Wenn man etwas für seinen Kochblog machen will, geht natürlich auch mal was in die Hose. Wichtig ist dann, irgendwie noch was draus zu machen, dass zumindest die eingesetzten Grundstoffe nicht umsonst verwendet wurden. Nur in den äußersten Notfällen landet schließlich was im Mülleimer sondern eher auf den Hüften ...

So habe ich für ein leckeres einfaches Gericht gekauftes Tzatziki genutzt. Es gibt auch gute fertige, aber man muss schon etwas suchen. Aber es ist ja auch recht einfach, diese griechische Soße selber herzustellen, wenn man die richtigen Zutaten hat. Gurke, Olivenöl, Joghurt, Knoblauch, Salz, Pfeffer sollten reichen.

Die Gurke wurde perfekt vorbereitet: Gesalzene Gurkenklein geschnitten und mit Salz eine Weile gelagert, damit sie entwässert. Der Knoblauch war frisch gehackt, das Olivenöl hochwertig. Nur beim Joghurt gab es einen unwissenden Fehlgriff. Natürlich war es ein Bio-Exemplar, aber das ist eben nicht das einzige Kriterium, es hätte der schnittfeste sein sollen.

So geriet das Tzatziki eher dünn. Aber man muss sich zu helfen wissen: Einmal gründlich mit dem Pürierstab durch die Masse, noch den restlichen ungenutzten Joghurt dazu und ein wenig Flüssigkeit. So entstand ein leckerer Tzatziki-Drink, allerdings möchte ich gerade nicht in meiner Gesellschaft sein. Mit dem Knoblauch hatte ich wohl etwas übertrieben ... Aber lecker!

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Ein alter Haushaltstipp besagt:

"Hausfrauen sollten sich in der Küche etwas anziehen, auch Kartoffeln haben Augen."

Da muss man auch als fotografierender Koch ganz genau aufpassen, wie man die Kamera hält und ob sich nicht irgendwo etwas spiegelt und somit abgebildet wird, obwohl es das nicht soll.

Vorgestern beim Gulasch-Strecken ist es dann doch wieder passiert. Wer bei dem Bild genau hinsieht, sieht was:

...weiterlesen "Haushaltstipp: Kartoffeln"

Frank's Ernährungsberatung nähert sich ihrem Ende, heute findet die letzte Gruppenveranstaltung statt. Mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels hat diese gerade begonnen. Diesmal gehe ich nicht unvorbereitet hin, habe ich doch alles gelernte Wissen zusammengenommen, eigene Kenntnisse dazugegeben und alles dann in einem Topf zu einem Eintopf verrührt. Das ist übrigens durchaus wörtlich zu nehmen: Die Suppe habe ich mit. Mal sehen, wie sie ankommt.

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Irgendwo habe ich dieser Tage geschrieben:

Vorbei sind die Zeiten, als ich das kulinarisch fertig gestellte noch direkt aus dem Topf oder der Pfanne aß. Neben dem verringerten Abwasch hatte es immer so ein Gefühl von Rustikalität, die, seit ich mein Essen auch noch fotografiere, den Bach runter gegangen ist.

Die "Fotokochstory" begleitet mich immer mal wieder bei der Speisenzubereitung, so dass es - meist beim Abendbrot - anschließend doch etwas kulturvoller zugeht.

Der geneigte Leser wird sich aber nun fragen: Fotokochstory? Stimmt, da war mal was. Ein oder zwei entsprechende Geschichten sind hier unter dem entsprechenden Stichwort (s. u.) auch zu finden. Aber die paar Geschichten haben doch keinen Einfluss.

Stimmt, wenn es die einzigen wären. Sind sie aber nicht. Aus aktuellem Anlass sei deswegen auf den Zweitblock verwiesen: Der Herdnerd. Er gehört auch zum Genussuniversum und dort wird man unter dem Stichwort "Fotokochstory" schon fündiger. Deswegen sei die Empfehlung ausgegeben, auch den Feed unter herdnerd.de/feed zu abonnieren. Natürlich nur für die, die es nicht schon längst gemacht haben. 😉 Danke.

DirkNB: Am 01. März startet der neue Blog herdnerd.de, muss das denn sein?
Herdnerd: Nein. Aber ich hatte Lust drauf, und die Idee fand ich nicht schlecht. Mal sehen, wie tragfähig sie ist.

DirkNB: Bei dem Namen, der Kombination von Herd und Nerd, befasst sich der Blog mit ...?
Herdnerd: ... unserer Nahrung und ihre Abarten aus der Sicht eines ambitionierten Amateurs, wobei das eine eher sehr wohlwollende Übersetzung des Begriffs "Nerd" ist. "Fachidiot" wäre auch eine Variante, trifft aber genausowenig ins Schwarze.

DirkNB: Es geht also ums Essen. Dafür gibt es unter anderem auch schon diesen Blog hier. Wird es da nicht viele Dopplungen geben?
Herdnerd: Es wird Beiträge geben, die vom Herdnerd für RundumGenuss geschrieben werden und umgekehrt. Aber beide haben auch ihre Spezialstrecken. Während der Herdnerd Themen durchaus auch mal kritischer anpackt, wird sich RundumGenuss nicht nur ums Essen, sondern auch um die schönen Seiten des Lebens drehen, wobei diese sehr weit definiert sind.

DirkNB: Worin unterscheidet sich herdnerd.de von anderen vergleichbaren Blogs?
Herdnerd: Es geht monothematisch ums Essen und Trinken, und es geht um die große Vielfalt und den Wahnsinn bei der Nahrungsaufnahme durch den Menschen. Dabei wird es auch viele kurze Beiträge geben, fast im Twitterstil, allerdings ohne die Beschränkungen des Microblogging. Dazu werden auch viele Essensbilder kommen, die aber eher dokumentarischen als fotografischen Wert haben.
Was das Themenspektrum betrifft, ist der allgemein gültige Tipp: Einfach mal reinschauen und überraschen lassen. Und sicherheitshalber gleich den Newsfeed abonnieren, damit man keine Überraschung verpasst. Diese kann übrigens beidseitig sein: beim Leser und beim Autor.

DirkNB: Aber Twitter ist auch mit dabei. Die Updates werden über @dirknb veröffentlicht. Ich danke für das Selbstgespräch Interview.

Immer wieder mal was neues. Und manches braucht nur eine kleine Anregung von außen, und schon quellen die Ideen nur so aus einem heraus. EiTV ist seinerzeit so entstanden, und nun ist es wieder soweit.

Am 1. März startet ein neues Projekt, dass seinen Ursprung übrigens am Bloggerstammtisch (im allgemeinen jeden Freitag, 19 Uhr, Torcafé, Neubrandenburg) gefunden hat. Einige schöne Ideen sind dort schon geboren worden, man darf gespannt auf die Realisierung sein. Eine "Kleinigkeit" ist zum Beispiel der Nerdkurier, den es als Twittertweet schon gibt. Da kommt wohl auch noch mehr. Aber das ist nicht meine Spielwiese.

Aber man macht sich ja seine Gedanken, wie man sich einbringen könnte. Bei meiner Herdanziehungskraft lag eigentlich eine Idee auf der Hand, deren Verwirklichung am 01.03.2011 um 12 Uhr (natürlich zur Mittagszeit) starten wird. Der RundumGenuss-Blog bekommt einen Seitenarm, eine Abspaltung, ein Spin off (wie es neudeutsch so schön heißt): Ich gebe den Herdnerd.