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Das haben wir mal gelernt (s. Titel). Aber manchmal sollte man es doch. Gerade und auch beim Essen wird dann manchmal erst richtig der Genuss heraus gekitzelt. Also spielen wir mal Turmbau ...

Turmbau zu Burger

Ich gebe zu, sehr hoch ist der Turm nicht geworden, dafür aber umso leckerer. Zwei frisch gebratene Kartoffelscheiben bilden Boden- wie Dachplatte. Als Estrich - kaum zu sehen - gleichen ein paar mitgebratene Apfelstückchen die Schiefe der Bodenplatte aus, darauf schmilzt in der Hitze ein Stückchen Schweinskopfsülze ein wenig vor sich hin, das mit einem Hauch Remoulade versucht, die Hitze von der oberen Kartoffelscheibe abzuhalten.

Das Ganze ist übrigens ein Happs aus einem ganz anderen Gericht. Aber so sollte man es vermutlich essen. Man muss nicht gleich Burger-Türmchen bauen, aber man sollte versichen, alle Bestandteile gleichzeitig in den Mund und an die Geschmackspapillen zu bringen.

Das Gericht selbst sah übrigens so aus:

Brat-Himmel-und-Erde mit Sülze

Vorgestellt wird es beim Herdnerd.

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Zutaten:

  • 1 Packung Quaderfisch
  • 3-4 große Kartoffeln
  • 2 Eier
  • 200 ml geschmacksneutrales Öl
  • Semmelbrösel
  • Kartoffelstärke
  • Cornichons
  • 1 Teelöffel Senf
  • Kräuter (Petersilie, Kerbel, Estragon)
  • 2 Limetten oder Zitronen
  • 2 Sardellenfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika

Zubereitung:

Remoulade
- Ei, Salz, Pfeffer, Senf, Limettensaft, und Öl zu einer Majonäse verstabmixern
- Kräuter und Sadellen fein hacken, Cornichons fein würfeln, unter die Majonäse geben
- kühl stellen

Pommes frites
- Kartoffeln in Pommesform schneiden
- gut abtropfen und abtrocknen
- außen mit Öl benetzen
- im Ofen bei Umluft 170°C ca. 25 Minuten backen
- mit Salz und Paprika würzen

Fischstäbchen
- Kartoffelstärke, Salz, Pfeffer, Ei zu einem Brei verrühren
- angetauten Quaderfisch in Stäbchen schneiden
- Stäbchen mit der Masse gut benetzen
- in Semmelbrösel wenden
- braten
- entfetten

Weiteres auch unter http://seeseekey.net und EiTV@Twitter

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Wer es auf Facebook oder Twitter verfolgt hat weiß, dass mal wieder eine Folge EiTV gedreht wurde. Wir haben probiert, klassische Industrienahrung nachzukochen, ohne natürlich dieselbe zu verwenden. Wobei eingestanden werden muss, dass das nicht zu 100% gelang, aber dazu dann im Rezept mehr.

Über die Gerüche nach der heutigen Heimkehr, nachdem die Crew wieder zu Hause abgeliefert wurde, zu philosophieren, erspare ich mir heute. Drei Worte können das Schweigen erklären: Es wurde frittiert. Das ergibt in den seltensten Fällen Wohlgerüche nach Abkühlung.

Worauf darf sich der geneigte Zuschauer / die geneigte Zuschauerin demnächst freuen? Pommes frites (nicht frittiert) mit Fischstäbchen (nicht frittiert) und Remouladensauce (natürlich auch nicht frittiert). Stammzuschauer ahnen jetzt evtl., was dann das Bad im heißen Öl genommen hat und haben damit auch recht mit ihrer Vermutung: Das Ei.