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Nun ist alles im Kasten, wie es in Filmsprech so schön heißt. Wobei das Essen natürlich nicht im Kasten, sondern im Bauch ist. Oder auch schon wieder raus. Wie (fast) immer beim Dreh von EiTV steht vorher nicht unbedingt fest, ob zum Schluss etwas sinnvolles oder eßbares herauskommt. Das liegt im allgemeinen an der Probenlosigkeit der Filmarbeiten. Aber, nach Meinung der Anwesenden (fünf plus ein Hund) waren die Gerichte im Großen und Ganzen gelungen.

So könnt ihr Euch also demnächst auf eine neue Episode EiTV zum Thema Grillen freuen. Es gibt Fleisch, Fisch und Salat. Wem das zu profan ist, der warte bitte die Veröffentlichung der Folge ab, um sich eine echte Meinung zu bilden. 😉 Aber bis dahin steht noch einiges an Arbeit an: Wir bauen zwar keinen Briefversender, aber die Postproduction macht ja auch etwas Arbeit: Drehbuch, Vertonung, Schnitt.

Wem die Reihenfolge jetzt etwas komisch vorkommt, dem sei versichert: Genau so wird EiTV produziert. 😉 Rezeptauswahl, Plan, Einkauf, Kochen und Drehen, Drehbuch, Vertonung, Schnitt, Veröffentlichung. Achja: Florian hat auch drüber gebloggt.

Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, dass er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht.
Curt Goetz, Kurt Götz, dt. Bühnenschriftsteller, Schauspieler u. Regisseur, ('Das Haus in Montevideo'), 1888 - 1960

Liebt man alles, ist es leicht jemanden zu lieben. Liebt man jemanden, ist es leicht alles zu lieben.
Vivian Fersch, dt. Lyrikerin, geb. 1988

Für die Mehrheit der Menschen ist Arbeit die einzige Zerstreuung, die sie auf Dauer aushalten können.
Dennis Gábor, Gábor Dénes, ungar. Physiker, Erfinder der 'Holografie', 1971 Nobelpreis, 1900 - 1979

Männer müllen jede Wohnungen zu. Frauen tun das auch, nennen das aber 'Deko'!
Monika Gruber, dt. Kabarettistin, ('Neues aus der Anstalt', 'Zu wahr, um schön zu sein', 'Klugsch-Eisser & Co. KG'), 2006 Bayerischer Kabarettpreis, geb. 1971

Zukunft ist die Zeit, von der man spricht, wenn man in der Gegenwart mit einem Problem nicht fertig wird.
Walter Hesselbach

Warum hat eigentlich Mineralwasser, das Millionen Jahre durch's Gestein gesickert ist, ein Haltbarkeitsdatum...?
Stephan Bauer, dt. Comedian, ('Auf der Suche nach dem verlorenen Mann'), geb. 1968

Die Natur macht offenbar niemals Fehler. Wenn sie einen Dummkopf erschafft, dann aber richtig.
Josh Billings, Henry Wheeler Shaw, amerikan. Humorist, 1818 - 1885

Ob es sich lohnte, an seine Grenzen zu gehen, erfährt man erst auf der anderen Seite des Zauns.
Karl-Heinz Karius, dt. Werbeberater, geb. 1935

Es ist schon eine Weile her, als wir den letzten Drehtag für eine neue Folge von EiTV hatten. Jetzt haben wir uns aufgerafft und es ist auch gleich - ganz planmäßig - der erste 2-Tage-Dreh geworden. Aber das kommt daher, wenn man einiges marinieren muss. Sommer, kochen, marinieren - das klingt wie eine Grill-Episode und die wird es dann auch. Mit einigen neuen Ideen. Würstchen, Hühnerbrust oder Nackensteak kann ja jeder - zumindest glauben es viele von sich.

Lasst Euch einfach mal vom fertigen Video überraschen. Ich bin auch schon ganz neugierig. Was jetzt schon abzusehen ist, das sind sehr farbenfrohe Bilder. Dabei war heute nur der Indoor-Drehtag. Wir haben eine interessante Marinade zusammen gerührt, die liegt aber jetzt in einer kleinen Dose im Kühlschrank. Natürlich haben wir auch schon was zum Grillen eingelegt; aber diese "Marinade" besteht nur aus Wasser.

Ach ja, in älteren Drehberichten philosophierte ich immer gern über den Wohlgeruch, der noch in der Luft lag, nachdem ich die Drehcrew nach Hause gebracht habe und der meist vom gebratenen, gegrillten oder gebackenen Fleisch stammte. Den hatte ich heute auch wieder in der Nase, als ich wieder daheim war. Aber wir haben nur die Vorbereitungen gedreht.  😉

Morgen gibt es dann den 2. Drehtag Outdoor. Wünscht uns Glück, dass es zum späten Nachmittag/Abend nicht regnet.

