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Die freie Zeit "zwischen den Jahren" bietet endlich mal die Chance, schon im November und Anfang Dezember gemachte Bilder online zu stellen. Beide Bilderserien haben sogar was gemeinsam, auch wenn es der denkbar kleinste gemeinsame Nenner ist.

Stativ war zwar bei beiden nötig, aber die einen sind mit einem Einbein, die anderen mit einem Dreibein gemacht. Besondere Lichtverhältnisse gab es auch bei beiden, aber das eine sind "Nachtaufnahmen", bei den anderen war doch noch etwas untergehende Sonne präsent. Laut war es auch bei beiden Aufnahmen, aber das eine war naturlaut und das andere künstlich.

Die wesentliche Gemeinsamkeit, die ich meine, ist, dass beide Bilderserien zwar von unterschiedlichen, aber doch jeweils nur von einem Punkt aufgenommen wurden. Ausnahmen (mit Mond) bestätigen die Regel. Ansonsten waren höchstens Drehungen um die eigene Achse mit dabei. Und unterschiedliche Zoom-Einstellungen. Und unterschiedliche Bildausschnittauswahlen. 😉

Die eine Bilderserie entstand schon Anfang November auf dem Bootsanleger Prillwitz an/auf der Lieps. Diesen Ausgangspunkt hatte ich einige Wochen vorher für mich entdeckt, aber nun war der Herbst doch schon recht weit fortgeschritten. Und die Graugänse, die die Insel in der Lieps okkupiert hatten, machten einen Heidenkrach.

Die zweite Bilderserie waren ein paar experimentelle Nachtaufnahmen mit viel Kunstlicht. Das wesentliche Motiv war das bunt und dynamisch erleuchtete Riesenrad auf dem Neubrandenburger Weberglockenmarkt von 2014. Die Fotos wurden Anfang Dezember aufgenommen.

Frauen sind immer erstaunt, was Männer alles vergessen. Männer sind erstaunt, woran Frauen sich erinnern.
Peter Bamm

Es ist schon lange einer meiner Grundsätze, dass die kleinsten Dinge bei weitem die wichtigsten sind.
Sir Arthur Conan Doyle

Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende.
Woody Allen

Weihnachten ist nicht die Zeit zum Bereuen. Dafür sind Hochzeitstage da.
Anonym

Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln!
Marcus Aurelius

Sprechen heißt urteilen. Schweigen heißt geurteilt haben.
Hans Lohberger

Irgendwie gab es von allem etwas, manches ist aber nur schwer zuzuordnen, vor allem geografisch. Nordafrika (exemplarisch Tunesien), Deutschland, Österreich, Griechenland, USA, Frankreich, Skandinavien (exemplarisch Finnland) usw. Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. Und dabei waren nur drei hungrige Männer in einem Nationalitätenrestaurant essen. Wobei die Menge Essens, die auf den Tellern an den Tisch kam, auch gut 4 oder 5  Leute hätte satt bekommen. Augenscheinlich wurde mal wieder gehofft, dass sich Quantität in Qualität umschlägt, was nur sehr bedingt gelungen ist.

Aber wir sollten milde gestimmt werden: Insgesamt drei Runden (Finnland) eines milden, sehr milden Ouzos erreichten unbestellt den Tisch während des Essens. Ebenfalls inklusive, also unbezahlt, erreichte den auch jeweils ein kleiner Vorspeisensalat: Eisbergsalat, eine halbe Tomatenscheibe, eine Gurkenscheibe, ein Klecks Cocktailsoße (Thomy oder Kraft?) und zuunterst noch etwas Wasser vom Salatwaschen (hoffentlich). Was nichts kostet, ist auch nichts ...

Dazwischen gab es aber noch bestellte Speisen. Da saßen wir aber zu weit von der Küche weg. Da der Service eine begrenzte Tragkraft zu haben schien, erreichten uns die drei Vorspeisen wie auch die drei Hauptgerichte nicht gleichzeitig, sondern individuell durchaus verschieden. Bei zwei kalten und einer heißen Vorspeise ist das vielleicht eher zu verschmerzen, wenn die heiße einzeln als letztes kommt. Aber wenn sie dann so heiß ist, dass man sich beinahe die Zunge daran verbrennt, gilt es, das Zeitmanagement zu überdenken.

