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Erfahrung vermehrt unsere Weisheit, verringert aber nicht unsere Torheiten.
Josh Billings

Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.
Abraham Lincoln

Dauerreden bei Frauen versteht sich als Mundgymnastik gegen Falten.
Hanns-Hermann Kersten, dt. Redakteur, Kabarettist u. Satiriker, ('Poemes von Tante Poemma'), 1928 - 1986

Heutzutage genügt es schon, wenn man Pläne hat. Nach der Verwirklichung fragt kaum noch jemand.
Jacques Tati, Jacques Tatischeff, frz. Schauspieler u. Regisseur, Oscar-Preisträger, 1909 - 1982

Das Gehirn ist ein Organ, mit dem wir denken, dass wir denken.
Ambrose Bierce

Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.
Mark Twain

Immer wird sich irgendwo ein Eskimo finden, der den Kongolesen erklärt, wie man mit Hitzewellen fertig wird.
Stanislaw Jerzy Lec, Stanislaw Jerzy de Tusch-Letz, poln. Aphoristiker, Lyriker u. Satiriker, 1909 - 1966

Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Verangenheit nicht mehr ändern kann.
Samuel Butler

Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.
Alfred Polgar

Auch Platon liebte nicht nur platonisch!
Friedrich Löchner, dt. Pädagoge, geb. 1915

Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.
Georg Lichtenberg, Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. 'Meister des Aphorismus', 1742 - 1799

Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht unterschreiben will.
Anatole France

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant

Ein Lächeln bleibt selten allein.
Klaus Klages, dt. Gebrauchsphilosoph u. Abreißkalenderverleger ('Kuno Klabotschke'), geb. 1938

Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.
Friedrich Nietzsche, Friedrich Wilhelm Nietzsche, dt. Philosoph, Essayist, Lyriker u. Schriftsteller, 1844 - 1900

Wenn wir bewahren wollen, was wir haben, müssen wir vieles ändern.
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, Naturwissenschaftler u. Staatsmann, 1749 - 1832

Über Gewicht spricht man nicht, Übergewicht hat man.
Günter Strack, Schauspieler

Wir warten auf Dinge, die wir erreichen könnten, wenn wir nicht warten würden.
Rudolf Rolfs, dt. Theater-Leiter u. Autor, 1920 - 2004

Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könnte am Ende doch recht haben.
Robert Frost

Alles Große vermögen wir nur aus einem gewissen Abstand zu erkennen. Wer mit der Lupe an einen Berg geht, bemerkt oft nur Sandkörner und Insekten.
Frank Thiess, dt. Schriftsteller, ('Abschied vom Paradies'), 1890 - 1977

Bestimme dein Ziel nicht zu genau, damit du jederzeit sagen kannst, du habest es erreicht.
Wieslaw Brudzinski, poln. Aphoristiker, geb. 1920

Für Jugendsünden ist man nie zu alt.
Klaus Klages, dt. Gebrauchsphilosoph u. Abreißkalenderverleger ('Kuno Klabotschke'), geb. 1938

Ich denke nicht daran, mich selbst einzuschränken, nur weil die Leute nicht akzeptieren, dass ich etwas anders mache.
Dolly Parton

Das Lesen im Bett zeugt von völliger Hingabe an die Kunst: Man überlässt es dem Dichter, wann man einschläft.
Ernst R. Hauschka

2

... als die Lumix blitzeschnelle,
lange 'ne Belichtung macht.
Mondes Sichel, große Tanne,
lockten Foto, es zu banne,
ohne Sonne Blende acht,
20 Sekunden, Klick gemacht.

In des Tschiepecks viele Pixel,
die schöne Ansicht ward' gepresst.
es ist von mir, ich unterkritzel',
der Blog gibt diesem Bild den Rest.

P.S.: Man beachte das besondere Reimmaß in der ersten Strophe: AABCCBB

Mit der Zeit vollbringen unsere Vorfahren immer ruhmreichere Taten.
Wieslaw Brudzinski, poln. Aphoristiker, geb. 1920

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.
Albert Einstein

Fünf Minuten Hilfe sind besser als zehn Minuten Mitleid.
aus Schweden

Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
Georg Christoph Lichtenberg

Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.
Georg Christoph Lichtenberg

Mit einer verliebten Frau kann man alles machen, was sie will.
Marcello Mastroianni

Es ist gefährlich, einen extrem fleißigen Bürokollegen einzustellen, weil die anderen Mitarbeiter ihm dann dauernd zuschauen.
Henry Ford

Wer abnehmen möchte, sollte mehr denken. 20% des Energieverbrauchs des menschlichen Körpers findet im Kopf statt.
Prof. Harald Lesch

Der beste Arzt ist die Natur, denn sie heilt nicht nur viele Leiden, sondern spricht auch nie schlecht von einem Kollegen.
Ernst Ferdinand Sauerbruch