P.S.: Bei der Vorbereitung der heutigen Dreharbeiten bin ich auf eine gute (wie ich finde) Idee gekommen. Bitte achtet, wenn es Euch interessiert, in den nächsten Tagen mal auf eine "Stellenanzeige".

Es war wie beim klassischen Klischee eines italienischen Ristorante oder einer Pizzaria. Sie lag am Rande eines schicken kleines Marktplatzes, man saß draußen, nippte an seinem Getränk und genoss die Atmosphäre um sich herum. Es war ein Erzählen, Zuhören, Sehen und gesehen werden. Aus ihren Korbsesseln heraus hatten die Gäste einen Blick über die Menagerie auf dem mit kleinen Granitwürfeln gepflasterten Piazza und konnte auch genau cool und relaxt in Blickrichtung in die via dei negozi schauen. Der Wirt brachte die von der "Mama" in der Küche handgefertigte Pasta und der Gast schlemmte Ravioli salome crema di pomodoro oder Spagetti petto di pollo.

Es hätte soooo schön sein können. Nur leider befand sich der Platz nicht in Venedig, Napoli oder Rom, es war auch kein lauer Sommerabend und, ob eine echt italienische Mama in der Küche stand, war nicht zu überprüfen. Bei nüchterner Betrachtung entpuppte sich die Lokalität als Greifswalder Marktplatz, auf dem eine Dauerlauf-Aktion mit afrikanisch angehauchter Musikbeschallung stattfand. Die Korbsessel waren echt, man konnte gut über den Platz und durch die Lange Straße, die Einkaufsmeile der Hansestadt schauen, wenn nur nicht der lang anhaltende Dauerregen gewesen wäre.

Das Wetter schien sich auch auf das Essen und den Service zu legen. Der Beilagensalat war alt und so auf den Teller geworfen, dass habe ich selbst im Fastfoodrestaurant schon appetitlicher gesehen. Die Hähnchenbrust zu den Spaghetti kam ganz auf den Teller, der Lachs zu den Ravioli war vorher gesprengt. Nicht ins Gesamtbild passte, dass die eigentlichen Tellerinhalte gar nicht so schlecht schmeckten. Der Umsatz blieb allerdings dann doch auf unterstem Niveau, versäumte der Service doch beim Abräumen bzw. kurz danach, nach weiteren, durchaus vorhandenen Wünschen zu fragen. Das Fazit: Bei Regenwetter sollte man jedenfalls nicht mehr dort einkehren, ob es bei sonnigem Wetter besser läuft, man weiß es nicht.

Teamwork heißt, das alle teamen und einer wörkt.
Klaus Klages, dt. Gebrauchsphilosoph u. Abreißkalenderverleger ('Kuno Klabotschke'), geb. 1938

Wesentliche Dinge im Leben sind nicht zuletzt der Humor und die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen.
Yehudi Menuhin

Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern - Sie könnten an einem Druckfehler sterben.
Mark Twain

Persönliche Krisen beginnen mit dem Versuch, sich selbst zu überholen, und enden mit einem Schleudertrauma.
Karl Feldkamp, dt. Kommunikationstrainer u. freier Autor, 1981 Xylos-Lyrikpreis, geb. 1943

Ein Sturz, das Gesicht in der Pfütze. Der Optimist steht auf. Der Pessimist sieht eine Metapher. Nur der Pragmatiker hat Ahoj-Brause dabei.
unbekannt

Das Erteilen guter Vorschläge ist denen vorbehalten, die nicht mehr in der Lage sind schlechte Beispiele zu geben.
André Maurois, Émile Salomon Wilhelm Herzog, frz. Schriftsteller, 1885 - 1967

Ein Mensch ist nur so gut, wie das, was er liebt.
Saul Bellow, Schriftsteller

Einen Fehler machen ist bitter; bitterer noch ist aber die Erkenntnis, wie unwichtig wir sind, wenn es niemandem aufgefallen ist.
Anonym

Wenn alle Menschen denken könnten, das gäbe eine Revolution.
Emanuel Wertheimer, österr. Philosoph, 1846 - 1916

Alles ist möglich und auch das Gegenteil von allem.
Jean de la Bruyère, frz. Moral-Philosoph u. Schriftsteller, 1645 - 1696

Alles auf dieser Welt kann man rückgängig machen, nur nicht das Wissen.
Alberto Moravia

Jeder schließt von sich auf andere und vergisst, dass es auch anständige Menschen gibt.
Heinrich Zille

Du kannst dein Leben nicht verlängern oder verbreitern. Aber du kannst es vertiefen.
Gorch Fock, Johann Wilhelm Kinau, dt. Schriftsteller, 1880 - 1916

