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Gedankensplitter, die es (bisher) noch nicht in die Langform eines Blogbeitrages geschafft haben (07/2010):

  • Nach meiner Rechner- und Betriebssystemumstellung auf Windows 7 ist im Moment die am häufigsten genutzte Taste die <Alt>-Taste. Das liegt weniger daran, dass ich unbedingt mein WinXP wieder haben möchte, sondern eher in meinem Unvermögen, die Menüzeile in den Programmen dauerhaft zu aktivieren.
  • Der Wirtschaft fehlen, wenn man den Medien glauben kann, qualifizierte Fachkräfte. Weil das Schulsystem der Konservativen diese aber nicht hervorbringt, wollen sie sie mal wieder importieren. Gibt es ein besseres Schuld-/Unfähigkeitseingeständnis?

Afrika ist ein aufstrebender Kontinent. Nicht nur, dass im südlichsten Land in wenigen Wochen die Fußballweltmeisterschaft stattfindet, auch die Wirtschaft entwickelt sich immer weiter. Während Ägypten im Norden oder Kenia im Osten viel auf  Tourismus setzen, wird zum Beispiel im Victoriasee der Viktoriabarsch für die heimischen Tiefkühltruhen geerntet. Wein aus Südafrika oder die dazugehörigen Korken aus Marokko runden das Bild ab. Natürlich gibt es auch noch Vanille aus Madagaskar und diverse Bodenschätze auf bzw. unter dem ganzen Kontinent.

Die Regionen bezogene Vermarktung der Afrikanischen Produkte lässt im allgemeinen aber noch zu Wünsche übrig. Nach den Highlights "Pyramiden von Gizeh", den schon erwähnten "Wein aus Südafrika" oder die "Piraten von Somalia" hört es meist auch schon auf. Aber ein westafrikanisches Land beschreitet hier jetzt neue Wege und versucht, auf dem europäischen und im besonderen auch auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen.

Letzteres mag auch daran liegen, dass das Land bis 1914 eine deutsche Kolonie war. Heute ist die vertriebene Produktvielfalt groß; sie reicht von Kaffee und entsprechenden Getränken über verschiedene Imbissangebote bis hin zu elektronischen Diensten für Skype oder VPN. Der Trick: Hinter das entsprechende Angebot wird immer gleich der Landesname gesetzt, so ist er in aller Munde und wird nicht vergessen.

Sehr schlank zwischen Benin, Ghana, Burkina Faso und dem Atlantik gelegen, hat es Togo, das Land mit den knapp 6 Millionen Einwohnern, geschafft. Wer mit offenen Augen durch die Konsumtempel geht, findet es überall: Kaffee (anglifiziert auch: Coffee) Togo, Skype Togo, VPN Togo, Espresso Togo, Wrap Togo, Drink Togo, Crêpe Togo ...

P.S.: Noch ein beinahe wahrer Wirtschaftswitz: Afrika ist eine aufstrebende Wirtschaftsmacht. Da sagen sich die  Europäer: "Vielleicht sollten wir uns dort zielstrebig einkaufen." "Wir verkaufen aber nicht", denken sich die Chinesen.

 

Gedankensplitter, die es (bisher) noch nicht in die Langform eines Blogbeitrages geschafft haben (01/2010):

  • Wenn die Wirtschaft sich rechnen muss, spielen Menschen keine Rolle (Hans-Georg Pölitz).
  • Politik hat den Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
  • Was muss man tun, um in einer Gaststätte mit Convenience-Essen halbwegs gut zu essen? Hingehen, wenn die Küche mangels Gästen Feierabend gemacht hat, laut Plan aber noch warmes Essen gereicht wird. Es bleibt zwar trotzdem vorbereitetes Essen, aber es ist sehr frisch zubereitet. Wenigstens etwas. 😉
  • Warum findet die Blogsuche (von Google) weniger Blogs zu einem bestimmten Schlagwort als die normale Suche?
  • Vegetarier/Veganer sind die wahren Tierquäler. Sie erlösen die Tiere nicht aus ihrem Leid. Außerdem bleiben die nicht verzehrten Tiere unter ihren erbärmlichen Bedingungen länger am Leben.
  • Warum wird eigentlich gegen die Verwendung von Pelzen zur Bekleidung protestiert, aber nicht gegen die Verwendung von Leder? (Antwort von Vince Ebert: Weil man gegen ein Kaffeekränzchen alter Damen besser kämpfen kann als gegen eine Horde Rocker.)
  • Mal eine Idee für einen ganz neuen Blog: Klassiker der deutschen Fernsehunterhaltung und Gründe, weswegen man sie nicht kennt.
  • Ich bin mit dem Internet aufgewachsen. So, wie sich das Netz verbreitet hat, bin auch ich immer breiter geworden.