllung gehen. So viel Glück ist aber selten jemandem beschieden. Vielleicht sollten wir auch alle entspannen und ein verlängertes Wochenende zum Verreisen nutzen.

Donnerstag eröffnet der neue große Supermarkt in der Oststadt, Freitag der Weberglockenmarkt, Sonnabend ist Wochenendeinkauf und Sonntag ist verkaufsoffen, zumindest in der Innenstadt.

Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass am Sonntag in der Innenstadt mit massiver Belastung durch den meist ruhenden Verkehr zu rechnen ist. Zahlenmäßig massive Verstöße gegen die StVO werden nicht geahndet werden, geschweige denn unterbunden oder verhindert.

Jedem Falschparker sein 10/15-Euro-Ticket am Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr, das wäre eine schöne Entlastung für die Stadtkasse bzw. eine schöne Spende für gemeinnützige Vereine. Ich werde ja sehen, wieviel Ordnungsbeamte unterwegs sein werden, denn ich bin am Sonntag auch in der Innenstadt – zu Fuß übrigens, einen der um den Ring liegenden Parkplätze nutzend.


Monatsrückblick ungeschriebener Artikel

Gedankensplitter, die es (bisher) noch nicht in die Langform eines Blogbeitrages geschafft haben (10/2009):

  • Warum bringt, mal allgemein gefragt, ein deutscher Automobil-Club einen Bußgeldkatalog heraus? Ist er nicht eher dafür da, seinen Mitgliedern das rechtmäßige Autofahren nahe zu legen, und nicht dafür, ihnen zu zeigen, welche Rechtsverstöße sie sich leisten können?
  • Die ganzen Anglizismen sind mir einfach too much.
  • Gedankenspiel zum StVR: Wenn ich mit 50 km/h durch eine Tempo-30-Zone fahre und dann rechts zügig überholt werde, hat das irgendeine Relevanz?
  • Einfach nur so als Begriff: Cremé de la abschaum
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Finanzkrise? Bürger geben Geld aus, Stadt kassiert nicht.

Manchmal verstehe ich die Menschen nicht. Aber muss man das überhaupt? Ich weiß es nicht. Böse Zungen behaupten manchmal, dass man das Sonntagsshopping nicht verteufeln soll; endlich ist in Neubrandenburg mal was los. Aber wenn ich dann die Menschen so sehe …

Und dann sieht man das Umfeld von Konsumtempeln und fragt sich: Habe ich nicht mal irgendwas von einer Finanzkrise gehört? Die scheint es, jedenfalls an Sonntagen, nicht zu geben. mpcpucWas da so alles aus dem “Ich bin ja nicht blöd”-Markt herausgetragen wird, grenzt schon fast an die Situation 1989/90, als es im Osten endlich Bananen gab. Oder an die Stellen, wo man sich als DDR-Bürger im Westen die 100 DM Begrüßungsgeld anholen konnte. Aber nicht nur die Schlange an der Ausgabestelle ist interessant, sondern auch die Parkorte der diversen Autos. Bis auf ca. 6 Autos auf diesem Bild stehen alle weiteren auf Fußwegen, im Parkverbot oder in einer Fußgängerzone.

Jetzt mag der eine oder andere einwenden, dass an der Tür der Warenausgabe eine Sondergenehmigung zum Halten in diesem Bereich hängt, aber die ist von der Anzahl begrenzt und betrifft wirklich nur Autos, die zum Beladen dort stehen. Aber eine ganze Reihe der hier zu sehenden Autos sind von den Haltern abgestellt worden, um dann in aller Ruhe erst einmal einkaufen zu gehen.

Und die Autos stehen ja nicht nur hier, direkt an der Straßenecke.  Sie stehen auch in die andere Richtung. mpcbmpBis an den Marktplatz stehen sie. Da fragt man sich, wo die Mitarbeiter des Ordnungsamtes in diesen Sondersituationen ihr Wochenende verbringen. Entweder auch beim Shoppen oder weit außerhalb.

Jedes Auto, dass hier steht, hat mit einem Ordnungsbacks in Höhe von 30 Euro zu rechnen, aber wenn nicht kassiert wird. Aber Neubrandenburg hat es ja. Oder ist es nur das Andienern an den Shoppingtempel, bei solchen Aktionen mal alle Augen zuzudrücken? Ich möchte nicht in der Haut der Verantwortlichen stecken, wenn im Center ein Kunde einen Herzinfarkt bekommt und dann die Rettungswagen wegen der zugeparkten Einfahrt nicht rechtzeitig an Ort und Stelle ist.

Soll es also heißen, wenn jemand nur ordentlich Umsatz generiert, wird über die Einhaltung von geltendem Recht mal großzügig hinweg gesehen? Dann frage ich mich, wo die Bemessungsgrenze für ein Tötungsdelikt liegt.mpcpzr

Die Unverfrorenheit geht ja sogar soweit, dass sogar in zweiter Reihe geparkt wird, vornehmerweise mit angeschalteter Warnblinkanlage (der dunkle Kleinbus).

Sollte von den gesteigerten Umsätzen steuertechnisch irgendetwas in der Stadt ankommen, würde ich vorschlagen, die Rettungswagen der Stadt vorn mit einem sogenannten Bullengitter auszustatten, damit im Notfall einfach und ohne das Rettungsfahrzeug weiter zu beschädigen, an die Notfallstelle herangefahren werden kann.

