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Rede sanft, aber trage einen großen Stock bei dir.
Franklin D. Roosevelt, Franklin Delano Roosevelt, 32. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1882 - 1945

Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein.
Marie von Ebner-Eschenbach (13.09.1830 - 12.03.1916) österreichische Schriftstellerin

Wer keinen Biographen findet, muß sein Leben eben selbst erfinden.
Giovanni Guareschi, Giovannino Guareschi, ital. Schriftsteller u. Karikaturist, 1908 - 1968

Wer glücklich sein will, muss zuhause bleiben.
aus Griechenland

Nur aufs Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.
Friedrich Rückert

Arbeit wird dadurch leichter, daß man sich an sie gewöhnt.
Demokrit

Das Merkwürdige an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, daß man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.
Ernest Hemingway (21.07.1899 - 02.07.1961) US-amerikanischer Schriftsteller

Nichts ist unglaubwürdiger als die Wirklichkeit.
Fjodor Dostojewski, Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russ. Schriftsteller, ('Schuld u. Sühne'), 1821 - 1881

Beim noch nicht ganz munteren, weil morgendlichen Verzehr eines Smoothies, der mir laut seines anglophilen Names Früchte für 2 Tage versprach, starre ich auf die Verpackung. Dabei wird mir wieder der "große Verbraucherbetrug" direkt vor Augen geführt: Vorn finde ich als Geschmacksrichtung "Kirsche • rote Traube" und laut Zutatenliste sind die jeweils wesentlichen flüssigen und festen Bestandteile Apfelsaft und Birnenstückchen (zusammen 46% des Inhaltes, die geschmacksnamen gebenden Teile kommen nur auf 29%).

Warum das ganze trotzdem nach Kirschen und Trauben schmeckte mag ja an der letzten Zutat der Liste gelegen haben: "natürliche Aromen". Aber das soll hier eigentlich gar nicht das Thema sein. Auch nicht die Diskussion über den Sinn oder Unsinn solcher Smoothies (nähere Infors hier, hier oder hier).

Es klebte auch das Logo der Aktion "5 am Tag" auf der Flasche und der HInweis, dass dieses 200-ml-Fläschchen schon für 2 der 5 Obst- und Gemüsemahlzeiten steht. Wenn das stimmt, würde mich mal interessieren, ob andere "Mahlzeiten" da auch mitzählen:

  • der abendliche Genuss eines Campari-Orange auf dem Balkon mit einem herrlichen Blick auf den Sonnenuntergang
  • Bloody Mary zählt ja dank seines Tomatensaft-Anteils wohl eher als Gemüsemahlzeit
  • beim Caipirinha ist der Limettenanteil wohl doch zu klein, um als Obstmahlzeit durchzugehen?
  • die Grüne Wiese zählt aber wieder: viel Orangensaft
  • Oder wie wäre es mit einem La Playa de Lima? Ohne Alkohol, dafür mit Maracujanektar.

Zählt sowas denn auch mit?

Jeder Narr kann kritisieren, reklamieren, verurteilen und die meisten Narren tun es auch.
Andrew Carnegie, schott. Stahlmagnat u. Philanthrop, Namensgeber für die 'New York Carnegie Hall', 1835 - 1919

Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr.
Vincent van Gogh (30.03.1853 - 29.07.1890) niederländischer Maler

Man muß lachen, bevor man glücklich ist, weil man sonst sterben könnte, ohne gelacht zu haben.
Jean de la Bruyère, frz. Moral-Philosoph u. Schriftsteller, 1645 - 1696

Nur ein schlechter Plan erlaubt keine Änderung.
Publilius Syrus, röm. Philosoph, 78 - 31 v.Chr.

Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.
Benjamin Franklin, amerikan. Politiker, Diplomat, Schriftsteller u. Naturwissenschaftler, erfand u.a. 1752 den Blitzableiter, 1706 - 1790

Ein neues Leben kannst du nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag.
Henry David Thoreau, amerikan. Schriftsteller, 1817 - 1862

Goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser.
Lucius Seneca, Lucius Annaeus Seneca, röm. Politiker, Philosoph u. Schriftsteller, 4 v.Chr. - 65 n.Chr.