Das Leben ist zu kurz, um darüber nachzudenken... und zu lang, um es nicht zu tun.
Sir Peter Ustinov, Petrus Alexandrus von Ustinov, brit. Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller u. UNICEF-Botschafter, Oscar-Preisträger, ('Topkapi'), 1921 - 2004

Teamarbeit ist, wenn vier Leute für eine Arbeit bezahlt werden, die drei besser machen könnten, wenn sie nur zu zweit gewesen wären und einer davon krank zu Bett läge.
Martin Wolgast

Ein schweres Leben wird erträglich, sobald man ein Ziel hat.
Zitat: Fridtjof Nansen, norweg. Polar- u. Meeresforscher u. Diplomat, 1922 Friedensnobelpreis, 1861 - 1930

Wenn man 50 Dollar Schulden hat, so ist man ein Schnorrer. Hat jemand 50.000 Dollar Schulden, so ist er ein Geschäftsmann. Wer 50 Millionen Dollar Schulden hat, ist ein Finanzgenie. 50 Milliarden Dollar Schulden haben - das kann nur der Staat.
Anonym

Dein Wert als Mensch hängt nicht von der Anerkennung deines Chefs ab.
Unbekannt

Beeilt euch, zu handeln, bevor es zu spät ist, zu bereuen.
Fridtjof Nansen, norweg. Polar- u. Meeresforscher u. Diplomat, 1922 Friedensnobelpreis, 1861 - 1930

Dass die Philosophie eine Frau ist, merkt man daran, dass sie gewöhnlich an den Haaren herbeigezogen ist.
Georg Lichtenberg, Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker u. 'Meister des Aphorismus', 1742 - 1799

Die ideale Frau gibt es ebenso wenig, wie den idealen Mann, bloß ein bisschen öfter.
Hildegard Knef, dt. Schauspielerin u. Sängerin, ('Für mich soll's rote Rosen regnen'), 1925 - 2002

Hasten ist das sinnlose Bemühen, rascher als die Zeit zu sein.
Elfriede Hablé, österr. Aphoristikerin u. Musikerin, geb. 1934

Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war.
Hans Krailsheimer

Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen.
Aldous Huxley

Ein Intellektueller ist einer, der mehr Wörter benutzt, als er eigentlich braucht, um mehr zu sagen, als er eigentlich weiß.
Sir Peter Ustinov, Petrus Alexandrus von Ustinov, brit. Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller u. UNICEF-Botschafter, Oscar-Preisträger, ('Topkapi'), 1921 - 2004

Es entsteht die schönste Harmonie, wenn scheinbar Unstimmiges zusammengebracht wird.
Heraklit, Heraklit von Ephesos, griech. Philosoph, 540 - 480 v.Chr.

Jeder beißt irgendwann ins Gras: Der letzte verzweifelte Versuch einer Diät.
Prof. Dr. Gerhard Uhlenbruck, dt. Immun-Biologe u. Aphoristiker, geb. 1929

Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.
Mark Twain

Vielleicht kennt ihr ja die Situation: Irgendwie geht alles schief, nichts ist so, wie es soll, und trotzdem kommt ganz zum Schluss was positives raus. So in etwa kann man ein kulinarisches Erlebnis bezeichnen, dass man in der Region vermutlich nicht so einfach noch einmal findet. Wenn man es schafft, des Deutschen Exaktheit und Herrlichkeit am offenen Eingangstor abzulegen, dann kann man Zunge, Gaumen und anderen Sinnen eine große Freude machen.

Wie möchte ich ein Mecklenburger Chaos definieren? Natürlich ist ihm das Durcheinander nicht abzusprechen, es ist aber nicht hektisch, eher behäbig zu nennen. Der Besitzer des Chaos regiert dann aber mit der Gelassenheit und inneren Stärke, die doch irgendwie typisch ist für den Landstrich südlich Neubrandenburgs.

Auf der Webseite des Restaurants ist 10 Uhr als Öffnungszeit angegeben, die halb zwölf erscheinenden Gäste lesen am Eingang, dass erst in einer halben Stunde offiziell gestartet wird. Die Tische und Stühle vor dem Haus sowie das Wetter laden aber doch zum Sitzen ein, wozu man als Erstbesucher mit ein wenig Naturverbundenheit gar nicht kommt. So fesseln zwei süße Lämmer, eine Vielzahl Gössel, Flugenten und eine Glucke, die sich auch der Gössel angenommen hat, sowie eine Hündin die Aufmerksamkeit. Aber nicht nur die Gäste sind hungrig, im Gegensatz zu den Lämmern geben sie das aber nicht durch lauthalses Schreien, sondern durch eine gesittete Bestellung Ausdruck. Schade, dass nicht alle Gerichte der Karte aufgrund Mangels an wesentlichen Zutaten verfügbar waren. Es fand aber jeder etwas.

Als besonderes Extra wurden die Gäste auch gleich noch in die Lämmerfütterung eingespannt, was die Wartezeit bis zum Essen vergnüglich verkürzte. Auch Susi - bereits erwähnte Hündin - hatte ihren Part in der Gästeunterhaltung und wich nicht vom Tisch, bis nicht der letzte Ball geworfen und der letzte Teller (ohne ihre Beteiligung, naja: fast ohne) leer gegessen war.

