Wegen eines Todesfalles in der Familie werde ich eine Weile mit dem Bloggen pausieren. Von Beileidsbekundungen an dieser Stelle bitte ich abzusehen. Danke.
Kategorie: Allgemein
Hier könnte Ihre Werbung stehen …
... wenn sie denn Fehler oder ähnliches enthält. Falsches Deutsch wäre auch eine Idee. Wobei sich mir die Frage aufdrängt: Werde ich in dem Hinblick immer empfindlicher oder wird das falsche Deutsch immer mehr?
So zum Beispiel bei einem Textilbilliganbieter, bei dem man sich sowieso fragen, wie dessen Preise zustande kommen. Kinderarbeit in Fernost? Ich weiß es nicht. Dafür titulierte er sein Werbeblättchen mit dem wunderschön kindlichen Slogan: "Besser als wie man denkt!"
In unserer werbungsfinanzierten Sonntagszeitung fand sich aber neben den Werbebeilagen (es waren wieder recht viele, der Sommer scheint vorbei zu sein) auch eine Anzeige eines Apfelauspressers mit der wunderschönen Aussage: "Säfte bis zu über 30% günstiger".
Ab sofort neue Feed – Bitte Reader umstellen!
Wie schon in der letzten Woche angekündigt ist es jetzt soweit. Mit dem Umzug zur neuen Domain ändern sich die Newsfeed-Adressen. Bitte ändert diese in Euren Readern, früher oder später wird es die alten nicht mehr geben.
Die Artikel sind jetzt unter http://blog.rundumgenuss.de/?feed=rss2 erreichbar, die Kommentare unter http://blog.rundumgenuss.de/?feed=comments-rss2 und die Podcasts unter http://blog.rundumgenuss.de/?feed=podcast
Hinweis an alle Feedleser
Früher wurde ja noch aus Händen gelesen, aber heute eben Feeds ...
Aber Spaß beiseite: ein kleiner Umzug steht bevor, so dass sich im Lauf der kommenden Woche die Feedadresse für alle RSS-Reader ändern wird. Eine Zeit lang will ich zwar versuchen, neben dem neuen auch noch den alten Feed erreichbar zu lassen, aber eine Umstellung auf den neuen wäre spätestens ab 1.8. sinnvoll. Genauere Informationen gibt es dann, wenn es soweit ist. Dies ist nur schonmal eine Vorwarnung.
Warum ich blogge …
Früher, da hat man (dem Klischee nach) alles, was einen bedrückte, seinem Frisör erzählt (alternativ auch dem Barkeeper). Dank dünner werdendem Haar und ständig wechselnden, aber eben seltener besuchten Frisören, ist das Vertrauensverhältnis zum Haarabschneider nicht so weit aufgebaut, dass man einfach alles erzählen kann. So ergieße ich mich also hier, da ich mich auch selten in Bars rumtreibe.
Außerdem gibt es nur noch selten Frisöre, meistens sind es doch Frisörinnen.
😉
Alter Wein in neuen Schläuchen
Die neue Verpackungsverordnung macht es möglich und wirkt sich auch auf Bereiche aus, wo man gedacht hat, da ist sie gar nicht für zuständig. So für dieses Blog. Mit dem Update auf WordPress 2.8 ergaben sich ein paar Problemchen, die zwar nicht bis aufs letzte aufgeklärt sind, aber letztendlich zu einer kleinen Aufräum-, Umzugs- und Tapezieraktion geführt haben. Ob das Arbeitszimmer zu klein war oder einfach nur vollgepröhlt, ob die kleinen Helferchen einfach nur zu viel Platz wegnahmen oder veraltet und nicht mehr ganz kompatibel waren, muss sich noch zeigen.
Ob mir die neue Verpackung gefällt, weiß ich noch nicht; das muss ich erstmal noch wirken lassen. Anregungen für ein neues oder anderes Theme werden aber gern entgegen genommen. Aber auch der Name steht noch nicht so genau fest. Ich lass mich da von meinen und ggf. von Euren Ideen überraschen.