Man muss einen Fehler mit Anmut rügen und mit Würde bekennen.
Friedrich von Schiller, Johann Christoph Friedrich von Schiller, dt. Dichter u. Dramatiker, 1759 - 1805


Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- und Rückseite.
Robert Lembke

Öffentliche Meinung ist etwas, worauf sich hauptsächlich solche Politiker berufen, die keine eigene Meinung haben.
Amintore Fanfani

Das Leben lehrt uns, mit anderen und uns weniger streng zu sein.
Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, Naturwissenschaftler u. Staatsmann, 1749 - 1832

Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.
Albert Einstein

Wenn man es nicht kann, dann ist ein Roman leichter zu schreiben als ein Aphorismus.
Karl Kraus, österr. Schriftsteller, Herausgeber, Zeitkritiker, Dramatiker und Aphoristiker, 1874 - 1936

Philosophie ist die geistreiche Übersetzung des Unerklärlichen in das Unverständliche.
Hans Clarin, dt. Schauspieler, (Kinderbuch-)Autor u. Synchron-Sprecher, ('Pumuckl'), 1929 - 2005

Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.
Heinrich Heine

Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein, und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.
Theodor Fontane, Henri Théodore Fontane, dt. Journalist, Theater-Kritiker u. Schriftsteller, ('Effi Briest', 'Die Poggenpuhls'), 1819 - 1898

Stimmt eigentlich das Klischee, dass Hersteller/Vertreiber von Nahrungsmitteln ihre eigenen Produkte meist nicht selber essen oder trinken? Aus welchen Gründen auch immer. Vorstellen kann man sich da ja einiges. Zum einen (im guten) könnten sie sich ihre Produkte schnell übergegessen haben, zum anderen (im schlechten) wissen sie natürlich genau, was drin ist, und vielleicht essen sie sie deshalb nicht.

Den einen oder anderen Hersteller (im weiteren Sinne) würde ich aber gern mal darum bitten, dass er seine eigenen Produkte doch mal probiert. Dabei meine ich nicht, dass sie nicht schmecken könnten, im Gegenteil. So ein belegtes Baquette von Nordsee, ein Croque von Columbus Croques, ein Döner vom Stand um die Ecke oder das eine oder andere belegte große Brötchen aus einem Bäckereiimbiss (sei es nun De Mäkelbörger, Mecklenburger Backstuben, Kowalewski usw.) ist ja ganz lecker. Das Problem ist immer nur: Wie esse ich diese Sachen unfallfrei?

Einfach so "aus der Hand" geht im allgemeinen nicht! Da fragt man sich, was die Prouktentwickler sich dabei gedacht haben? Haben sie Geheimverträge mit Serviettenherstellern, Reinigungsfirmen oder Kieferchirugen? Und selbst mit Besteck ist es nicht einfach, für unterwegs gehts ja gar nicht.

Beispiel Döner. Wenn man da unterwegs irgendwo reinbeißt, kommt auf der anderen Seite die Soße raus und kleckert zumindest auf die Straße. Lösung: Schnell nach Hause und dann mit der Gabel erst einen Teil des Inneren essen, der Rest geht dann unfallfrei auch aus der Hand. Nur muss man wirklich schnell nach Haus, 99% aller Döner schmecken kalt nicht!

Beispiel Nordseebaquette. Sehr lecker hier z.Bsp. das Garnelenbaquette, schön mit feinem Eiersalat. Früher waren auch noch Gurkenscheiben drauf. Wenn man da rein beißt, quillt nicht nur der Eiersalat aus dem Brötchen, auch die Garnelen schieben sich aus seinem Inneren. Lösung? Keine.

Beispiel Columbus Croques. Hier stellt sich nicht nur das Problem, dass das Innere der Croques beim Abbeißen (oder Abschneiden) herausquillt. Das Abbeißen als solches geht vermutlich nur, wenn man ein Mundwerk wie Maddin Schneider hat. Für alle Normalmündigen Bürger besteht die Gefahr, dass sie sich eine Maulsperre einhandeln. Und wer schon mal probiert hat, etwas vornehmer Messer und Gabel zu benutzen, wird wissen, was das für ein Schlachtfeld auf dem Teller und dem umgebenden Tisch hinterlässt.

