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Der Optimist erklärt, dass wir in der besten, aller möglichen Welten leben. Der Pessimist fürchtet, dass dies wahr ist.
James Russell Lowell, amerikan. Schriftsteller, 1819 - 1891

Eine Mücke kann dem Löwen mehr zu schaffen machen, als ein Löwe der Mücke.
Selma Lagerlöf, Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf, schwed. Schriftstellerin, ('Nils Holgersson'), 1909 Nobelpreis für Literatur, 1858 - 1940

Man glaubt gar nicht, wie schwer es oft ist, eine Tat in einen Gedanken umzusetzen!
Karl Kraus, österr. Schriftsteller, Herausgeber, Zeitkritiker, Dramatiker u. Aphoristiker, 1874 - 1936

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Voltaire

Das Paradies der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, in der Gesundheit des Leibes und am Herzen des Weibes.
Friedrich von Bodenstedt, Friedrich Martin von Bodenstedt, dt. Schriftsteller, ('Tausend u. ein Tag im Orient'), 1819 - 1892

Im ersten Ehejahr strebt ein Mann die Vorherrschaft an. Im zweiten kämpft er um die Gleichberechtigung. Ab dem dritten ringt er um die nackte Existenz.
George Bernard Shaw

Wer unter Toren schweigt, lässt Vernunft, wer unter Vernünftigen schweigt, Torheit vermuten.
Ernst von Feuchtersleben, Ernst Maria Johann Karl Freiherr von Feuchtersleben, österr. Schriftsteller, ('Es ist bestimmt in Gottes Rat'), 1806 - 1849

Ein schlechtes Gewissen ist der schmerzlichste Beweis für ein gutes Gedächtnis.
Selma Lagerlöf, Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf, schwed. Schriftstellerin, ('Nils Holgersson'), 1909 Nobelpreis für Literatur, 1858 - 1940

Die Story ist einfach und schnell erzählt: Wir fuhren in die andere Stadt, um gleich am Ortseingang griechisch essen zu gehen. Dort angekommen stellte sich heraus, dass es das Restaurant gar nicht mehr gab. Plan B lag aber auch schon bereit, und wurde eigentlich schon auf der Fahrt zu Plan A. Aber der Laden war, wie wir beim Ankommen enttäuscht feststellten, wegen Betriebsferien geschlossen. "Januar in Mecklenburgs Touristenhochburgen" ... so könnte man als Titel darüber schreiben.

Aber selbst in den sommerlichsten Zentren ist auch im Winter etwas Betrieb. So landeten wir letztendlich beinahe auf dem Allerwertesten, weil es am Eingang zum Steakhaus der letzten Wahl höllisch glatt war. Aber drinnen war es warm, trocken, nicht allzu voll, gemütlich und später auch beinahe sommerlich, als die Sonne über den Haussee durch die wintergartenartigen Fenster schien und die Gäste innerlich wie auch äußerlich erwärmte.

Wobei, so ganz ungetrübt war der Blick durchs Fenster nicht. Man sah die Rückseite eines bereits besuchten Restaurants. Das hätte ein Zeichen sein können. Wurde es aber nicht, zumindest nicht in den Sinne. Der Service im Restaurant war zuvorkommend, ging auf Kundenwünsche ein, bemerkte aber auch nicht jede "Unachtsamkeit". Wenn ihr auch mal wieder essen seid und bestellt einen Salat als Vorspeise, lasst beim Abräumen die Gabel auf dem Teller und wartet, ob man euch zum Hauptgericht eine neue bringt. Im konkreten Fall sei gesagt: Gut, dass wir zu zweit an einem für vier Leute eingedeckten Tisch saßen.

Apropos Salat: Kommen wir zur Überschrift dieses kleinen Artikels. Bestellt ein Gast einen Salat und ein Hauptgericht, sollte doch davon ausgegangen werden können, dass er auch beides zu essen beabsichtigt. Aber nein: Der Teller, der auch gut als Unterlage für eine Familienpizza ausgereicht hätte, wurde berghoch mit - durchaus leckerem - Salat behäuft. Das vielzitierte afrikanische Eingeborenen-Dorf hätte davon sicher wieder wochenlang leben können. Dafür waren die dazugehörigen Fleischstreifen (=Fitzel) schön entwässend angewärmt worden. Knusprig wäre bei dem vielen Fleischwasser auch nicht möglich gewesen.