Apropos: Wie lange darf es dauern zwischen dem Betreten eines Restaurants, dem Erhalt der Speisekarten und der Aufgabe einer Bestellung? Kommt sicher auch immer auf die Füllung der gastlichen Stätte an. Aber bei drei besetzten Tischen, von denen einer wir waren und zwei sich eher dem Ende des kulinarischen Ausfluges näherten, sollte das in weniger als 15 Minuten vonstatten gehen. Sollte. Und wenn dann nichtmal alle Getränke der Karte vorrätig sind ...

Die Vorspeisen waren dann aber in Ordnung. Wobei natürlich an einem Tsatsiki aus Quark und einer (selbst gemachten oder industriellen) Würzmischung nicht wirklich viel verkehrt zu machen ist. Und wenn das noch durch etwas fertigen Oktopus-Salat ergänzt wird, ist das auch nicht weiter schwierig. Anspruchsvoller sind dann schon die gebackenen (=im Backteig ausgebackenen) Auberginenscheiben, wobei ich da sicher im Katalog eines Tiefkühlzulieferers eine passende Vorlage zu finde.

Käse kann man reden (oder schreiben), Käse kann man aber auch essen. Und welchen Käse verbindet man mit Griechenland (immerhin waren wir "griechisch essen")? Genau. Deswegen gibt es dort ein Suflaki mit einem nicht näher definierten Schnittkäse überbacken. Sah aus wie Gouda oder so. Aber immerhin hatte man in der Küche mitgedacht. Weil zum Überbacken des Suflakis nicht nur der Käse sondern auch eine Soße verwendet wurde, war der Spieß aus dem Suflaki bereits entfernt wurden. Das wäre ja am Tisch eine große Schweinerei geworden. Mich würde nur der Unterschied zwischen diesem Gericht und dem ebenfalls auf der Karte vorhandenen mit Schnittkäse überbackenen Schnitzel interessieren.

Zwischendurch vielleicht mal was positives: Das Gyros war besser als jedes bisher probierte Pfannengyros auf dem Planeten. Und es soll auch nicht behauptet werden, dass das Gyros nicht auch mal einen Drehgrill gesehen hat. Über die letzte halbe Stunde vor dem Servieren spekuliere ich mal nicht, die Konsistenz ließ aber den Schluss zu, dass der Abstand doch eher größer war und das "gesehen" eher wörtlich als bildlich zu sehen ist. Frisch vom Drehgrill war es nicht. Eher frisch schien das Suflaki auf dem anderen Teller zu sein, ohne Käse drüber, aber auch mit Gyros drunter. Wobei ich manchmal bei solchen Gerichten den Eindruck habe, dass die Grillstreifen schon auf dem Fleisch sind, bevor sie in der Gaststätte in die Pfanne gelegt werden.

Das Dessert hatten wir der Üppigkeit der Hauptgerichte wegen schon mal gleich weggelassen. Wer sich noch an seine M-L-Lehrstunden* erinnert, wird sich auch an dieses Gesetz vom Umschlagen der Quantität in Qualität und umgekehrt erinnern. Zumindest, was das Gyros betrifft, wurde auf jeden Fall noch auf den Wandel von Quantität auf Qualität gewartet. Ein Dessert gab es übrigens trotzdem. Unbestellt und zu aller Überraschung war es genauso einfach wie lecker: eine Halbkugel griechischer Joghurt(?), übergossen mit ein wenig Himbeersoße. Das erfrischte und gab Kraft, an den Schlusstest zu gehen. Nur, wie macht man den, wenn es keinen Espresso auf der Karte gab, aber Cappuccino auf der Karte stand? Man sucht vergleichbares, warum also nicht mal einen "griechischen Mocca"?

