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Manchmal gibt es ja richtig militante Fans bzw. Nichtfans von etwas. Militante Raucher, zum Beispiel, oder Nichtraucher, die jeden missionieren wollen. Bei den Vegetariern und Veganern hört man es ähnliches.

Aber es gibt auch hervor zu hebende Gegenbeispiele, die vor Toleranz nur so strotzen. So finde ich eben bei den Machern von "suite101.de - Das Netzwerk der Autoren" einen Artikel über Kartoffeln. Und da die Kartoffel an sich vegetarisch ist, findet sich der Artikel unter der passenden Subdomain: http://vegetarische-rezepte.suite101.de/article.cfm/einfache_gerichte_mit_kartoffeln

Salzkartoffeln werden als Rezept angeboten, auch Schmorkartoffeln mit Pilzen oder Kartoffelklößchen mit Pilzen. Toleranterweise finden sich aber auf der gleichen Seite auch Rezepte für Kartoffeln mit Leber und Kartoffeln mit Fleischfüllung.

Wie riefen doch die kulinarisch weiterentwickelten Franzosen so schön: Viva la tolerance ... Oder so ähnlich.

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Das erste Neubrandenburger Bloggertreffen ist in die Geschichte eingegangen. Wesentliches Manko: Nach etwa der Hälfte der Veranstaltung war das Bier alle. 😉

Es ist doch erstaunlich, dass man sich 6 Stunden bei kühlen und heißen Getränken zusammensetzen kann, um über das Thema Blog zu philosophieren. Aber eins steht auf jeden Fall fest: Hinter jedem Blog steht ein Mensch, der ihn macht. Und diese Menschen wurden einander auch mal ansichtig. Wobei sich durchaus herausstellte, dass man sich z. T. auch schon kannte.

Wesentliches Ergebnis neben dem möglichen Start eines Neubrandenburger Bloggerportals: Wir müssen uns unbedingt mal wieder zusammen setzen. Dann vielleicht auch mit noch mehr Bloggern (auch denen, die diesmal aus Termingründen nicht konnten).

Ich bin dabei!

Und zusammen ergibt es Blumenkohl.  Sehr naturell und lecker auch als gehaltvolle Suppe, eben gekocht, gegessen und für lecker befunden:

Zutaten:

1 nicht zu großer Blumenkohl
1 rohe mittelgroße Kartoffel
1/3 l Milch
1/2 l Wasser
1 Teelöffel Salz 
Pfeffer 

Zubereitung

Den Blumenkohl entblättern, putzen und in Röschen auseinander nehmen. Dabei den Strunk nicht wegwerfen sondern möglichst röschennah abtrennen und dann klein hacken. Wasser mit Salz, Strunkgehacktem zum Kochen bringen, Milch dazu schütten und nach 5 Minuten Köchlzeit alles mit dem Mixstab pürieren. 
Blumenkohlröschen in den Sud legen und garen. Nebenbei die  Kartoffel putzen und, wenn der Kohl noch knackig ist, reiben und gleich in den Topf geben. Aufkochen lassen und binden lassen, ggf. nach Wunsch mit Soßenbinder, Mehlschwitze oder Stärke weiter abbinden bzw. weitere Kartoffel reinreiben. 

Mit Pfeffer abschmecken, fertig.

Verfeinert werden kann das Süppchen mit einem Stich Butter, etwas Muskatnuss, Sahne statt Milch (oder eine Mischung), usw.

Hummel auf Henne
Hummel auf Henne

Zuallererst mal eine Entwarnung! Hier wird nicht im BildBoulevardzeitungsstil über irgendwelche Sodomie oder andere entsprechende Sachen berichtet.

Aber die Schlagzeile schoss mir in einem vergleichbaren Zusammenhang durch den Kopf, als ich eine Hummel auf meiner Fetten Henne (Balkongewächs in Einzelhaltung) sah. Und das ist ja doch eher harmlos, obwohl es da wohl zwar auch um Fortpflanzung, nicht aber um den Austausch von Körperflüssigkeiten geht. Pollen sind ja eher trocken ...