Es gab natürlich auch Suppen als Vorspeise. Damit man das nicht durcheinander bringt, stand auf der Tasse auch noch Suppe drauf, was mich an einen alten Witz erinnert.

Fragt der Tierladeninhaber die Kunden: "Soll auf den Napf noch 'für den Hund' oder der Name des Hundes graviert werden?"
Meint die Kundin: "Nicht nötig. Mein Mann trinkt kein Wasser und der Hund kann nicht lesen."

Die Suppe, obwohl recht wohlschmeckend, hätte so in den USA vermutlich nicht serviert werden können. Oder das Restaurant wäre wegen Körperverletzung zu Millionenentschädigungen verklagt worden ("Heissssssssssssssss!"). Die weitere Qualität der Tasse war übrigens, diese Hitze längstmöglich zu halten.

Wenn man in ein Steakhaus geht, kann man ja auch mal Steak essen. Das taten wir, und so landeten ein Rip Eye- sowie ein Filetsteak auf den Tellern, begleitet von einer Backkartoffel mit SourCream und etwas Garnitur. HIer setzte sich das schon im Titel beschriebene Konzept vom "zu viel" weiter fort: SourCream gab es reichlich (was allerdings positiv zu bewerten ist), das Rib Eye-Steak hatte zwei Augen und beim Filetsteak waren die Augen wohl größer als der Magen. Bis auf die Besonderlichkeiten war das Fleisch aber in Ordnung und handwerklich gut zubereitet. Zum Filetsteak sollte es zusätzlich ein paar angebratene Zwiebeln geben. Bei Verzehr der angebotenen Menge - und ich zitiere den Esser aus einem Facebook-Kommentar - hätte es hinterher "durchaus zur Vernichtung weiter Teile der Warener Innenstadt hätten führen können. Stichwort: Methangasexplosion". Wenn man sich ein paar Röstzwiebeln auf ein Steak legt, sollte man es darunter doch noch sehen können.

Handwerklich gut zubereitet war übrigens auch die Getränkekarte, die als laminiertes Exemplar den Tischen und Gästen als Platzsets diente. weinkartePassend vor allem die Symbolbilder. So festen Rotwein hatte ich lange nicht gesehen. Aber man lernt ja nie aus. Aber so passte die Getränkekarte vermutlich auch besser zum Speisenexemplar dieses argentinischen Steakhauses, dass neben passenden Gerichten auch Pizza u.ä.. feilbot. Aber man soll ja auch multikulturell eingestellt sein und so wollen wir es tolerieren, zumal die Bedienung sich m.E. herkunftstechnisch aus dem arabischen Raum in dieses Gesamtkunstwerk einreihte. So fehlte auf der Karte nur noch Chop Suey oder eine vergleichbare Gerichtspalette, wie ich es in einem anderen Steakhaus schon mal sah (oder war es ein Italiener mit argentinischen Steaks und Chop Suey auf der Karte? Ich weiß es nicht mehr.

Zurück zum aktuellen Fall. Ein zuviel war auch die Zeit danach, denn ich vergaß, mir den Namen der Einrichtung zu merken. Aber ich denke, die Warener Strandstraße hat wenige Steakhäuser mit Blick auf die Binnenmüritz. Das Steakhaus Mendoza in der Warener Strandstraße ist vor allem für ausgehungerte Gäste sehr zu empfehlen. Eine strapazierfähige Verdauung oder eine gute Auswahl der Speisen darf auch angeraten werden.

Unterhaltung besteht meistens nicht darin, dass man selbst etwas Gescheites sagt, sondern dass man etwas Dummes anhören muss.
Wilhelm Busch

Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.
Johann Wolfgang von Goethe

Manche Leute drücken nur ein Auge zu, damit sie besser zielen können.
Billy Wilder, Regisseur

Warum können Engel fliegen? Weil sie sich leicht nehmen.
Gilbert Keith Chesterton, brit. Krimi-Autor, ('Pater Brown'), 1874 - 1936

Es müsste ein brauchbares Mittelding geben zwischen lückenloser Informiertheit und glücklicher Ahnungslosigkeit.
Peter E. Schumacher, Peter Egon Schumacher, dt. Publizist u. Aphorismensammler, geb. 1941