Was viele an Nötigem zu wenig haben, haben manche an Unnötigem zu viel.
Thomas Christian Dahme, dt. Publizist u. Aphoristiker

Man wird alt, wenn die Leute anfangen zu sagen, dass man jung aussieht.
Karl Dall

Sich von nicht zu Ende gedachten Gedanken leiten zu lassen, führt meist direkt in Sackgassen.
Ernst Ferstl, österr. Lehrer, Dichter u. Aphoristiker, geb. 1955

Wer neidet, ist blind. Wer hasst, ist taub. Wer zürnt, der lahmt. Nur wer liebt, hat keine Gebrechen.
aus Griechenland

Ein Hafen ist ein Ort, wo Schiffe vor Stürmen Schutz suchen und sich der Willkür des Zolls ausliefern.
Ambrose Bierce, Ambrose Gwinnett Bierce, amerikan. Journalist u. Satiriker, ('The Devil‘s Dictionary'), genannt 'Bitter Pierce', 1842 - 1914

Das Lesen im Bett zeugt von völliger Hingabe an die Kunst: Man überlässt es dem Dichter, wann man einschläft.
Ernst R. Hauschka

Nie ist aufrechte Haltung wichtiger, als wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
Karl-Heinz Karius, dt. Werbeberater, geb. 1935

Auf dem Weg durchs Leben kann man den Wind nicht immer im Rücken haben.
aus Irland

Unter Regenschirmen gehen Pessimisten, die Recht behalten haben.
Klaus Klages, dt. Gebrauchsphilosoph u. Abreißkalenderverleger ('Kuno Klabotschke'), geb. 1938

Vorurteile sind wie ein Blumenstrauß, den man wenigstens von Zeit zu Zeit neu arrangieren sollte.
Luther Burbank, amerikan. Pflanzen-Züchter, 1849 - 1926

Wann immer ich zwei Übeln gegenüberstehe, wende ich mich dem zu, das ich noch nicht ausprobiert habe.
Mae West

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Ein alter Haushaltstipp besagt:

"Hausfrauen sollten sich in der Küche etwas anziehen, auch Kartoffeln haben Augen."

Da muss man auch als fotografierender Koch ganz genau aufpassen, wie man die Kamera hält und ob sich nicht irgendwo etwas spiegelt und somit abgebildet wird, obwohl es das nicht soll.

Vorgestern beim Gulasch-Strecken ist es dann doch wieder passiert. Wer bei dem Bild genau hinsieht, sieht was:

...weiterlesen "Haushaltstipp: Kartoffeln"

Das Internet ist eine sehr globale Einrichtung. Und bei vielen Sachen, wo Welt- und Weitläufigkeit eine gewisse Rolle spielt, spielt auch die englische Sprache maßgeblich mit. Viele Fachbegriffe werden entlehnt und selbst der einzelne Benutzer des World-Wide-Webs nennt sich nicht Nutzer sondern User.

Der User kämpft übrigens auch sehr viel. Damit meine ich nicht nur diverse Onlinespiele, sondern auch die Tücken des Systems, mit denen es zu ringen gilt. Außerdem gibt es eine Reihe von Klischees, die natürlich alle nicht stimmen, die aber auch ad absurdum geführt werden müssen. ...weiterlesen "Userhilfe vor Ort"

Ob etwas ein Unglück oder ein Glück war, wissen wir frühestens fünf Jahre später.
aus Frankreich

Politik ist, wenn man trotzdem lügt.
Karl Feldkamp, dt. Kommunikationstrainer u. freier Autor, 1981 Xylos-Lyrikpreis, geb. 1943

Hätte die Natur so viele Gesetze wie der Staat, selbst Gott könnte sie nicht regieren.
Ludwig Börne, Löb Baruch, dt. Schriftsteller u. Publizist, 1786 - 1837

Es gibt drei Arten von Frauen: Die Schönen, die Intelligenten und die Mehrheit.
Rainer Werner Fassbinder

Wer das Beste nicht kennt, kommt auch mit der geringeren Qualität zurecht - die schmeckt ja auch ganz gut.
Nico Boer (in: Häuptling Eigener Herd 42)

Geld ist nicht alles, aber es hat einen Riesenvorsprung vor allem, was danach kommt.
Deutsches Sprichwort

Eine gute Rede sollte das Thema erschöpfen, nicht den Zuhörer.
Sir Winston Churchill, Sir Winston Leonard Spencer Churchill, brit. Kriegsberichterstatter u. Premierminister, 1953 Nobelpreis für Literatur, 1874 - 1965

Ein ungeübtes Gehirn ist schädlicher für die Gesundheit als ein ungeübter Körper.
George Bernard Shaw