Apropos Essen. Der kleine, zum Essen gereicht Salat sah auf den ersten Blick mit Eisbergsalat, Tomate, Olive, Kräutern und einem Klecks Ziegenfrischkäse ein wenig 08/15 aus, die Vinaigrette riss es aber heraus, so dass man doch das mancherorts gereichte Brot vermisste, um auch noch die letzten Tropfen aufzutunken. Allen bestellten Gerichten gemeinsam war, dass sie des Mecklenburgers liebste Zutat anfangs etwas vermissen ließen, zumal die Beilagen Salzkartoffeln und Semmelknödel eigentlich danach förmlich schreien: Soße! Auch war der Semmelknödel laut Menü eigentlich gar nicht bestellt, und die "frischen gebratenen Pfifferlinge" sahen irgendwie wie Champignons aus.

Aber wir wollten das Nörglertum am Eingangstor abgeben (s. o.) und das Essen genießen, was auch gelang. Irgendwie fand sich auf den Tellern doch genug leckere Feuchtigkeit, den Knödel zu aromatisieren und die Salzkartoffeln zu veredeln. Fisch, Fleisch, Wurst und Gemüse gerieten zur beinahe unerwarteten Gaumenfreude, das einzig wirkliche Manko waren die nicht ganz garen Erdäpfel. So gingen, von den Wirtsleuten hoffentlich wohlbemerkt, die Teller leer wieder in die Küche zurück. Selbst die Fischköpfe waren nicht mehr drauf: Susis Anteil.

Das Forsthaus Strelitz mit seiner ungewöhnlichen Küche kann für einen kleinen Ausflug sicher empfohlen werden, es wird aber gegessen, was auf den Tisch kommt! Vielleicht lohnt ja auch eine Voranmeldung, dann wirkt der Hausherr beim ersten Gästekontakt nicht ganz so verschlafen. 😉

Von den Ärzten erwarte ich, dass sie meine Schmerzen lindern.Unsterblich machen kann ich mich notfalls selber.
Wolfgang Mocker, dt. Satiriker u. Aphoristiker, geb. 1954

Eine gute Regierung ist wie eine geregelte Verdauung; solange sie funktioniert, merkt man von ihr kaum etwas.
Erskine Caldwell

Nichts ist so gefährlich, wie das Allzumodernsein. Man gerät schnell in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.
Oscar Wilde, Oscar Fingall O'Flahertie Wills, irisch. Lyriker, Dramatiker u. Bühnenautor, (1891 'Das Bildnis des Dorian Gray'), 1854 - 1900

Es ist nicht immer sehr populär, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Jedoch ist es auf jeden Fall sehr nützlich.
Sir Peter Ustinov, Petrus Alexandrus von Ustinov, brit. Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller u. UNICEF-Botschafter, Oscar-Preisträger, ('Topkapi'), 1921 - 2004

Es ist schön dem Zeitgeist zu folgen. Schöner ist es aber eine Antwort darauf zu haben.
Vincent Klink

Die Werbung schenkt uns neue Bedürfnisse und nimmt uns Stück für Stück die eigene Sprache.
Iring Fetscher

Um ernst zu sein, genügt Dummheit, während zur Heiterkeit ein großer Verstand unerlässlich ist.
William Shakespeare

Für Inkompetenz sind bei uns ganz andere zuständig.
Klaus Klages, dt. Gebrauchsphilosoph u. Abreißkalenderverleger ('Kuno Klabotschke'), geb. 1938

Unsere Zukunft hängt in erster Linie davon ab, was wir heute denken, fühlen und tun.
Ernst Ferstl, österr. Lehrer, Dichter u. Aphoristiker, geb. 1955

Solange der Mensch nicht aufgibt, geben ihn der Glaube und die Hoffnung auch nicht auf.
Civan, dt. Journalist u. Prosaist

In Wahrheit wird viel mehr gelogen.
Klaus Klages, dt. Gebrauchsphilosoph u. Abreißkalenderverleger ('Kuno Klabotschke'), geb. 1938

Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht.
Eleonora Duse

Manchmal muss man, um gehört zu werden, den Mund halten.
Stanislaw Jerzy Lec, Stanislaw Jerzy de Tusch-Letz, poln. Aphoristiker, Lyriker u. Satiriker, 1909 - 1966

Weisheit ist Dinge zu meiden, die einen schwächen.
Ulrich Rose, Ulrich Hartmut Rose, dt. Philosoph, ('Philosoph aus sich heraus'), geb. 1951

Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen.
Marcel Mart

Jede schwierige Situation, die du jetzt meistert, bleibt dir in der Zukunft erspart.
Dalai Lama XIV., Tanchu Dhondup, geistliches Oberhaupt der tibet. Buddhisten, 1989 Friedensnobelpreis, geb. 1935