Wobei die Hummel sicherlich weniger der Pollen wegen die Fette Henne besucht hat, sondern eher, um sich am Nektar zu laben. Und damit wird es dann doch wieder etwas flüssiger, wenn auch dann klebrig.

Natur ist doch immer mal wieder was schönes, auch für einen ausgewiesenen Stadtmenschen.

Pizzabäcker, zumal die in der Werbung auftretenden, weisen meist kein sehr hohes Humorpotenzial auf. Und wenn, dann nur auf unfreiwilliger Basis. Aber wenn man das Marketing von der eigentlichen Herstellung trennt, wie wir es ja bei Franchise-Systemen haben, dann könnte ja sowas passieren.

Eine bundesweit agierende Pizzaservicekette ist ja auch in Neubrandenburg backend und ausfahrend aktiv. Am Sonntag hatte ich da mal wieder ihre Speisekarte im Briefkasten, verbunden mit der dringenden Bitte um Rückruf. Das werde ich zwar noch etwas aufschieben, aber amüsiert haben mich die Pizzen der aktuellen Thai-Wochen schon: Scam-Pi, Sho-Ten, Shi-Li. Und alle zusammen als Thai-Mal-Drai.

Ich find's witzig. Die Frage ist dann immer nur: Wieso sind die Gerichte, die mich am meisten interessieren, immer die teuersten? Spricht das für meinen guten Geschmack, oder nur für einen teuren? 😉

Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!
Oscar Wilde (16.10.1854 - 30.11.1900) irischer Dramatiker und Schriftsteller

Alles, was ein Mensch sich heute vorzustellen vermag, werden andere Menschen irgendwann verwirklichen können.
Jules Verne, frz. Naturwissenschaftler u. Schriftsteller, ('20.000 Meilen unter dem Meer'), 1828 - 1905

Man muss alle Menschen ein ganz klein wenig besser behandeln, als sie es verdienen. So entwaffnet man sie am leichtesten.
Dorothea Schlegel, Dorothea Mendelssohn, dt. Schriftstellerin, Gattin von 'Friedrich Schlegel', 1763 - 1839

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.
Galileo Galilei (15.02.1564 - 08.01.1642) italienischer Physiker und Astronom

Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge
aus China

Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten.
Oscar Wilde (16.10.1854 - 30.11.1900) irischer Dramatiker und Schriftsteller

Ein Junggeselle ist ein ein Mann, den die Frauen noch ausprobieren.
Ambrose Bierce, Ambrose Gwinnett Bierce, amerikan. Journalist u. Satiriker, ('The Devil´s Dictionary'), genannt 'Bitter Pierce', 1842 - 1914

Irren ist menschlich. Aber wer richtigen Mist bauen will, braucht einen Computer!
Dan Rather, Daniel Irvin Rather jr., amerikan. TV-Journalist, ('CBS'), geb. 1931

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... und dann sehn wir weiter", so sang Camillo Felgen einmal so schön. Und es geht ja auch nichts über eine schöne Tasse Kaffee, wenn sie denn richtig zubereitet ist.

Aber dafür gibt es ja Maschinen. Womit ich jetzt nicht Filterkaffeemaschinen meine, deren Gebräu mit einem Kaffee eigentlich nicht mehr als den Namen gemeinsam hat. Aber wenn man wo hingeht, wo eine richtig gute Kaffeemaschine steht, die die Bohnen frisch mahlt, mit einem gewissen Druck in den Brühkammer presst und dann das kochend heiße Wasser auf das Kaffeemehl einwirken lässt, so dass sich auch noch eine Crema bildet, dann bekommt man etwas in die Tasse, was den Namen caffè verdient, wie die Italiener ihn benutzen.

Als nicht so großer Kaffeetrinker, der lieber einen Latte macchiato oder einen Cappuccino (den echten, nicht den pulverisierten) trinkt, ist man ja mit den guten Sachen manchmal etwas überfordert. So habe ich meinen wie oben beschriebenen caffè ein wenig mit Kaffeesahne und braunem Zucker verfälscht. Dafür, dass ich ihn nicht so akzeptiert habe, wie er war, hat er sich bitterlich gerächt und mir eine schlaflose Nacht beschert. Warum musste ich auch zwei Tassen dieses leckeren Gebräus trinken?!