„… und sie bewegt sich doch!“
Das obige Zitat wird, wenn auch eher in italienisch oder lateinisch, Galileo Galilei zugeschrieben, als er seinem heliozentrischem Weltbild abschwor und doch wieder die Erde in des Weltalls Mittelpunkt setzte, was den Kirchenoberen seinerzeit sehr wichtig war.
Und sie dreht sich immer noch? Wie wäre es mit einem Beweis? Einen wichtigen Hinweis liefert die Entwicklung der deutschen Sprache. Wenn man so vor hundert Jahren von Neubrandenburg zum Beispiel nach Stuttgart gefahren ist, ist man von Nord- nach Süddeutschland gefahren, vor etwa 50 Jahren fuhr man dann von Ost- nach Westdeutschland und nun wieder von Nord- nach Süddeutschland.
Aber er, der blaue Planet, scheint sich nicht nur zu drehen, die Landmassen verschieben sich auch. Oder ist es eine optische Täuschung á la Wackelbilder, die je nach Blickwinkel andere Motive zeigen? Schaut man die B197 entlang, treten 3 Städte in der Reihenfolge Neubrandenburg, Friedland und Anklam auf. Folgt man aber abfahrtsorientiert der A20, sortieren sie sich nach Friedland, Neubrandenburg und Anklam.
Achja, einen hab ich noch: Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine zum anderen: "Du siehst schlecht aus." Darauf der andere: "Ja, mir gehts gerade nicht so gut. Ich habe Homo sapiens." Meint der erste: "Achso, das gibt sich aber wieder von allein."
Frühlingserwachen landeinwärts am Achterwasser
Schönes Wetter kann man immer mal wieder gern für eine kleine Fotosafari nutzen. Leider war der Frühling in der Region, wo ich mich heute rum trieb, noch nicht so ganz erwacht. Aber ein paar schöne Impressionen sind doch bei rausgekommen (Bilder aufgenommen zwischen Lassan und Wolgast bei Klein Jasedow und Wehrland-Bauer).




Wintersport: Tausende standen an den Hängen und Pisten
"It's a train in my room." - " Es zieht." Soweit ein kleiner Schmeckhappen á la English for Runaway (Englisch für Fortgeschrittene). Und wo wir gerade bei Sprachen sind? Welche Sprache wird eigentlich hierorts in einer Sauna gesprochen? Schwitzerdeutsch.
Aber genug der Kalauer. Heute überraschte eine Schweizer Zeitung ihre Leser mit der Schlagzeile "Zug mit der Bahn nur schwer zu erreichen". Da macht man sich so seine Gedanken: Wer fährt mit der Bahn zum Zug? Geografiekundige werden den Fehler in der Frage schon bemerkt haben. Sinnlich richtig müsste sie natürlich heißen: Wer fährt mit der Bahn nach Zug? Aber das ist dann ja nicht mehr witzig.
Noch viel Aluchipnachfolger im Umlauf
Die Zahl der Jahreswechselwoche ist 14 Milliarden. Soviel D-Mark soll es noch in deutschen Haushalten, unter Matratzen, in Schatullen und an anderen verstecken Orten geben.
Zwei Fragen stellen sich in dem Zusammenhang: Wie kann man sowas feststellen und warum ist noch so viel davon im Umlauf?
Die Deutsche Bundesbank als oberster Währungshüter sollte natürlich wissen, wieviel Bargeld sie irgendwann mal ausgegeben und wieviel sie im Rahmen der Währungsreform zum Euro wieder eingesammelt hat. Die Differenz scheint 14 Milliarden zu sein. Oder 175 DM pro Bundesbürger. Es lohnt also, doch mal zu suchen.
Sicher, einiges Geld ist wirklich noch nicht aufgefunden worden. Aber die eine oder andere D-Mark liegt wohl ganz bewusst versteckt rum. Nur: Warum? Glauben da welche, sie kommt nochmal wieder? NEIN! Verbessert sich der Wechselkurs zum Euro? NEIN! Oder war das alles Schwarzgeld? 😉