Solange aber nichts passiert, ist als unbeteiligter die Beobachtung der Situation recht amüsant. mpctetrisVor allem das Steckspiel “Gerätekarton in Auto”, von mir auch Autotetris genannt, ist immer sehr schön. Auf dem nebenstehenden Bild zusehen ist dann der Fall, dass das Auto für den Flachbildfernseher dann doch zu klein ist. So ein LCD- oder Plasma-Gerät hat eben auch seinen Stolz. Es empfiehlt sich übrigens nicht, das neue Fernsehgerät flach in den Kofferraum zu legen (wie ich es in einem Fall auch sah); das nehmen die Hightechlinge übel, das geht nur mit Röhrengeräten.

So bleibt es also den Falschparkern überlassen, ob sie lieber 30 Euro Vergnügungssteuer oder 30 Euro wegen Falschparkens an die Polizei oder das Ordnungsamt bezahlen wollen. Meinetwegen können sie das Geld auch, wenn sie nicht erwischt werden, an einen gemeinnützigen Verein oder einen anderen guten Zweck spenden. Ich wünsche mir nur (und damit kommen wir zur Ursache meiner Abneigung gegen die Falschparker), dass ich nicht der einzige blöde bin, der wegen eines anderthalbminütigen Haltens am 25.11.2006 in diesem Bereich die schon erwähnten 30 Euro bezahlen musste.


Unlogisches im Verkehr

Warum ist der Straßenverkehr eigentlich manchmal so unlogisch. Und damit meine ich nicht, wieso es manchmal auf wunderschön ausgebauten und nicht mit Anwohnern belasteten Straßen eine mit 30 km/h begrenzte Geschwindigkeit gibt. Ich meine die inneren Widersprüche.

Beispiel: In der Fahrschule wird jedem Anfänger eingebleut, vorausschauend zu fahren. Manche übertreiben es dann zwar auch und ordnen sich auf dem Bethanienberg schon links ein, weil sie an der Filmeckkreuzung ins Vogelviertel abbiegen wollen (ich habe es mal probiert – vor den Bauarbeiten – , man konnte es machen). Im Widerspruch dazu steht das an Hindernissen strengstens empfohlene Reißverschlussprinzip. Da gilt es eben gerade nicht, schon kilometerweit vorher sich einzuordnen, sondern bis an die Vorkommnisstelle heranzufahren.

Eine zweite unlogische Sache sind reservierte Fahrspuren. Beispiel eins sind die Busspuren. Wehe, ein privater Pkw befindet sich auf dieser, so hat er mit empfindlichen Strafen zu rechnen. Wieviel Geld die Stadt am Ende der Busspur Demminer Straße/Schimmelweg eingenommen hat, wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben. Busspuren erkennt der Fahrzeugführer relativ einfach: Es steht in regelmäßigen Abständen auf der Straße in großen Lettern BUS. An anderer Stelle finden sich auch 3 große Lettern auf der Straße, die die Spur, folgen wir der Busspur logisch, als Verkehrsfläche nur für LKWs bezeichnet. Trotzdem sind auch Pkws hier geduldet.

Noch unlogischer wird das Ganze, wenn man die Frage: “Muss ein Bus die Busspur benutzen?” mit “Nein.” beantwortet.


Skurriler Verkehr

Skurril ist, wenn sich in einer Fußgängerzone ein Radfahrer über die Behinderungen durch einen Autofahrer beschwert.

So passiert in der Treptower Straße zwischen den Einkaufscentern.

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Ihnen wird zur Last gelegt, …

… Sie hätten an dem Ast gesägt. Ach nee, das war ja von Otto. Aber ein Schreiben, das wie die Überschrift begann, habe ich heute aus meinem Briefkasten gezogen. Unser Oberbürgermeister schrieb mir, genauer gesagt, eine Sachbearbeiterin aus der Abteilung Ordnung und Gewerbe. ‘Dabei habe ich doch gar kein Gewerbeschein’, dachte ich noch leicht erheitert. Aber dann kam’s. 

Es gibt Fragen,  deren Beantwortung wohl noch etwas dauern wird. Geht im Kühlschrank wirklich das Licht aus, wenn man die Tür schließt? Wenn im Wald ein Baum umfällt und keiner hört hin, macht es dann trotzdem Krach? Oder, was machen unsere Autos, wenn wir selig im Bett liegen und an der Matraze horchen? Bleiben Sie auf ihrem Parkplatz vor dem Haus stehen oder suchen sie sich schönere?

Die Vermutung liegt nach, dass Autos das zuweilen machen, zumindest, wenn ich dem amtlichen Schreiben glauben schenke. Während ich noch in Morpheus Armen liege, scheint es durch die Stadtgebiete gefahren zu sein und stellte sich im Viertel Rostocker Straße, die §§ 42 Abs. 4a, 49 StVO, 24 StVG und 158 BKat verletzend, einfach so hin und ließ sich dabei auch noch erwischen.

Wer mich kennt, wird es als sehr lächerlich empfinden, dass mein Auto und ich um 6:49 Uhr irgendwo anders sind als zu Hause: das Auto auf dem Parkplatz, sein Halter im Bett. Zumal sich das Ereignis an einem Tag in einer Spätdienstwoche ereignet haben soll. Einfach absurd. Bleibt abzuwarten, was mein Widerspruch ergibt. Meine früh aufstehende Nachbarschaft könnte sicherlich bezeugen, das mein Auto da stand, wenn sie denn drauf geachtet hat.


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