P.S.: Zucker ist derjenige weiße bis bräunliche Stoff, der einen Kaffee bitter schmecken lässt, wenn man vergessen hat, ihn hinein zu tun.

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Die wichtigsten Wege verbinden nicht zwei Orte miteinander, sondern Menschen.
Verfasser unbekannt

Besser Fürst in der Hölle als Knecht im Himmel.
John Milton

Nichts tun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen.
Laotse

Die Jugend wäre eine viel schönere Zeit, wenn sie später im Lebe käme.
Charlie Chaplin

Die Schwärmerei von der Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.
Bertold Brecht

Gönne Dir einen Augenblick der Ruhe und Du begreifst, wie närrisch Du herumgelaufen bist. Lerne zu schweigen und Du merkst, dass Du zuviel geredet hast. Sei gütig, und Du siehst ein, dass Dein Urteil über andere allzu hart war.
Tschen Tschin

Man kann alle zur Schule schicken, aber keinem das Denken beibringen.
Attila Ohm, Dr. Ulrich Löchner, dt. Aphoristiker, geb. 1948

Das beste aller Hausmittel ist eine gute Hausfrau.
Lady Daphne Du Maurier, brit. Schriftstellerin, 1907 - 1989

Jeder Mensch hat seine guten Seiten - man muss nur die schlechten umblättern.
Friedrich Georg Jünger, dt. Schriftsteller, 1898 - 1977

Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überläßt?
Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker

Ich kann nur allen Fernsehfuzzis raten, mal ans Theater zu gehen. Der Unterschied zum Fernsehen ist gravierend. Es ist so schön, hier mit Leuten zu arbeiten, die was können. Im Gegensatz zum Fernsehen, wo man nur noch von Vollidioten umgeben ist.
Hugo Egon Balder

Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt.
Francois Truffaut (06.02.1932 - 21.10.1984) frz. Regisseur, Schauspieler und Produzent

Man kann von Propheten nicht verlangen, daß sie immer irren.
Voltaire, François-Marie Arouet, frz. Schriftsteller, Philosoph u. Historiker, 1694 - 1778

Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt.
Samuel Butler (04.12.1835 - 18.06.1902) Englischer Schriftsteller, Philosoph und Essayist

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muß anders werden, wenn es gut werden soll.
Georg Christoph Lichtenberg (01.07.1742 - 24.02.1799) dt. Schriftsteller, Kunstkritiker und Physiker

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Erasmus von Rotterdam (27.10.1469 - 12.07.1536) niederländischer Humanist

Das Unerwartete zu erwarten, verrät den modernen Geist.
Oscar Wilde, Oscar Fingall O'Flahertie Wills, irisch. Lyriker, Dramatiker u. Bühnenautor, (1891 'Das Bildnis des Dorian Gray'), 1854 - 1900

Angesichts von Hindernissen mag die kürzeste Linie zwischen zwei Punkten die Krumme sein.
Bertolt Brecht, Eugen Berthold Friedrich Brecht, dt. Dramatiker, Lyriker, Erzähler u. Regisseur, 1898 - 1956

Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.
John F. Kennedy (29.05.1917 - 22.11.1963) 35. Präsident der USA

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
Johann Wolfgang von Goethe (28.08.1749 - 22.03.1832) dt. Schriftsteller

Die Universität bringt alle Fähigkeiten, einschließlich aller Unfähigkeiten, hervor.
Anton Tschechow, Anton Pawlowitsch Tschechow, russ. Schriftsteller, 1860 - 1904

Wer lachen kann, dort wo er hätte heulen können, bekommt wieder Lust zum Leben.
Werner Finck (02.05.1902 - 31.07.1978) dt. Kabarettist, Schauspieler und Schriftsteller

Im Abgrund der Geschichte ist für alle Platz.
Paul Valéry, Paul Ambroise Valéry, frz. Lyriker, 1871 - 1945

Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.
Johann Wolfgang von Goethe (28.08.1749 - 22.03.1832) dt. Schriftsteller

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