Wenn alle Menschen immer die Wahrheit sagten, wäre das die Hölle auf Erden.
Jean Gabin, Jean-Alexis Moncorgé, frz. Schauspieler, ('Kommissars Maigret'), 1904 - 1976

Pech ist die Würze des Glücks.
Hans Fallada, Rudolf Ditzen, dt. Schriftsteller, ('Kleiner Mann, was nun?'), 1893 - 1947

Fast alle Absurditäten unseres Verhaltens entstehen dadurch, dass wir Anteile von anderen imitieren wollen, die wir selber nicht besitzen.
Samuel Johnson, brit. Schriftsteller, erstellte u.a. ein umfangreiches Wörterbuch, 1709 - 1784

Beispiele gibt es genug, meist sogar zu viel, aber zur Illustration seien ein paar genannt. Die Auster ist so ein Fall. Feinschmecker nennen sie einen Höhepunkt des Genusses, aber äußerlich und noch in Schale sieht das Ding einfach nur hässlich aus. Geschlagen wird es in dieser Eigenschaft eigentlich nur von allerlei Meeresgetier, zum Beispiel dem Seeteufel, der denkbar unansehnlich durch den Atlantik und andere Meere schwimmt, aber ein ausgezeichnetes Fleisch für allerlei Zubereitungen besitzt. Auch Kraken und Kalmare sind optisch eher gewöhnungsbedürftig, richtig zubereitet aber durchaus die eine oder andere Versuchung wert.

Der geneigte Leser des Herdnerds wie auch dieses Blogs wird sich meiner Suche nach einem guten italienischen Restaurant in der Region sicher erinnern. Aber: "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah", hat mal irgendwer gesagt. Es ist zwar nicht oben benannte Auster, aber ein Seeteufel könnte es schon sein. So empfängt den Gast der Charme einer 1990er-Jahre-Industriebaracke, zweigeschossig, deren größter Teil nicht zur Gaststätte gehört. Vielleicht war da aber mal früher die Betriebskantine oder etwas ähnliches drin. Kommt man aber hinein, sprüht einem italienische Herzlichkeit (mit norddeutschem Akzent) entgegen. Das Interieur ist apenninisch schlicht, was bei weitem - das betrifft beide Aussagen - nicht unangenehm ist.

Erinnert sich noch jemand an den Italiener unter der Hochgarage - Eingang von der Ziegelbergstraße aus? Von draußen auch eher eine Auster, von innen aber auch. Das dortige Servicepersonal scheint im Seeteufel eine neue Heimat gefunden zu haben. Aber bei aller sympathischen guten Laune, die da verbreitet wird, ist es doch aber nicht nur gut für den Umsatz sondern auch gut für das Wohlbefinden des Gastes, wenn Gläser zügig wieder aufgefüllt werden. Das Auge war aber nicht nur blind, sondern wohl sogar zu. Spitzenleistung war, dass ein leeres trinkbehältnis auf dem Tisch durch den Service sogar verschoben wurde, um Platz für das Essen eines Gastes zu machen, aber gleich eine Neufüllung des Glases anzubieten, verbot vermutlich das Konzept der Einrichtung.

Das Essen war, das kann man zusammenfassend sagen, lecker. Die Meeresfrüchte in den Spagetti fruiti di mare überraschend präsent, das Medium-Steak wunderbar rosa und die Tagliatelle mit Pilzsoße und Rindfleischstreifchen nur einen Hauch über das al dente hinaus. Wortfetzen, die von den Nebentischen herüberwaberten, zeigten an, dass durchaus auch Sonderanfertigungen bei Pizza und Pasta möglich waren. Ob es die Pizza Margaritta auch gluten- und laktosefrei für Tomatenallergiker gegeben hätte, verschließt sich dem Berichterstatter. Aber irgendwo hätte sich sicher noch ein Basilikumblatt gefunden.

