EiTV No. 8: Wrukeneintopf

Zutaten für die Brühe:

  • Rinderbeinscheibe (mit Knochen)
  • Suppenfleisch (mit oder ohne Knochen)
  • durchwachsenen Speck (oder Kasslerkamm oder geräucherte Schweinebacke, Eisbein o.ä.)
  • Zwiebel
  • Suppenbund (Porree, Möhre, Sellerie, Petersilie)
  • Petersilienwurzel / Pastinake
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeer

Zutaten für den Wrukeneintopf:

  • Wruke
  • Kartoffeln
  • Möhren

Mit dem Suppenansatz (Brühe) kann man auch viele andere Suppen herstellen. Mehrheitlich Kartoffeln darin ergeben eine Kartoffelsuppe (lecker dazu: geröstete Speckwürfel), weißer Bohneneintopf, Erbseneintopf, Linseneintopf u.a. wird durch Hinzugabe der entsprechenden Zutaten daraus.

Möchte man eher eine dickliche Suppe, sollte man, bevor am Ende dass Fleisch wieder dazugegeben wird, mit einem Pürierstab (Vorsichtig!) oder mit einem Kartoffelstampfer durch den Topf gehen.

Nimmt man statt des Rind- und Schweinefleisches ein schönes Suppenhühnchen (mind. 1,5 kg, besser mehr), wird eine Hühnerbrühe draus, die Köchelzeiten verlängern sich mit der Schwere und dem Alter des Vogels aber gern auch mal auf 3 oder 4 Stunden.

Die Brühe kann man übrigens auch sehr gut einfrieren oder heiß in Einmachflaschen oder -gläser füllen und dann im Kühlschrank lagern.

Weiteres auch unter: http://seeseekey.net EiTV@Twitter

8 comments on «EiTV No. 8: Wrukeneintopf»

  1. Tolle Sache, Dein eiTV! Meine Hochachtung! Wenn ganz Deutschland so sein Mittagessen kocht. hätte die gesundheitsschädigende, profitorientierte Nahrungsmittelindustrie keine Chance, die Bevölkerung würde sich gesund ernähren und Tier wie Pflanze könnten “aufatmen”. An den Kommentaren sehe ich, dass hier viele reinschauen. Das freut mich. Weiter so!
    Liebe Grüße
    joachim

    • Danke Joachim. Freut mich zu lesen. Was Essen und Trinken betrifft, scheinen wir ja auf ähnlichen Wellenlängen zu schwingen … Kämpfen wir also für ein besseres Essen!

  2. erinnert mich an den wruken-eintopf der oma meiner frau… erst wollte ich da nie ran – im süden gab’s sowas nicht, zumindest nicht bei meinen eltern… – aber probieren sollte man ja alles einmal. und: ich find’s lecker!

    • Kann ja auch sein, dass es im Süden Steckrübeneintopf hieß … ;-)
      Die hier gelegentlich mitkommentierende Katharina (oder war es Merci?) ist auch eine zugereiste und kannte es auch nicht, wie sie mir mal schrieb … Wenn Euch beiden das Gericht neu ist, vielleicht kennt ihr Euch ja.
      … ähm …

  3. Da habe ich schon ein paar Ideen. Ich muß noch darüber nachdenken. Kennst Du eigentlich Eier aus dem Pozellanbecher? Ich glaube, diese Idee stammt aus England.

    • Die kenne ich noch nicht, wäre also eine Idee. Ich prüfe schon mal, ob ich mindestens eine Porzellantasse habe und nicht nur Steingut, Arcoroc und Glas. ;-)

  4. Hi Dirk,
    beeindruckend das Video! Dazu noch eine tolle Idee! So in etwa bereite ich alle meine Suppen oder Eintöpfe vor. Leider geht bei mir nicht alles so schnell ;-)
    Das Spiegelei würde ich etwas anders zubereiten. Das ist aber Geschmackssache.

    • Wir haben ein wenig zwischendurch rausgeschnitten, anderthalb bis 2 zwei Stunden nur ein leise vor sich hin siedender Topf ist auch nicht wirklich spannend. ;-)
      Nach momentaner Planung wird EiTV No. 11 eine Hühnerbrühe. Wenn ich da den richtigen Vogel für bekomme, steht der wieder 4 bis 5 Stunden auf dem Herd. Nur weiß das Florian noch nicht. ;-)

      Ich suche auch immer noch Varianten für die Zubereitung des Eis, falls Du da noch eine Idee hast, die ich noch nicht hatte, wäre ich sehr dankbar. ;-)

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