Hersteller und deren Produktentwickler sind also gefordert, "Verzehranleitungen" zu erarbeiten oder einfach mal die unfallfreie Nahrungsaufnahme vorzuführen.

Verstehen heißt mit dem Herzen hellsehen.
Victor Hugo, frz. Lyriker, Romantiker u. Maler, ('Der Glöckner von Notre Dame'), 1802 - 1885

Die kluge Frau freut sich, wenn man sie für schön hält. Die schöne Frau freut sich, wenn man sie für klug hält.
aus Norwegen

Das Leben zwingt den Menschen zu allerlei freiwilligen Handlungen.
Stanislaw Jerzy Lec, Stanislaw Jerzy de Tusch-Letz, poln. Aphoristiker, Lyriker u. Satiriker, 1909 - 1966

Jeder Tag bringt seine Geschenke mit, man braucht sie nur auszupacken.
Albert Schweitzer, dt.-frz. Arzt, Theologe, Musiker u. Kulturphilosoph, 1951 Friedenspreis, 1952 Nobelpreis, 1875 - 1965

Reichen die Wurzeln tief, gedeihen die Zweige gut.
aus China

Nur wer Geist hat, sollte auch Besitz haben, sonst ist Besitz gemeingefährlich.
Friedrich Nietzsche, Friedrich Wilhelm Nietzsche, dt. Philosoph, Essayist, Lyriker u. Schriftsteller, 1844 - 1900

Schlaue Menschen diskutieren über Ideen, durchschnittliche Menschen diskutieren über Ereignisse, kleinliche Menschen diskutieren über Andere.
Unbekannt

Entrüstung ist ein erregter Zustand der Seele, der meist dann eintritt, wenn man erwischt wird.
Wilhelm Busch, dt. Zeichner, Maler u. Schriftsteller, 1832 - 1908

Als guter Kulinariker probiere ich immer mal wieder die kleinen Perversitäten der Lebensmittelindustrie (den Begriff finde ich schon verbotswürdig). Frei nach dem bekannten Motto: "Was uns nicht umbringt, macht uns stark".

Als bekennender Fleisch- und Wurstesser habe ich mal ein Glas Dosenwürstchen eines bekannten Herstellers mir nach Hause genommen und probiert. Wer isst sowas? Das ist doch nur Bäh. Der einzige Vorteil scheint die lange Haltbarkeit zu sein, aber Notrationen gibt es doch normalerweise nicht im Supermarkt, sondern beim Katastrophenschutz. Mir tat nur der Senf leid, der diesen Geschmack teilen musste.

Es geht doch nichts über die Würstchen (Wiener, Knacker, Bockwürste) vom Fleischer.

Wo Gott Dich hingesät hat, dort sollst du blühen.
aus Afrika

Etwas von heute auf morgen verschieben bedeutet, einen Tag verloren zu haben.
Ludwig Güttler

Der Mensch kann nicht alles wissen, aber etwas muß jeder haben, was er ordentlich versteht.
Gustav Freytag

Eigennutz ist die Klippe, an der jede Freundschaft zerschellt.
Ludwig Tieck

Intuition ist der eigenartige Instinkt, der einer Frau sagt, dass sie Recht hat - gleichgültig, ob das stimmt oder nicht.
Oscar Wilde, Oscar Fingall O'Flahertie Wills, irisch. Lyriker, Dramatiker u. Bühnenautor, (1891 'Das Bildnis des Dorian Gray'), 1854 - 1900

Die Stimme der Vernunft ist leise, aber sie ruht nicht eher, bis sie sich Gehör verschafft hat.
Prof. Dr. Siegmund Freud, Sigismund Schlomo Freud, österr. Arzt u. Neurologe, Begründer der Psychoanalyse, 1856 - 1939

Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
Franz Grillparzer (15.01.1791 - 21.01.1872) österreicherischer Dramatiker

Verstehen heisst mit dem Herzen hellsehen...
Victor Hugo, frz. Lyriker, Romantiker u. Maler, ('Der Glöckner von Notre Dame'), 1802 - 1885

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