Zum Schluss noch ein Rätsel: Der Winter ist nicht unbedingt die Jahreszeit für frisches Obst und Gemüse. Das schränkt die Auswahl etwas ein, aber was war die Beilage bei den erwähnten Gerichten sowie beim nachtischlich bestellten Eis (mit Schlagsahne)? Eine kleine Hilfe in Stichworten: Spagetti mit Meeresfrüchten, Pasta mit Pilzen, Steck mit Kartoffeln, gemischtes Eis mit Sahne ... und jetzt die gemeinsame allbegleitende Beilage: eine Kapstachelbeere. Also, nicht alle zusammen eine, sondern jeder. Da darf man gespannt sein, was in der Saison im Ristorante Laureato geboten wird.

Es gibt ein erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.
Dietrich Bonhoeffer

Ich weiß nicht immer, wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich recht habe.
Muhammad Ali, Boxer

Ich atme seit 35 Jahren, nicht besonders professionell, aber zum Leben reicht's.
Ingo Oschmann, dt. Comedian, geb. 1969

Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere.
aus Japan

Erfahrene Juristen bezeugen, dass es vor Gericht von Vorteil sein kann, wenn man im Recht ist.
Graham Chapman, Schauspieler

Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist.
Terry Pratchett

Manchmal muß man auch mit gleicher Münze heimzahlen. Da stimmt wenigstens der Wechselkurs!
Peter E. Schumacher, dt. Publizist u. Aphorismensammler, geb. 1941

Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die teurer ist als Bildung: Keine Bildung!
John F. Kennedy, Politiker

Bevor du etwas sagst, denke nach, ob du nicht zufällig das sagst, was du denkst.
Wieslaw Brudzinski, poln. Aphoristiker, geb. 1920

Große Werke vollbringt man nicht mit Kraft, sondern mit Ausdauer.
Johann Wolfgang von Goethe

Eine Kleinigkeit verrät oft mehr über den Charakter eines Menschen als eine große Tat.
Friedl Beutelrock, dt. Schriftstellerin, 1889 - 1958

Du musst nur die Laufrichtung ändern, sagte die Katze zur Maus, und fraß sie.
Franz Kafka, Schriftsteller

Sollten die Dummköpfe jemals aussterben, werden es die Nachbarn verdammt weit zueinander haben.
Peter E. Schumacher, dt. Publizist u. Aphorismensammler, geb. 1941

Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.
Heraklit, Heraklit von Ephesos, griech. Philosoph, 540 - 480 v.Chr.

Wer das Volk für dumm verkauft, handelt mit heißer Ware.
Dr. phil. Michael Richter, dt. Historiker u. Autor, geb. 1952

Wenn man das Unmögliche ausgeschlossen hat, muss das was übrig bleibt, wie unwahrscheinlich es auch wirken mag, die Wahrheit sein.
Thomas Fuller, brit. Prediger, 1608 - 1661

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie andere Blogger auch möchte ich mir ein wenig der Statistik dieses Blogs widmen. Da Zugriffszahlen jeder kann, lass ich die aber mal weg und beschäftige mich mit einigen - wie ich finde - nicht uninteressanten Nebenwerten, die eine solche Statistik meist auch bietet. Alle Zahlen und Listen beziehen sich auf den Zeitraum 01.01.-25.12.2012 und ich gehe mal davon aus, dass sich da bis zum Jahresende nichts grundsätzliches mehr ändert.

Wie nicht anders zu erwarten, sind im Suchmaschinenvergleich die meisten Leser über Google auf diese Seite gekommen, mit weitem Abstand, aber auch das verwundert nicht. Auf Platz 8 liegt hier im Vergleich die chinesische Suchmaschine Baidu. Bing liegt auf Platz 4, nach Google, der Google Bildersuche und T-Online-Suche, was aber auch wieder Google ist.

Etwas interessanter wird die Liste der Suchworte, die letztendlich zum Besuch dieses Blogs führen. Unangefochten und schön länger dabei ist hier das Grillhaus Nr. 1 aus Neubrandenburg in seinen verschiedenen Schreibweisen. Das mag u.a. daran liegen, dass bei einer entsprechenden Suche der Link auf die hiesige Tag-Seite mit dem Begriff ganz weit oben liegt. Auf den Rängen befinden sich dann die Begriffe Modellbahnanlagen (es gibt ein paar Fotos in der Galerie zum Thema), Suppenkultour, Wege, Grillhaxe und Suppenbund. Als altem Suppenfan freuen mich natürlich die oberen Platzierungen entsprechend. Und weit ein paar Plätze tiefer findet sich auch der Wrukeneintopf.