Der Mocca wurde in einer Espressotasse serviert, und wie es sich für einen richtigen Mocca gehört, hatte er Grund. Wasser oder Zucker gab es nicht dazu. Beides befand sich schließlich schon in der Tasse. Für den Cappuccino bot sich eine Rechtschreibkorrektur in Kapputschino an. Lange wurde er nicht mehr gesehen, der deutscheste aller Cappuccini: gesüßter Kaffee mit Sahnehaube oben drauf. Wenn der Kaffee ein Milchkaffee gewesen wäre, hätte der Wiener Franziskaner dazu gesagt, aber das nur nebenbei. So passte aber alles irgendwie ins Gesamtkonzept dieses Restaurants. Aber immerhin. Beim Verlassen - und das hatten wir auch noch nicht erlebt - wurde uns vom Service sogar die Tür aufgehalten. Und das nicht nur, weil zufällig gerade in der Gegend, sondern ganz bewusst. Einer der leider wenigen Pluspunkte beim griechischen Restaurant Kreta, Woldegker Straße 12 in Neubrandenburg.

 

 

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* M-L = Marxismus-Leninismus, heute nach der Umbenamsung eher Chemnitzismus-Sankt-Peterburgismus, während es zwischendurch mal kurz der Marxismus-Senilismus war.

Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.
Jacques Tati

Urlaub machen ist immer gefährlich, weil sich vielleicht herausstellt, dass man keine Lücke hinterlässt.
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Das Alter hat zwei große Vorteile: Die Zähne tun nicht mehr weh und man hört nicht mehr all das dumme Zeug, das ringsum gesagt wird.
George Bernard Shaw

Wenn wir einen Menschen glücklicher und heiterer machen können, so sollten wir es auf jeden Fall tun, mag er uns darum bitten oder nicht.
Hermann Hesse

Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.
Leonardo da Vinci

Faulheit ist, wenn jemand mit dem Cocktailbecher in der Hand auf das nächste Erdbeben wartet.
Danny Kaye

Nicht ein Treuebruch ist das große Verbrechen, sondern Gleichgültigkeit, Bosheit und Intoleranz.
Lilli Palmer

Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein.
Jeanne Moreau

Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
Arthur Schopenhauer

Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg.
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Manche Arbeiten muss man Dutzende Male verschieben, bevor man sie endgültig vergisst.
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Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen.
Jean Cocteau

Das Gedächtnis ist ein sonderbares Sieb. Es behält alles Gute von uns und alles Übel von den anderen.
Wieslaw Brudzinski

Die Mode ist ein ästhetisches Verbrechen an und für sich. Sie will nicht das endgültig Gute, das Schöne, Zweckmäßige. Sie will immer nur etwas Anderes.
Peter Altenberg

Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
Konrad Adenauer

Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.
Voltaire

Viele Frauen wissen nicht, was sie wollen, aber sie sind fest entschlossen, es zu bekommen.
Peter Ustinov

Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach.
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Der Mensch kommt unter allen Tieren in der Welt dem Affen am nächsten.
Georg Christoph Lichtenberg

Ich habe, glaube ich, die Zwischenstufe zwischen Tier und Homo sapiens gefunden. Wir sind es.
Konrad Lorenz

Jeder Mensch, der sich für etwas engagiert, hat eine bessere Lebensqualität als andere, die nur so dahinvegetieren.
Bruno Kreisky

Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt.
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Es steckt oft mehr Geist und Scharfsinn in einem Irrtum als in einer Entdeckung.
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Demokratie ist eine Regierungsform, die freie Diskussion voraussetzt, doch ist dies nur erreichbar, wenn die Leute aufhören zu quatschen.
Clement Attlee

Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man überhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat.
André Gide

Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge.
Henry Ford

Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.
Friedrich Hebbel

Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.
Abraham Lincoln

Erfahrungen vererben sich nicht - jeder muss sie allein machen.
Kurt Tucholsky

Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
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Wenn man sich selbst zu einem niedrigen Preis verkauft, wird niemand anderes diesen Preis erhöhen.
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Die Bosheit trinkt die Hälfte ihres eigenen Giftes.
Lucius Annaeus Seneca

Angst haben wir alle. Der Unterschied liegt in der Frage wovor.
Frank Thiess

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
Bertolt Brecht

Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.
Marie von Ebner-Eschenbach

Die schlimmsten Fehler werden gemacht in der Absicht, einen begangenen Fehler wieder gut zu machen.
Jean Paul

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.
Otto von Bismarck

Offenheit ist ein Schlüssel, der viele Türen öffnen kann.
Ernst Ferstl

Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
Ernest Hemingway

Die Erfahrung hat keinerlei ethischen Wert. Sie ist nur ein Name, den die Menschen ihren Irrtümern verleihen.
Oscar Wilde