Aber nicht nur Suchmaschinen leiten hierher, auch andere Blogs und Webseiten sind hier fleißig. Auf Platz eins haben wir hier den Tanneneck-Blog von Katharina, gefolgt von Facebook, Twitter, dem Herdnerd und NBBlogs, dem regionalen Blogsammeldienst. Aber auch die Webseite von NB-Radiotreff 88,0 oder der Neubrandenblog finden sich unter den Top10. Danke also allen Verlinkern. Die Zahlen und Statistiken wurden mit Piwik erfasst.

Allen Lesers des Blogs “RundumGenuss” und allen Hörern der gleichnamigen Radiosendung wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest, ein paar genussvolle Erlebnisse und hinterher viel Spaß auf der Waage oder mit der Penicillin-Injektion. ;-)

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Saubermänner lassen lieber andere die Drecksarbeit machen.
Karl Feldkamp, dt. Kommunikationstrainer u. freier Autor, 1981 Xylos-Lyrikpreis, geb. 1943

Der Verstand und die Fähigkeit, ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene Gaben.
Franz Grillparzer, Franz Seraphicus Grillparzer, österr. Dichter, Wiener Hofkonzipist u. Burgtheater-Dichter, 1791 - 1872

Gedanken sieht man nicht! Gute Gedanken werden erst sichtbar, wenn schöne Dinge daraus entstehen.
Gabriele Bauer, dt. Entspannungstherapeutin u. Ultramind-Trainerin, ('José Silva - Ultramind')

Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
Johann Wolfgang von Goethe

Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.
Konfuzius

Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden.
Marie von Ebner-Eschenbach

Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
Henry Ford

Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen kannst du keine Schlucht überwinden.
David Lloyd George, David Lloyd George, 1. Earl Lloyd George of Dwyfor, brit. Politiker, 1863 - 1945

Keine Angst, ich falle nicht vom Glauben ab. Aber unter der o. g. Überschrift veröffentlichte unlängst ein Werbeblättchen* einen Expertentipp der Dipl. Ernährungswissenschaftlerin Kathleen Peterka, in Personalunion auch noch Redakteurin für das Druckwerk. Folgenden Gedanken kann man sich ja mal auf der Zunge zergehen lassen:

... mit der vegetarischen Genießerküche. Längst hat sie sich vom "Essen von Beilagen" emanzipiert. Aromatische Küche ist angesagt. Die Gerichte sind durch ... Dämpfen und Dünsten fettarm und durch den Einsatz von vielen Gewürzen auch gut verträglich.

Diese herausragenden Eigenschaften gehen natürlich der normalen Küche ab. Wer erinnert sich nicht mit Grausen an fade Rindergulasch, an fetttriefende Saltimbocca oder unverträgliche Hühnersuppen. Kochtechniken wie Dämpfen und Dünsten sind in der normalen Küche verboten. Wussten Sie das nicht? Auch die Verwendung von Kräutern und Gewürzen ist allein der vegetarischen Küche vorbehalten.

Aber es werden noch weitere Kochweisheiten unters Volk gebracht, die vorher auch noch kein Mensch kannte:

Ein Menü lebt von den Gegensätzen ... Auf eine cremige Suppe kein "suppiges" Gericht wie Ragout folgen lassen. Eher etwas "zum Beißen" wie überbackenes Gemüse oder ein knackiges Wokgericht.

Ein deutschsprachiger Satz lebt von den Verben. Auf ein Subjekt folgt das Prädikat und das Objekt. Fängt man mit dem Objekt an, folgen Prädikat und Subjekt in der Reihenfolge. Nur bei Nebensätzen steht das gebeugte Verb am Ende, aber es ist in jedem Fall vorhanden. Wenn, dann verzichtet man mal auf das Objekt.

Böse Zungen behaupten, Vegetarismus, vor allem in seinen schärferen Formen,  wäre eine Essstörung. Sicher ist das Weglassen von Verben weniger gesellschaftlich relevant wie das Weglassen von Fleisch. Zu einem vollwertigen Deutsch gehören die Tu-Wörter aber dazu.

*) Tip der Woche (17.12.2012)